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Markus Wehner (* 24. August 1963 in Fulda) ist ein deutscher Journalist.

WerdegangBearbeiten

Wehner studierte Osteuropäische Geschichte, Politologie und Slawistik in Freiburg, Moskau und Berlin. 1992 legte er sein Magisterexamen an der Freien Universität Berlin ab. Seit 1992 ist er freier Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit Schwerpunkt Geisteswissenschaften und politische Bücher. 1996 wurde er mit einer Arbeit über die sowjetische Bauernpolitik in den 1920er-Jahren promoviert.

Im Oktober 1996 trat Wehner in die Nachrichtenredaktion der FAZ ein. Von Oktober 1999 an war er fünf Jahre lang Korrespondent in Moskau. Seit Herbst 2004 ist er Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

2008 moderierte Markus Wehner das 12. Herbstgespräch des hessischen Verfassungsschutzes, 2009 das 8. Symposium des Bundesamts für Verfassungsschutz mit dem Thema „Gewaltbereiter Extremismus und Terrorismus im Zeichen der Wirtschaftskrise - Eine Gefahr für die Demokratie?“.

2017 nach den G20-Ausschreitungen in Hamburg, kritisierte er das Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Demokratie leben würde zu wenig Fördergelder in Projekte gegen Linksextremismus stecken.[1]

WerkeBearbeiten

  • mit Eckart Lohse: Rosenkrieg. Die große Koalition 2005–2009. Köln 2009.
  • mit Eckart Lohse: Guttenberg. Biographie. München 2011.
  • mit Eckart Lohse: Steinbrück. Biographie. München 2012.
  • Putins Kalter Krieg: Wie Russland den Westen vor sich hertreibt. 2016.

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Markus Wehner: Wenig hilft wenig: Nur ein Prozent gegen Linksextremismus. Hrsg.: Frankfurter Allgemeine Zeitung. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 11. September 2019]).