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LebenBearbeiten

Nach dem Abitur an der Gabriele-von-Bülow-Oberschule in Berlin-Tegel studierte Martin A. Völker Kulturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Ästhetik, Kulturelle Arbeit/Kulturpolitik und Europäische Ethnologie an der Berliner Humboldt-Universität. Im Jahr 2004 wurde er mit einer Arbeit zur Geschichte des ästhetischen Denkens zwischen Aufklärung und Romantik promoviert. Nach langjähriger Lehrtätigkeit als Assistent am Seminar für Ästhetik der Humboldt-Universität arbeitet er heute als freier Wissenschaftsberater, als Dozent und Assistent der Hochschulleitung der Lessing-Hochschule zu Berlin. 2016/17 war er Gastprofessor für Germanistik am Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Stettin. Völker ist Publizist und Herausgeber sowie Autor von Lyrik und Prosatexten.

Völker ist u. a. Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland, im Internationalen PEN-Club sowie in der europäischen Autorenvereinigung Die Kogge.

WerkBearbeiten

Als Literaturarchäologe, Essayist und Herausgeber bearbeitet Völker die Literatur des 18., 19. und 20. Jahrhunderts jenseits des Kanons.[1] Dafür erforscht er literarische Sedimente und Netzwerke in Form familiärer Strukturen und regionaler Überlieferungen. In seiner 2006 in Buchform vorgelegten Dissertation „Raumphantasien, narrative Ganzheit und Identität. Eine Rekonstruktion des Ästhetischen aus dem Werk und Wirken der Freiherren von Dalberg“ widmet er sich den Brüdern Karl Theodor von Dalberg (Carl von Dalberg), Wolfgang Heribert von Dalberg und Johann Friedrich Hugo von Dalberg und zeigt mit einem systemischen Forschungsansatz das konkrete Ineinanderwirken von Politik, Naturwissenschaft, Philosophie, Theater und Musik. Die Suche nach vielfältigen Überlappungen literarischer Strömungen und das Aufzeigen ihrer sozial- und mentalitätsgeschichtlichen Tiefe lässt Völker Autoren entdecken, die z. T. eng mit den anerkannten Persönlichkeiten ihrer Zeit verbunden waren, aber von der Forschung vergessen oder ausgeblendet worden sind, was auf viele schreibende Frauen zutrifft, z. B. auf die von ihm wiederentdeckte und neu edierte Novalis-Freundin Louise Brachmann. Mit Peter Baum und dessen Novellen „Im alten Schloß“ (1908/2015) entdeckte er nicht allein den besten Freund von Else Lasker-Schüler und Peter Hille wieder, sondern damit zugleich ein Missing Link zwischen Impressionismus und Expressionismus in der deutschen Literatur. Regionale Literatur- und Kulturforschung betreibt er mit seinen Werkherausgaben und Beiträgen u. a. zu Gutti Alsen (Königsberg/Ostpreußen), Joachim Böldicke (Berlin), Marco Brociner[2] (Rumänien und Österreich), Max Dreyer (Rügen/Mecklenburg-Vorpommern), Axel Lübbe (Ostpreußen), Clara Nast (Preußisch-Litauen), Woldemar Nürnberger (Neumark), Wilhelm Raabe[3] (Berlin), Arthur Silbergleit[4] (Gleiwitz/Oberschlesien) und zu Georg Wilhelm Wegner (Brandenburg), der unter dem Pseudonym Tharsander schrieb. Besonders beachtet wurden seine Bände „In den Finsternissen“ (2012)[5] und „Krähendämmerung“ (2014)[6] zum Werk und Wirken der Katarina Botsky (Königsberg). Völker ist oftmals der erste Biograf und Interpret solcher Autorinnen und Autoren. Für die von ihm untersuchten personalen Zusammenhänge, für die zu verstehende mediale Verbreitung und politische Bedeutung kultureller Produktion prägte er 2014 im 21. Band der "Kairoer Germanistischen Studien" die Formulierung „Gewebe literarischer Angelegenheiten“.[7] Bei Völkers Darstellungsweise handelt es sich letztlich um eine poetisch-rekonstruierende, welche die Geschichte mit ihren Vorläufen, parallelen Kontexten, unbewussten Intentionen und verdrängten Motivationen zeigt. Für eine Erforschung und Anerkennung dieser lebendigen und dramatischen Historizität als Teil des gegenwärtigen Lebens wirbt er in seinem Essay „Einschiffung nach Kreta“, das den Lyrikband „Der Palast von Knossos“ (2015) von Mauro Ponzi beschließt.[8] Für den Berliner Anthea Verlag hat Völker die Reihe "Europa 2go" entwickelt, deren Einzelbände er mit Nachworten herausgibt. Die Reihe beschäftigt sich mit dem unbeachteten und verschollenen literarischen Kulturerbe Europas und orientiert sich an den Länderschwerpunkten der Buchmessen in Leipzig und Frankfurt. Die Reihe ist als offizieller Beitrag zu dem von der Europäischen Kommission ausgerufenen Europäischen Kulturerbejahr 2018 anerkannt.[9] 2018 erschienen Bände zu Mihai Eminescu, Carmen Sylva und Rumänien (Adelheid Bandau). Im Jahr 2019 erschienen Völkers Bände zu Else Feldmann[10], Max Hayek[11], Paul Leppin[12] und Friedrich Schlögl (Autor).[13] Die Schlögl-Texte verstehen sich als ethnologische wie sprachkundliche Beschäftigung mit der Stadt Wien.

