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Marti Fischer

Marti Fischer (* 26. Juli[1] 1990 in Salzgitter) ist ein deutscher Webvideoproduzent, Stimmenimitator, Musiker, Moderator und Comedian. Er ist vor allem für seine Videos auf seinem YouTube-Kanal Marti Fischer (ehem. theclavinover) bekannt.

Marti Fischer

Marti Fischer (l), Daniele Rizzo (m) und Fabian Siegismund (r)
beim deutschen Webvideopreis 2017

Allgemeine Informationen
Sprache Deutsch
Genre Musik, Unterhaltung
Gründung 19. Februar 2007 (Hauptkanal)
29. Mai 2010 (Zweitkanal)
Kanäle Marti Fischer (Hauptkanal)
Endut! Hoch Hech! (Zweitkanal)
Abonnenten über 500.000 (Hauptkanal)
Aufrufe über 60.000.000 (Hauptkanal)
Videos über 200 (Hauptkanal)

Inhaltsverzeichnis

YouTubeBearbeiten

Auf seinem 2007 gegründeten Kanal theclavinover wurden ursprünglich Vlogs und kurze Musikstücke veröffentlicht. Nach der erfolgreichen Teilnahme am Secret Talents Award 2010[2] folgten die Wunschimitationen, eine Serie, bei der Fischer verschiedene bekannte Persönlichkeiten aus Film, Fernsehen, sowie Politik imitierte. Danach wurde sein Zweitkanal Clavinovlog gegründet, der Outtakes, Improvisationen und ebenfalls Vlogs beherbergt.

Mit über sechs Millionen Aufrufen ist die 2013 veröffentlichte Parodie von Haftbefehls Raplied Chabos wissen wer der Babo ist Fischers erfolgreichstes Video. Ebenfalls im Jahr 2013 begann die bis heute fortgeführte Videoreihe Ein Loop zwischendurch, bei der er mithilfe einer Loopmaschine Musikstücke unter Einsatz seiner Stimme und zahlreicher Musikinstrumente nachbaut und gleichzeitig neu interpretiert. Für dieses Format wurde er im gleichen Jahr für den deutschen Webvideopreis in der Kategorie OMG nominiert.[3] Einige Zeit lang lief auf seinem Hauptkanal die Folge Clavinover Comments, in der er YouTube-Kommentare beantwortete. In der 2014 gestarteten Serie Wie geht eigentlich Musik wird die Struktur und der Aufbau von Musikgenres erklärt und vorgeführt. Für die siebte Ausgabe dieser Serie wurde Fischer mit dem Webvideopreis 2015 in der Kategorie Journalism ausgezeichnet.[4]

Einige Aufmerksamkeit bescherte ihm die Parodie von Jan Böhmermanns Rapsong Ich hab Polizei mit dem Titel #WirHamInternet.[5][6]

Fischer wirkte u. a. bei den Projekten Was Geht Ab!? und techscalibur von Mediakraft mit.[7] Zudem ist er seit 2016 Moderator des funk -Formats Bongo Boulevard.[8]

Film und FernsehenBearbeiten

Fischer nahm an der Satire- und Parodieshow Das Ernste (Das Erste)[9] und an der Kindersendung Occupy-School (KiKA)[10] teil. Bei der deutschen Version von SpongeBob Schwammkopf 3D vertonte er eine Figur, eine Möwe.[11] Zusammen mit Max Krüger produzierte er die Titelmelodie Hitler im Hirn der Fernsehserie Familie Braun.[12][13] In der Dreamworks Produktion The Boss Baby erhielt er einen kleinen Auftritt als Synchronisationsstimme der Lautsprecherdurchsagen im Flughafengebäude.[14] In der Nachtschleife von Kika spielt er sich selbst mit Bernd das Brot. Er ist Moderator seiner KiKA-Serie Leider lustig, die 2 Staffeln umfasst (Stand Februar 2018). [15]

