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Max Herbrechter

deutscher Schauspieler und Kabarettist

LebenBearbeiten

Max Herbrechter absolvierte eine Schauspielausbildung an der Folkwang Hochschule in Essen, die er 1985 mit dem Diplom als Bühnenschauspieler abschloss. Herbrechter spielte dann zunächst Theater und trat mit verschiedenen Kabarett-Programmen in der Öffentlichkeit hervor. 1990 präsentierte er sein eigenes Solo-Programm Die Goldene Ente beim Satirefest des SFB in Berlin. Von 1992 bis 1997 war er mit der Stand-up Comedy S.O.S.-Mayday auf Tournee. 1995 gastierte er am Residenztheater München in dem Theaterstück Die Schattenlinie von Tankred Dorst unter der Regie von Klaus Emmerich.[1] In der Spielzeit 2000/01 stand er, ebenfalls unter der Regie von Klaus Emmerich, als Randle P. McMurphy in dem Theaterstück Einer flog über das Kuckucksnest von Dale Wasserman wieder auf der Bühne des Bayerischen Staatsschauspiels.[2] Am Theaterhaus am Park in Hamburg spielte er 2002 unter der Regie von Julia von Sell gemeinsam mit Charlotte Schwab und Dominique Horwitz in dem Stück Alles im Garten. 2005 spielte er in Hamburg an der Komödie Winterhuder Fährhaus in dem tragikomischen Einpersonenstück Haus, Frauen, Sex von Margit Schreiner.[3] In der Spielzeit 2007/08 spielte er am Theater an der Kö in Düsseldorf zusammen mit Ute Willing und Klaus Zmorek unter der Regie von René Heinersdorff in der Theaterfarce Die Grönholm-Methode.[4]

Erste Erfahrungen vor der Kamera machte Herbrechter 1983 in einer winzigen Nebenrolle in der ZDF-Familienserie Diese Drombuschs. 1994 übernahm er dann in derselben Serie die Rolle des Umweltaktivisten Holger Kretschmar. Ab Ende der 1980er Jahre begann dann auch seine Karriere im deutschen Fernsehen. Herbrechter übernahm hierbei mehrere durchgehende Serienrollen, wiederkehrende Episodenrollen und auch Gastrollen. Seine erste „richtige“ Fernsehrolle hatte er 1988/1989 in der Fernsehserie Rote Erde.

Von 1997 bis 1999 übernahm er die Rolle des Dr. Tom Korbacher in der Dr. Vogt-Reihe aus der ARD-Serie Ärzte. Von 1999 bis 2003 spielte er als Sebastian Coutré die Rolle von Janas Vater in der Kinderserie Die Pfefferkörner. In der ARD-Serie Der Winzerkönig spielte er den gerissenen und erfolgsbesessenen Juristen Andreas Koblenz.[5] Das ZDF besetzte Herbrechter 2008 in dem Fernsehfilm Zerrissene Herzen aus der Fernsehreihe Im Tal der wilden Rosen.

Herbrechter war auch in einigen Kinofilmen zu sehen. 2000 spielte er mit Gregor Törzs in dem Filmdrama Gran Paradiso. 2007 spielte er in dem Drama Das Herz ist ein dunkler Wald von Nicolette Krebitz. 2009 drehte er unter der Regie von Christoph Schaub die Komödie Giulias Verschwinden, die im Februar 2010 in die Kinos kam.[6] Ebenfalls ab Februar 2010 war er als Nicks Vater in dem Jugendmusical Rock It! zu sehen.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Max Herbrechter Porträt bei Prisma Online
  2. Ein Indianer kennt keinen Scherz@1@2Vorlage:Toter Link/www.lsg.musin.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Aufführungskritik in: Süddeutsche Zeitung vom 23. Dezember 2000
  3. Haus, Frauen, Sex Offizielle Website der Autorin Margit Schreiner
  4. Premiere: Die Grönholm-Methode – Der Wolf im Schafspelz unter den Managern Aufführungskritik in Westdeutsche Zeitung vom 11. Januar 2008
  5. DasErste.de: MAX HERBRECHTER als ANDREAS KOBLENZ – JURIST, EIGENTÜMER VON SCHLOSS BERGHAM (Memento vom 11. Dezember 2009 im Internet Archive) Homepage der Serie Der Winzerkönig
  6. Max Herbrechter als Valentin (Memento vom 18. April 2010 im Internet Archive) Offizielle Homepage des Films Giulias Verschwinden