Dass Völkers Methode ein genuin kultur- und sozialkritisches Analyseinstrument darstellt, zeigt er in seinem Buch zu dem Romancier und Essayisten Gerhard von Amyntor „Eine moderne Abendgesellschaft. Plauderei über Antisemitismus“ (2016). Behandelt wird die Judenfeindlichkeit um 1900 im Verhältnis zur Entwicklung des deutschen Konservatismus.[14]

Die von Völker in seinem wissenschaftlichen Werk erörterte Glaubens- und Sinnkrise am Beginn der Moderne hallt auch in seiner Lyrik und Kurzprosa wider. Im Titelstück seiner 2015 in der renommierten Reihe Mitlesebuch des Aphaia-Verlags erschienenen Sammlung „Trost Hawaii“ wird das Vaterunser dekonstruiert und sprachlich derart verfremdet, dass es zu einer düsteren, kulturkritischen Anrufung der Triebkraft im Menschen wird. In seinen Prosaarbeiten greift er auf satirische Weise Zeitprobleme auf, so exemplarisch in der Erzählung „Zum Tee bei Himmlers“, in der die Freunde Heinrich Himmler und Hanns Johst aufeinandertreffen und sich Himmler als Meisterkoch und -konditor entpuppt. Diese Nazigroteske, die die bis heute viel diskutierte „Banalität des Bösen“ ins Komische und Absurde wendet, entstand, wie Völker im Nachwort „Nicht das Ende“ zu seiner Sammlung schreibt, im November 2011 als Reaktion auf die ersten Meldungen zu den Aktivitäten der Terrorgruppe NSU. Dem ideologischen Missbrauch der Sprache, der Sprache als Herrschaftsinstrument, stellt Völker, in einem Essay für den Schriftsteller Ulrich Grasnick, das "Glück dichterischer Berührung" entgegen.[15]

Zeitfragen greifen auch jene Texte auf, die Völker als satirische Kolumne „Fern vom Herrn mit Jesus Hasemann“ für die Brandenburger Monatszeitung Der Uhu seit März 2015 schreibt. Ein Teil, in dem Hasemann die Stadt Dresden unter dem Einfluss von Pegida schildert, erschien 2016 in der Oktober-Ausgabe des Satiremagazins Eulenspiegel.[16] Mit dichterischen Texten wird Martin A. Völker in der Literaturzeitschrift Poesiealbum neu (Heft 01/2017, 02/2017, 01/2018, 01/2019) berücksichtigt. Sein "Märchen vom dreimal betrogenen Teufel" war ein Beitrag für die "Gifhorner Märchentage 2018" und ist dort veröffentlicht worden.[17] Völkers Gedicht "Notre-Dame", erschienen in der Mai-Ausgabe der Literaturzeitschrift eXperimenta (S. 77)[18], beschäftigt sich gesellschaftskritisch mit dem Brand der Kathedrale Notre-Dame de Paris am 15. und 16. April 2019.

