Matteo Cressoni

italienischer Autorennfahrer

Matteo Cressoni (* 28. Oktober 1984 in Volta Mantovana) ist ein italienischer Autorennfahrer.

Matteo Cressoni 2011

Karriere als RennfahrerBearbeiten

Nach seinen Teenagerjahren, die er neben der Schulausbildung im Kartsport verbracht hatte, startete Matteo Cressoni seine professionelle Fahrerkarriere 2001 in der italienischen Formel-Renault-Meisterschaft. Sein erster Meisterschaftserfolg gelang ihm 2004 mit dem Gesamtsieg in der Italienischen Formel-3-Meisterschaft. Cressoni beendete die Meisterschaft punktgleich mit Toni Vilander und gewann den Titel, weil er mehr Einzelsiege eingefahren hatte.[1] Die erfolgreiche Monopostozeit endete 2006 mit dem achten Rang im Schlussklassement der italienischen Formel-3000-Meisterschaft.[2]

Bereits während seiner Einsitzerphase begann Matteo Cressoni GT-Rennen zu fahren. Nach dem zweiten Rang in der GT1-Klasse der Le Mans Series 2005 im Ferrari 550 GTS Maranello der BMS Scuderia Italia entwickelte er sich den Folgejahren zu einem der bekanntesten italienischen GT-Fahrer. Er startete in vielen europäischen GT-Serien und fuhr unter anderem in der International GT Open und der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft. 2015 gab er sein Debüt beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, wo der 31. Rang seine bisher beste Platzierung im Schlussklassement war.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2015 Italien  AF Corse Ferrari 458 Italia GT2 Vereinigte Staaten  Peter Ashley Mann Italien  Raffaele Giammaria Rang 31
2019 Singapur  Clearwater Racing Ferrari 488 GTE Argentinien  Luís Pérez Companc Irland  Matt Griffin Rang 37
2020 Italien  Iron Lynx Ferrari 488 GTE Evo Italien  Rino Mastronardi Italien  Andrea Piccini Ausfall Motor überhitzt

Sebring-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2016 Italien  Spirit of Race Ferrari 458 Italia Italien  Raffaele Giammaria Vereinigte Staaten  Peter Ashley Mann Rang 29
2017 Vereinigte Staaten  Scuderia Corsa Ferrari 488 GT3 Italien  Alessandro Balzan Danemark  Christina Nielsen Rang 17

WeblinksBearbeiten

Commons: Matteo Cressoni – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. italienische Formel-3-Meisterschaft 2004
  2. Italienische Formel-3000-Meisterschaft 2006