Massaker an Jesiden durch Bedirxan Beg

Der kurdische Fürst Bedirxan Beg verübte im 19. Jahrhundert mehrere Massaker an den Jesiden. Laut mehreren historischen Berichten können diese Massaker heute als Genozid eingestuft werden.[1]

GeschichteBearbeiten

Im Jahr 1832 griff der kurdische Fürst Bedirxan Beg mit seinen Truppen die Jesiden in der Region Schaichān an. Mehrere tausend Jesiden wurden durch Bedirxan Beg und seine Truppen in der Region Schaichān getötet.[2][3][4]

Im Jahr 1844 verübte der kurdische Fürst Bedirxan Beg mit seinen Truppen ein weiteres Massaker an den Jesiden in der Region Tur Abdin. Viele Jesiden vielen diesem Massaker zum Opfer.[4]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Diane E. King: Kurdistan on the Global Stage: Kinship, Land, and Community in Iraq. Rutgers University Press, 2013, ISBN 978-0-8135-6354-1 (google.com [abgerufen am 5. Januar 2022]).
  2. Birgul Acikyildiz: The Yezidis: The History of a Community, Culture and Religion. Bloomsbury Academic, 2014, ISBN 978-1-78453-216-1 (google.com [abgerufen am 5. Januar 2022]).
  3. Roger Lescot: Enquête sur les Yezidis de Syrie et du Djebel Sindjār [microform]. Beyrouth : [Institut français de Damas], 1938, S. 125 (französisch, archive.org [abgerufen am 5. Januar 2022]).
  4. a b Sefik Tagay, Serhat Ortac: Die Eziden und das Ezidentum – Geschichte und Gegenwart einer vom Untergang bedrohten Religion. Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg 2016, S. 49–50, ISBN 978-3-946246-03-9