EditionBearbeiten

  • Otto Riedel: Der Bildschnitzer von Zwickau. Roman über den spätgotischen Künstler Peter Breuer [1944], hrsg., kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Tobias J. Knoblich und Martin A. Völker, Chemnitz: Chemnitzer Verlag, 2002. Darin: Vorwort. S. 7 f.; Nachwort. S. 230–246. (zusammen mit Tobias J. Knoblich)
  • Georg Wilhelm Wegner: Das verwirrete und wieder beruhigte Reich der Todten. Eine Lucianische Satyre, ohne Vorrede [1746], mit Erläuterungen und Materialien hrsg. von Martin A. Völker [= Schriftenreihe: Fundstücke, Bd. 8], Hannover-Laatzen: Wehrhahn Verlag, 2004. Darin: Das Ungeheuer des Krieges: Der Aufklärer Georg Wilhelm Wegner und die kulturelle Misere seiner Zeit. S. 103–119.
  • Georg Wilhelm Wegner: Philosophische Abhandlung von Gespenstern [1747], mit Erläuterungen und Materialien hrsg. von Martin A. Völker [= Schriftenreihe: Fundstücke, Bd. 11], Hannover-Laatzen: Wehrhahn Verlag, 2006. Darin: Über Gespenster und ihren unbefugten Aufenthalt in einer aufgeklärten Welt. S. 107–140.
  • »Gebunden sind die Flügel der Gedanken« – Louise Brachmann (1777–1822) [Anthologie], zusammengestellt und mit einer Einleitung und Anmerkungen hrsg. von Martin A. Völker [als Supplement to An Encyclopedia of German Women Writers, hrsg. von Brian Keith-Smith], Lewiston, Queenston, Lampeter: The Edwin Mellen Press, 2006. Darin: Einleitung. S. XI–XXXV.
  • Joachim Böldicke: Versuch, die wahre Absicht des Nic. Machiavels zu entdecken [1750], mit Erläuterungen und Materialien hrsg. von Martin A. Völker, Illustrationen von Franz Peters [= Schriftenreihe: Fundstücke, Bd. 18], Hannover-Laatzen: Wehrhahn Verlag, 2008. Darin: Hermeneutik und Macht. Joachim Böldicke und die Funktion aufklärerischer Gelehrsamkeit. S. 105–132.
  • Carl von Dalberg: Betrachtungen über das Universum [1777], mit Erläuterungen und Materialien hrsg. von Hans-Bernd Spies und Martin A. Völker, Illustrationen von Franz Peters [= Schriftenreihe: Fundstücke, Bd. 25], Hannover-Laatzen: Wehrhahn Verlag, 2011. Darin: Carl von Dalberg (1744–1817): Lebenswege und Gedankengänge. S. 157–191 (S. 174 ff.).
  • Axel Lübbe: Hugo von Brandenburg. Novelle [1927], mit einem Nachwort hrsg. von Martin A. Völker, Berlin: hochroth Verlag, 2012. Darin: Menschen, von Träumen bestürmt und von Dämonen geführt – Nachwort. S. 32–40.
  • Katarina Botsky: In den Finsternissen. Novellen [1912–1935], ausgewählt und mit einem Nachwort hrsg. von Martin A. Völker, Coesfeld: Elsinor Verlag, 2012. Darin: Nachwort: Angst, Entsetzen, Leichenschimmer – Schreiben im Gedenken an den toten Gott. S. 90–105.
  • Gutti Alsen: Einsamkeitswandern. Novellen [1922/1931], hrsg. von Martin A. Völker, Leipzig: hochroth Verlag, 2013. Darin: Poesie, aus Not und Tod geboren – Ein Nachwort. S. 23–25.
  • Max Dreyer: Hunger. Skizze [1894], (inkl.: Aus der Frühzeit des deutschen Naturalismus. Jugenderinnerungen von Max Dreyer [1946]), hrsg. von Martin A. Völker, Illustrationen von Franz Peters, Potsdam: Udo Degener Verlag, 2013. Darin: Nachwort: Der entlaufene Naturalist: Max Dreyer (1862–1946). S. 38–47.
  • Katarina Botsky: Krähendämmerung. Novellen [1913–1936], ausgewählt und mit einem Nachwort hrsg. von Martin A. Völker, Geleitwort von Hartmut Geerken, Coesfeld: Elsinor Verlag, 2014. Darin: Nachwort: Den Erlkönig sehen – Katarina Botsky und ihre Ästhetisierung der Angst. S. 126–150.
  • Peter Baum: Im alten Schloß. Novellen [1908], mit einem Essay hrsg. von Martin A. Völker, Coesfeld: Elsinor Verlag, 2015. Darin: Atome, Mehlstaub, Wolkenwölfe: Modernität und Krisis bei Peter Baum (1869–1916). S. 79–110.
  • Gerhard von Amyntor [d. i. Dagobert von Gerhardt]: Eine moderne Abendgesellschaft. Plauderei über Antisemitismus [1881], mit einem Essay hrsg. von Martin A. Völker, Coesfeld: Elsinor Verlag, 2016. Darin: Richtig leben im Falschen: Über die Autorschaft des Gerhard von Amyntor (1831–1910), S. 59–98.
  • Clara Nast: Deiner Nähe so fern. Litauische Grenzerfahrungen [1901/03], mit einem Essay hrsg. von Martin A. Völker, Berlin: Anthea Verlag, 2017. Darin: Literatur der Grenze und Grenze der Literatur – Über die ostpreußische Schriftstellerin Clara Nast (1866–1925), S. 163–190.
  • Gotthold Ephraim Lessing: Emilia Galotti. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen [1772], mit einem Essay hrsg. von Martin A. Völker, Illustrationen von Franz Peters [=edition Lessinghaus, hrsg. von Martin A. Völker, Bd. 1], Berlin: Anthea Verlag, 2017. Darin: Ästhetik der Erschütterung. S. 123–134.

