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LebenBearbeiten

Marleen Lohse gab ihr Debüt mit 12 Jahren und übernahm in der Schulzeit Rollen in verschiedenen Serien und Fernsehfilmen. So spielte sie von 1998 bis 2002 in der Kinderserie Die Kinder vom Alstertal die Rolle der Julia „Hexe“ Clement. Als Kind und Jugendliche war sie zudem im Kunstturnen aktiv.

Lohse setzte nach dem Schulabschluss ihre Karriere hauptberuflich fort, mit Rollen in Wilde Jungs (2004) und in zahlreichen Fernsehproduktionen, darunter Stolberg, SOKO Leipzig sowie in den Tatort-Folgen Roter Tod (2007) und Schatten der Angst (2008). Zu Lohses Filmen gehören Mordshunger (2008), Das tapfere Schneiderlein (2008), Das blaue Licht (2010) und das TV-Drama Tsunami – Das Leben danach. Ferner spielte sie in zahlreichen Kinofilmen mit, etwa in Vollidiot (2007), Diamantenhochzeit (2009), Maria, ihm schmeckt’s nicht! (2009), Résiste – Aufstand der Praktikanten (2009), dem Thriller Zimmer 205 – Traust Du Dich rein? (2011) und Kein Sex ist auch keine Lösung (2011).

Von 2006 bis 2010 absolvierte Lohse ihr Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf. Die Abschlussinszenierung von Sam Shephards Lügengespinst unter der Regie von Lukas Langhoff wurde beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender 2010 mit dem Ensemblepreis ausgezeichnet. Außerdem war Lohse am Centraltheater Leipzig in Dornröschen zu sehen. Im September 2011 feierte Ibsens Ein Volksfeind unter der Regie von Lukas Langhoff in Bonn Premiere. Lohses Darstellung der berufsfröhlichen Petra Stockmann wurde in den Kritiken mehrfach positiv erwähnt. Im Ballhaus Naunynstraße spielte sie eine von fünf blutdürstigen Vampirinnen in der Inszenierung Bloodshed in Divercity unter der Regie von Simone Dede Ayivi.

Lohse spielte in mehreren Filmen des Regisseurs Erik Schmitt. Bei seinem Kurzfilm Berlin Metanoia wirkte sie zudem am Drehbuch mit. In seinem ersten Langfilm Cleo, der auf der Berlinale 2019 in der Sektion Generation Weltpremiere feierte, spielt sie die Titelrolle.[1] 2013 spielte sie in dem Video zu Where You Stand von der Band Travis mit, 2016 in dem Video zu Protected der Band Keøma.[2]

FilmografieBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Cleo. In: Berlinale. Abgerufen am 4. Februar 2019.
  2. KEØMA 'Protected'