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LebenBearbeiten

Tille war der Sohn eines Kirchschullehrers. Er besuchte das Lehrerseminar in Oschatz und wurde zunächst Hilfslehrer an der Bürgerschule in Strehla. Im Jahr 1908 wurde er als Pädagoge nach Marienberg in das Erzgebirge versetzt, wo er als Studienrat tätig war. Als Autodidakt war er zur Malerei gekommen. Seine Heimatmotive aus dem Erzgebirge und seiner Wirkungsstätte Marienberg verewigte er in Ölbildern, Pastellen, Aquarellen und Zeichnungen.

Vom 20. Juli bis 17. August 2008 wurde aus Anlass seines 125. Geburtstags in Marienberg eine Jubiläumsausstellung gleichzeitig in drei Museen veranstaltet.

LiteraturBearbeiten

  • Reinhold Lindner (Text): Martin Tille – Landschaften. Förderverein des Kultur- u. Freizeitzentrums des Erzgebirgskreises, Marienberg 2008.
  • Tille, Martin. In: Hans Vollmer: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 4: Q–U. E. A. Seemann, Leipzig 1958, S. 447.
  • Johann von Leers, Heinrich Hansen: Der deutsche Lehrer als Kulturschöpfer. Verlag Moritz Diesterweg, Frankfurt/M. 1939, Seite 186.