MonografieBearbeiten

  • Raumphantasien, narrative Ganzheit und Identität. Eine Rekonstruktion des Ästhetischen aus dem Werk und Wirken der Freiherren von Dalberg, [= Schriftenreihe: Aufklärung und Moderne, hrsg. von Günther Lottes und Brunhilde Wehinger (Forschungszentrum Europäische Aufklärung e. V. Potsdam), Bd. 5], Hannover-Laatzen: Wehrhahn Verlag, 2006 [= Dissertation].

Literarische WerkeBearbeiten

  • Prosa-Beiträge für LIBUS. Magazin für Literatur und zeitgenössische Kunst, Berlin. Ausgaben: 3/1999, 4/1999, 4/2002.
  • Fundsache [Kurzgeschichte], in: Erzähl mir was. Die schönsten Geschichten aus dem Wettbewerb im Tagesspiegel 2003, mit einem Vorwort von Giovanni di Lorenzo hrsg. von Tagesspiegel und dem Katrin Rohnstock Medienbüro, Berlin: Katrin Rohnstock Medienbüro, 2003. S. 96–99.
  • Es wird einmal [Kurzgeschichte], in: Märchenhaus. Geschichten für den Kaminabend, Weihnachtsanthologie des Traumstunden Verlages, Sonderedition der Gewinner des Schreibwettbewerbs 2011, hrsg. von Britta Wisniewski und Andrea el Gato, Essen: Traumstunden Verlag, 2011. S. 77–84.
  • Jubeltag oder Das Ende der La Deutsche Rita [Kurzgeschichte], in: Matrix. Zeitschrift für Literatur und Kunst. Hrsg. von Traian Pop, 32. Ausgabe, Pop Verlag, Ludwigsburg 2013, S. 111–114.
  • advent [Gedicht], in: Angekommen. Wege, Umwege, Abwege. Anthologie des Freien Deutschen Autorenverbandes Berlin, Borsdorf: edition winterwork, 2013. S. 157 f.
  • Histo-Magier [Prosa], in: Ronald R. Klein; Stefan van Zwoll (Hrsg.): Schimmel über Berlin. Literatur, Gespräche, Visual Arts, Meine: Verlag Andreas Reiffer, 2014. S. 129.
  • Das Dach der Welt [Teil 1; Prosa], in: eXperimenta. Online- und Radio-Magazin für Literatur und Kunst, hrsg. Mario Andreotti und Rüdiger Heins, Ausgabe: Januar 2015, Bingen, Bad Kreuznach: INKAS. Institut für kreatives Schreiben im Netzwerk für alternative Medien- und Kulturarbeit e.V. S. 31–34.
  • Das Dach der Welt [Teil 2; Prosa], in: eXperimenta. Online- und Radio-Magazin für Literatur und Kunst, hrsg. Mario Andreotti und Rüdiger Heins, Ausgabe: Februar 2015, Bingen, Bad Kreuznach: INKAS. Institut für kreatives Schreiben im Netzwerk für alternative Medien- und Kulturarbeit e.V. S. 18–21.
  • Trost Hawaii. Dichtung und Klarheit. Eine Auswahl aus dem Schaffen von Martin A. Völker [Lyrik und Prosa], mit Holzschnitten von Horst W. König, [=Mitlesebuch, Nr. 130], Berlin: Aphaia Verlag, 2015.

