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Max Landsberg (Architekt)

deutscher Architekt

Max Landsberg (* 20. April 1878 in Berlin; † 16. März 1930 ebenda) war ein deutscher Architekt.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Max Landsberg wurde in Berlin als Sohn einer alteingesessenen jüdischen Familie geboren, sein Vater war der Bauingenieur Theodor Landsberg.

Max Landsberg studierte an der Technischen Hochschule (Berlin-) Charlottenburg und an der Technischen Hochschule Darmstadt, u. a. bei Georg Wickop. Nach seinem Studium kehrte er 1903 nach Berlin zurück und arbeitete für drei Jahre im Atelier des Architekten Alfred Messel.

Als Bauleiter für Alfred Messel war Max Landsberg z. B. für das Teehaus der Villa Springer in Berlin-Wannsee und für die Villa Rosenberg in Berlin-Grunewald zuständig.

Ab 1906 arbeitete Max Landsberg als selbständiger Architekt in Berlin. Er war Mitglied im Architekten- und Ingenieurverein Berlin, im Bund Deutscher Architekten (BDA) und im Deutschen Werkbund.

1919 heiratete Max Landsberg die Ärztin Hedwig Hamburger (1888–1956). Das Ehepaar hatte zwei Söhne, die später beide Naturwissenschaftler und Hochschullehrer wurden: der Chemiker Rolf Landsberg (1920–2003) und der Physiker Peter Landsberg (1922–2010).

Max Landsberg litt seit seinem 17. Lebensjahr unter epileptischen Anfällen. Bei einem solchen starb er im Jahr 1930, noch vor Vollendung seines 52. Lebensjahres.[1] Sein Grab befindet sich auf dem Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee.

WerkBearbeiten

Bauten und EntwürfeBearbeiten

 
Wohnhaus Bleichröder in Berlin-Pankow, um 1920, Ansicht vom Garten
 
Grundriss zum Wohnhaus Bleichröder

GrabmälerBearbeiten

  • Erbbegräbnis der Familie Winter auf dem Friedhof an der Prenzlauer Allee
  • Erbbegräbnis Louis Oppenheim († 1909) auf dem Friedhof der jüdischen Gemeinde an der Schönhauser Allee
  • Erbbegräbnis der Familien Herz, Katz und Grau auf dem Friedhof der jüdischen Gemeinde an der Schönhauser Allee
  • Erbbegräbnis Neumann auf dem jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee

SchriftenBearbeiten

  • Alfred Messel †. In: Zentralblatt der Bauverwaltung, 29. Jahrgang 1909, Nr. 26 (vom 31. März 1909), S. 181 f.
  • Lichtreklame im Stadtbild. in: Städtebau. Monatshefte für Stadtbaukunst Städtisches Verkehrs- Park- und Siedlungswesen, Jg. 22, 1927, S. 35–37.

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Charlotte Hamburger: Die Familie und das Leben von Hans Hamburger, 1891–1953. 64seitiges Typoskript, S. 9–11. (beim Leo Baeck Institute, LBI Archives, LBI Memoir Collection, New York City, http://access.cjh.org/home.php?type=extid&term=378989#1)