DiskografieBearbeiten

Songs
  • 2010: Hat Pizza Hut Pizza?
  • 2012: ED OD ABR EW AWR
  • 2012: Schizophren
  • 2013: Frühlingserwachen
  • 2014: Oma mit zügigem Schritt
  • 2016: Shitschnacker (feat. Gniechel)
  • 2016: Hitler im Hirn (feat. Frodoapparat)
Covers
als Produzent
  • 2017: Miirtek - Yoga[16]
  • 2018: Miirtek - Glitzer[17]

PrivatBearbeiten

Marti Fischer legte seine Abiturprüfung in Salzgitter ab und absolvierte an der Akademie Deutsche POP in Hamburg eine Ausbildung zum Synchronsprecher. Einige Zeit wohnte er in einer WG mit Rick von den Space Frogs, Robin Blase (RobBubble) und Dominik Lehmann (mapamund1) in Berlin. Während der Dreharbeiten seiner Fernsehshow Leider lustig lebte er in Köln.[18]

Fischer wohnte zwei Jahre in Bremen und hat einen Bruder.[19]

AuszeichnungenBearbeiten

Jahr Auszeichnung Kategorie Resultat Ref.
2010 Secret Talents Award Gewonnen [2]
2013 Deutscher Webvideopreis OMG Nominiert [3]
2015 Deutscher Webvideopreis AAA Sound Gewonnen [4]
Journalism Gewonnen
2017 Deutscher Webvideopreis Music Gewonnen [20]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Marti Fischer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Was Geht Ab!?: Püriert im Kopf & Nackt im Bikini! - COMMUNITY CHECK. 19. Juli 2014, abgerufen am 6. November 2016.
  2. a b YouTube Secret Talent Award: And the winner is... In: Der offizielle Google Produkt-Blog. Abgerufen am 15. Mai 2016 (englisch).
  3. a b Marti Fischer. In: Webvideopreis Deutschland. 26. März 2015, archiviert vom Original am 16. Mai 2016; abgerufen am 15. Mai 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/webvideopreis.de
  4. a b Alle Gewinner 2015. In: Webvideopreis Deutschland. 20. Juli 2015, archiviert vom Original am 13. Februar 2016; abgerufen am 19. Mai 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/webvideopreis.de
  5. Wir ham Internet! - Kulturkampf und Medienwandel - Utopian-Reflections. In: Utopian-Reflections. 13. Dezember 2015, abgerufen am 15. Mai 2016.
  6. #WirHamInternet: Die überragende Parodie auf den Böhmermann-Rap. In: HORIZONT. Abgerufen am 15. Mai 2016.
  7. Beruf Youtuber: Videos aus dem WG-Zimmer. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 15. Mai 2016]).
  8. Bongo Boulevard. Abgerufen am 10. November 2016.
  9. Premiere für "Das Ernste". In: DasErste.de. Abgerufen am 15. Mai 2016.
  10. Occupy School. In: KiKA - Kinderkanal von ARD und ZDF. 20. Juli 2015, archiviert vom Original am 16. Mai 2016; abgerufen am 15. Mai 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kika.de
  11. Robert Hofmann: SPONGEBOB SCHWAMMKOPF 3D - So war die Social Movie Night. 18. Februar 2015, abgerufen am 15. Mai 2016 (ab 5:00).
  12. Marie Meimberg: Familie Braun. 22. Januar 2016 (mariemeimberg.com [abgerufen am 6. November 2016]).
  13. Web-Serie "Familie Braun": Satirisch zum Thema Rechtsradikalismus. In: www.berlinonline.de. 1. Februar 2016, abgerufen am 6. November 2016.
  14. Marti Fischer Filme. Abgerufen am 20. März 2018.
  15. KiKA: KiKA - Leider lustig. In: kika.de. 10. Oktober 2016, abgerufen am 6. November 2016.
  16. Marti Fischer: YOGA | Miirtek & Marti Fischer. 22. November 2017, abgerufen am 27. Mai 2018.
  17. Marti Fischer: GLITZER | Miirtek & Marti Fischer. 25. Mai 2018, abgerufen am 27. Mai 2018.
  18. Marti Fischer: Ich krieg 'ne Show! 27. Mai 2016, abgerufen am 31. Mai 2016 (YouTubevideo).
  19. Video auf YouTube
  20. Preisträger 2017. Website des Webvideopreises Deutschland, abgerufen am 2. Juni 2017.