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Mark Patterson

US-amerikanischer Unternehmer und Autorennfahrer
Mark Patterson im Cockpit eines Riley Mk.XX 2008
Mark Patterson im Dyson-Racing-Lola B11/66 beim Petit Le Mans 2012

Mark Patterson (* 16. Dezember 1951 in Port Elizabeth) ist ein US-amerikanischer Unternehmer und Autorennfahrer südafrikanischer Abstammung.

UnternehmerBearbeiten

Mark Patterson ging in seinem Heimatland Südafrika zur Schule. Er besuchte das St. Andrew's College in Grahamstown und studierte danach Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Stellenbosch in der Nähe von Kapstadt. Außerdem machte er eine Ausbildung an der Stern School of Business der New York University. Nach seiner Ausbildung arbeitete er in der US-amerikanischen Finanzwirtschaft.

Seit 2002 ist Patterson Miteigentümer des Hedgefonds MatlinPatterson Global Advisers, den er im selben Jahr gründete. Der Fonds ist ein Ableger der Credit Suisse First Boston, der Investmentbank der Credit Suisse[1]. Der Fonds hält Beteiligungen an unterschiedlichen Unternehmen, unter anderem der Huntsman Corporation, Standard Pacific Homes, der ATA Airlines und der Arrow Air.

Karriere als RennfahrerBearbeiten

Mit dem Motorsport begann Mark Patterson 2003. Der inzwischen vermögende US-Amerikaner hatte wenig Mühe seine Rennkarriere mit eigenem Geld zu finanzieren und betrieb den Sport als Herrenfahrer. Als er 2003 erste Rennen in der Barber Dodge Pro Series bestritt war er bereits 52 Jahre alt; ein relativ hohes Alter für einen Renndebütanten. 2005 begannen seine regelmäßiges Engagements in der Grand-Am Sports Car Series und der American Le Mans Series. Nach einem dritten Rang beim 250-Meilen-Rennen von Watkins Glen 2005[2] erreichte er 2006 einen überraschenden zweiten Gesamtrang beim 24-Stunden-Rennen von Daytona. Partner im von Michael Shank Racing gemeldeten Riley Mk.XI waren Oswaldo Negri, A. J. Allmendinger und Justin Wilson[3].

Seinen ersten Rennsieg feierte im selben beim 9-Stunden-Rennen von Miller und den Zweiten beim 250-Meilen-Rennen von New Jersey 2008[4].

In den 2010er-Jahren ging er in der European Le Mans Series und der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft an Start. Bei seinem Le-Mans-Debüt 2013 war er mit 61 1/2-Jahren einer der ältesten Debütanten in der langen Geschichte dieses 24-Stunden-Rennens. Die LMP2-Wertung der European Le Mans Series 2015 beendete er als Gesamtzehnter[5].

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2013 Irland  Murphy Prototypes Oreca 03 Indien  Karun Chandhok Neuseeland  Brendon Hartley Rang 13
2014 Vereinigte Staaten  Ram Racing Ferrari 458 Italia GT2 Vereinigtes Konigreich  Johnny Mowlem Vereinigtes Konigreich  Archie Hamilton Rang 32
2015 Irland  Murphy Prototypes Oreca 03R Indien  Karun Chandhok Frankreich  Nathanaël Berthon Rang 13
2016 Taiwan  Team AAI Chevrolet Corvette C7.R Vereinigte Staaten  Johnny O'Connell Vereinigtes Konigreich  Oliver Bryant Rang 39
2017 Portugal  Algarve Pro Racing Ligier JS P217 Vereinigte Staaten  Matt McMurry Frankreich  Vincent Capillaire Rang 32
2018 Portugal  Algarve Pro Racing Ligier JS P217 Niederlande  Ate de Jong Korea Sud  Tacksung Kim Ausfall Motorschaden

Sebring-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2006 Vereinigte Staaten  J3 Racing Porsche 996 GT3-RS Vereinigte Staaten  Spencer Pumpelly Vereinigte Staaten  Jep Thornton Ausfall Motorschaden

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Der erste MatlinPatterson Hedgefonds (Memento des Originals vom 24. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.highbeam.com
  2. 250-Meilen-Rennen von Watkins Glen 2005
  3. 24- Stunden-Rennen von Daytona 2006
  4. 250-Meilen-Rennen von New Jersey 2008
  5. European Le Mans Series 2015