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Kardinal Massimi (1939)

Massimo Kardinal Massimi (* 10. April 1877 in Rom; † 6. März 1954 ebenda) war ein italienischer Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche.

LebenBearbeiten

Massimo Massimi empfing nach einem Studium der Philosophie und Katholischen Theologie im Jahre 1900 das Sakrament der Priesterweihe. Anschließend wirkte er acht Jahre lang als Seelsorger in verschiedenen Gemeinden Roms, ehe er ab dem Jahre 1908 beim Gerichtshof der Römischen Rota arbeitete.

1911 wurde er Geheimkämmerer Seiner Heiligkeit, 1915 Rechnungsprüfer und 1926–1935 Dekan der Römischen Rota. Im Dezember des Jahres 1935 nahm ihn Papst Pius XI. als Kardinaldiakon mit der Titeldiakonie Santa Maria in Portico in das Kardinalskollegium auf und übertrug ihm ein Jahr darauf die Leitung der Päpstlichen Kommission für die Kodifizierung des Kanonischen Rechts der Ostkirchen. 1939 wurde Massimo Massimi Präsident der Päpstlichen Kommission für die authentische Auslegung von Gesetzestexten. 1946 wurde er unter Beibehaltung seiner Titeldiakonie zum Kardinalpriester pro hac vice erhoben und wirkte seit diesem Jahr als Präfekt des Obersten Gerichtshofs der Apostolischen Signatur.

Er starb im März 1954 in Rom und wurde auf dem Friedhof Campo Verano beigesetzt. Seine sterblichen Überreste wurden 1976 in die Kirche Santa Maria in Portico übertragen.

WeblinksBearbeiten

VorgängerAmtNachfolger
Enrico Kardinal GasparriPräfekt der Apostolischen Signatur
1946–1954
Giuseppe Kardinal Bruno
Federico Kardinal TedeschiniKämmerer des Heiligen Kardinalskollegiums
1949–1950
Nicola Kardinal Canali
Luigi Kardinal SinceroPräsident der Päpstlichen Kommission für die Interpretation von Gesetzestexten
1939–1946
Pietro Kardinal Ciriaci