TriviaBearbeiten

Für den Berliner Anthea Verlag und die Anthea Verlagsgruppe kuratiert und moderiert Völker Veranstaltungen im Lessinghaus im Nikolaiviertel. Er ist zudem Herausgeber der Werke Gotthold Ephraim Lessings in einer für das Lessinghaus konzipierten Buchreihe, der "edition Lessinghaus". 2017 erschien Emilia Galotti[19], 2018 Minna von Barnhelm.[20] Völker betreut zudem u. a. die Autorinnen Iris Galey und Carmen-Francesca Banciu ("Lebt wohl, Ihr Genossen und Geliebten!", 2018) als Lektor. Zusammen mit York Freitag, Michael Manzek und anderen ist Völker Mitglied in der Jury des Ulrich-Grasnick-Lyrikpreises.[21]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Elke Lang: Wiederentdeckte Literatur. Ein Berliner Herausgeber begibt sich auf die Spur vergessener Dichter, in: Marginalien. Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, hrsg. von der Pirckheimer-Gesellschaft, 212. Heft (4, 2013), Wiesbaden: Harrassowitz Verlag. S. 54–57.
  2. Marco Brociner: Die Liebesabenteuer des Herrn Bobrica. Rumänische Geschichten [1890–1893], mit einem Essay hrsg. von Martin A. Völker, Berlin: Anthea Verlag, 2018. Darin: Gelegenheit macht Diebe der Moral – Der rumänische Schriftsteller Marco Brociner und die ehrenwerte Gesellschaft. S. 241–278.
  3. Wilhelm Raabe: Die Chronik der Sperlingsgasse. Roman [1857], mit einem Essay hrsg. von Martin A. Völker [=edition Berliner Leben], Berlin: Anthea Verlag, 2018. Darin: Wilhelm Raabes „pathologische Merkwürdigkeit“. S. 196–207.
  4. Arthur Silbergleit. Auswahl von Martin A. Völker, in: Poesiealbum, Heft 327, Reihenschwerpunkt "Verfemte Dichter – verbrannte Bücher", mit Grafik von Franz Peters, Wilhelmshorst: Märkischer Verlag, (November) 2016.
  5. Renate Reschke: Mehr Tod geht immer [Über M. A. Völkers Botsky-Buch: In den Finsternissen (2012)], in: Dies. (Hrsg.): Wirklich. Wirklichkeit. Wirklichkeiten. Nietzsche über „wahre“ und „scheinbare“ Welten [=Nietzscheforschung. Jahrbuch der Nietzschegesellschaft, Bd. 20], o. O.: Akademie Verlag, 2013. S. 412–415.
  6. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.freitag.de
  7. KGS. Jahrbuch für Sprach-, Literatur- und Übersetzungswissenschaft, Bd. 21, Kairo 2014, S. 515–521.
  8. M. Völker: Einschiffung nach Kreta – Ein Nachwort, in: Mauro Ponzi: Der Palast von Knossos. Gedichte, mit fünf Tuschzeichnungen von Christa von Braun, aus dem Italienischen von Mauro Ponzi und Michael Speier, Berlin: Aphaia Verlag, 2015. S. 64–68.
