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Marmande ist eine französische Stadt mit 17.645 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Lot-et-Garonne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Stadt ist Sitz der Unterpräfektur (frz. Sous-préfecture) des Arrondissements Marmande, dieses besteht aus zehn Kantonen. Die Stadt ist Hauptort der Kantone Marmande-1 und Marmande-2.

Marmande
Marmanda
Wappen von Marmande
Marmande (Frankreich)
Marmande
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Lot-et-Garonne
Arrondissement Marmande (Unterpräfektur)
Kanton Marmande-1 (Hauptort)
Marmande-2 (Hauptort)
Gemeindeverband Val de Garonne Agglomération
Koordinaten 44° 30′ N, 0° 10′ OKoordinaten: 44° 30′ N, 0° 10′ O
Höhe 12–132 m
Fläche 45,06 km2
Einwohner 17.645 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 392 Einw./km2
Postleitzahl 47200
INSEE-Code
Website www.mairie-marmande.fr

Marmande liegt zwischen Bordeaux (etwa 90 km nordwestlich) und Agen (etwa 65 km südwestlich) am östlichen, rechten Ufer der Garonne. Der Ort hat einen eigenen Bahnhof an der Bahnstrecke Bordeaux–Sète der SNCF.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Während des Albigenserkreuzzuges verübten die Kreuzritter unter dem Prinzen Ludwig (VIII.) von Frankreich nach der Eroberung der Stadt 1219 ein Massaker, dem 5.000 Bewohner zum Opfer fielen.[1]

SportBearbeiten

Jährlich am Vorabend des französischen Nationalfeiertags, dem 14. Juli, findet auf der Motorrad-Grasbahnrennstrecke im Rahmen der Langbahn-Weltmeisterschaft der Langbahn-WM Grand Prix von Frankreich statt.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Partnerstädte von Marmande sind Portogruaro in Venetien (Italien) und Ejea de los Caballeros im spanischen Aragonien.

Söhne und TöchterBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Marmande – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wilhelm der Bretone: Gesta Philippi Augusti. Herausgegeben von Léopold Delisle. In: Recueil des Historiens des Gaules et de la France. Band 17, 1878, S. 62–116, hier S. 113.
    Alberich von Trois-Fontaines: Chronica. Herausgegeben von Paul Scheffer-Boichorst. In: Monumenta Germaniae Historica. Scriptores (in Folio). Band 23: (Chronica aevi Suevici). Hahn, Hannover 1874, S. 631–950, hier S. 909.