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Marius Niculae

rumänischer Fußballspieler

Marius Constantin Niculae (* 16. Mai 1981 in Bukarest) ist ein ehemaliger rumänischer Fußballspieler. Er bestritt insgesamt 380 Spiele in der rumänischen Liga 1, der portugiesischen Primeira Liga, der belgischen Pro League, der deutschen Bundesliga, der schottischen Premier League, der griechischen Super League, der chinesischen Super League und der ukrainischen Premjer-Liha. Im Jahr 2000 gewann er mit Dinamo Bukarest die rumänische, im Jahr 2002 mit Sporting Lissabon die portugiesische Meisterschaft. Als Nationalspieler nahm er an der Europameisterschaft 2008 teil.

Marius Niculae
Personalia
Name Marius Constantin Niculae
Geburtstag 16. Mai 1981
Geburtsort BukarestRumänien
Größe 184 cm
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
1990–1996 Dinamo Bukarest
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1996–2001 Dinamo Bukarest 100 (43)
2001–2005 Sporting Lissabon 59 (14)
2005–2006 Standard Lüttich 26 0(4)
2007 1. FSV Mainz 05 6 0(0)
2007–2008 Inverness Caledonian Thistle 35 0(8)
2008–2012 Dinamo Bukarest 89 (38)
2011 → AO Kavala (Leihe) 12 0(4)
2012 FC Vaslui 19 (11)
2013 Shandong Luneng Taishan 8 0(2)
2013–2014 FC Hoverla-Zakarpattya Uschhorod 13 0(3)
2014 Şanlıurfaspor 0 0(0)
2015 Dinamo Bukarest 13 0(3)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2000–2013 Rumänien 43 (15)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Inhaltsverzeichnis

VereinskarriereBearbeiten

Niculae bestritt bereits am 22. November 1996 im Alter von 15 Jahren gegen FC Farul Constanța sein erstes Meisterschaftsspiel in der Divizia A für Dinamo Bukarest. Für seinen Verein erzielte er 43 Tore in 100 Ligaspielen, bevor er im Jahr 2001 für eine Ablöse von rund neun Millionen US-Dollar zum portugiesischen Topklub Sporting Lissabon wechselte. Mit diesem wurde er 2002 portugiesischer Meister und unterlag 2005 im eigenen Stadion im Endspiel um den UEFA-Pokal ZSKA Moskau 1:3. Niculae wurde im Finale in der Schlussphase eingewechselt.

2005 wechselte der Stürmer ablösefrei zum belgischen Verein Standard Lüttich. Sein 2006 auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert, bis Dezember 2006 war er vereinslos. Der 1. FSV Mainz 05 nahm Niculae bis Juni 2007 unter Vertrag. Nach dem Abstieg des Vereins in die 2. Bundesliga unterschrieb Niculae am 17. Juli 2007 bei Inverness Caledonian Thistle in der Scottish Premier League einen neuen Vertrag für die Saison 2007/08.

Im Juli 2008 wechselte Niculae wieder zu Dinamo Bukarest. Dort fand er in der Saison 2008/09 mit zwölf Treffern seine Torgefährlichkeit wieder und belegte mit seinem Klub den dritten Rang. In der folgenden Spielzeit wurden mit einem sechsten Platz die Erwartungen nicht erfüllt. In der Winterpause 2010/11 wurde er für ein halbes Jahr an AO Kavala in die griechische Super League ausgeliehen. Daraufhin kehrte er zu Dinamo zurück. Dort gewann er im Jahr 2012 zum dritten Mal den rumänischen Pokal. Anschließend wechselte er zum amtierenden Vizemeister FC Vaslui. Diesen verließ er in der Winterpause bereits wieder und ging zu Shandong Luneng Taishan nach China. Ein halbes Jahr später zog es ihn zum ukrainischen Klub FC Hoverla-Zakarpattya Uschhorod.

Im Sommer 2014 wechselte er zum türkischen Zweitligisten Şanlıurfaspor, den er jedoch bereits im August 2014 wieder verließ. Anfang 2015 nahm ihn erneut Dinamo Bukarest unter Vertrag. Dort wurde sein Vertrag im Sommer 2015 nicht mehr verlängert. Nachdem er keinen neuen Klub mehr gefunden hatte, beendete Niculae seine Laufbahn.

NationalmannschaftBearbeiten

Niculae debütierte am 2. Februar 2000 gegen Lettland in der rumänischen Nationalmannschaft. Nach 18 Länderspielen und zehn Toren wurde Niculaes Karriere im November 2001 durch einen Kreuzbandriss erstmals aufgehalten. Später folgte ein Fußbruch, sodass der ehemalige Jungstar seither nur noch sporadisch in der Nationalmannschaft eingesetzt wurde. Für die rumänische U-21-Nationalmannschaft erzielte er vier Tore in 21 Spielen.

ErfolgeBearbeiten

VerwandtschaftBearbeiten

Marius ist der Sohn von Constantin Niculae (* 1955), der 1981 in Debrecen Europameister und in Maastricht Vizeweltmeister im Judo wurde und heute als Judotrainer arbeitet.

LiteraturBearbeiten

  • Mihai Ionescu/Răzvan Toma/Mircea Tudoran: Fotbal de la A la Z. Mondocart Pres, Bukarest 2001, ISBN 973-8332-00-1, S. 285.

WeblinksBearbeiten