  9. https://sharingheritage.de/projekte/buchreihe-europa-2go/
  10. Else Feldmann: Bärbeiß und Milde [1928], hrsg. von Martin A. Völker, Weißensee Verlag 2019. ISBN 3899982673
  11. Max Hayek: Reisen wir nach Utopia. Betrachtungen, Parabeln, Gedichte [1930], hrsg. von Martin A. Völker, Berlin: Anthea Verlag, 2019.
  12. Paul Leppin: Prag. [Frühling um 1900. Prager Geschichten (1936)], hrsg. von Martin A. Völker, Berlin: Anthea Verlag, 2019.
  13. Wien [Friedrich Schlögl: Wiener Arten und Unarten (1883)], ausgewählt und hrsg. von Martin A. Völker (2019)./
  14. M. Völker: Richtig leben im Falschen: Über die Autorschaft des Gerhard von Amyntor (1831–1910), in: Gerhard von Amyntor [d. i. Dagobert von Gerhardt]: Eine moderne Abendgesellschaft. Plauderei über Antisemitismus [1881], mit einem Essay hrsg. von Martin A. Völker, Coesfeld: Elsinor Verlag, 2016, S. 59–98.
  15. Vom Glück dichterischer Berührung, in: Ulrich Grasnick: Auf der Suche nach deinem Gesicht. Gedichte zu Johannes Bobrowski, Berlin: Quintus-Verlag, 2018. S. 109–118./
  16. Als Jesus Hasemann Dresden besuchte …, in: Eulenspiegel. Das Satiremagazin, hrsg. von Hartmut Berlin und Jürgen Nowak, Redaktion: Mathias Wedel, 62./70. Jg., Nr. 10, Berlin: Eulenspiegel GmbH, 2016, S. 40.
  17. Das Märchen vom dreimal betrogenen Teufel, in: Gifhorner Märchentage 2018. Gifhorns erste Märchensammlung, Gifhorn: Ehrlich Verlag, 2018. S. 39–42.https://www.ehrlich-verlag.de/produkt/gifhorner-maerchentage-2018/
  18. http://www.experimenta.de/pdf/2019/experimenta-05_19_Mai_DS.pdf
  19. Gotthold Ephraim Lessing: Emilia Galotti. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen [1772], mit einem Essay hrsg. von Martin A. Völker, Illustrationen von Franz Peters [=edition Lessinghaus, hrsg. von Martin A. Völker, Bd. 1], Berlin: Anthea Verlag, 2017. Darin: Ästhetik der Erschütterung. S. 123–134./
  20. Gotthold Ephraim Lessing: Minna von Barnhelm oder Das Soldatenglück. Ein Lustspiel in fünf Aufzügen [1767], mit einem Essay hrsg. von Martin A. Völker, Illustrationen von Franz Peters [=edition Lessinghaus, hrsg. von Martin A. Völker, Bd. 2], Berlin: Anthea Verlag, 2018. Darin: Der subversive Klassiker. S. 208–221./
  21. https://vs.verdi.de/themen/nachrichten/++co++4eab2f70-10df-11e8-9433-525400f67940/