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Mario Kunasek

österreichischer Politiker (FPÖ)
Mario Kunasek, 2016

Mario Kunasek (* 29. Juni 1976 in Graz, Steiermark) ist ein österreichischer Politiker (FPÖ) und ehemaliger Soldat. Von Dezember 2017 bis zum 22. Mai 2019 war er Bundesminister für Landesverteidigung der Republik Österreich.

Er war von Oktober 2008 bis Juni 2015 Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat und von Juni 2015 bis Dezember 2017[1] Abgeordneter zum Landtag Steiermark. Seit 2015 ist er Landesparteiobmann der FPÖ Steiermark. Seit dem 28. Mai 2019 ist er wieder Abgeordneter zum Landtag Steiermark, wo er als FPÖ-Klubobmann fungiert.[2]

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und BerufBearbeiten

Nach dem Besuch der Pflichtschule erlernte Mario Kunasek den Beruf des Kfz-Technikers. Nach dem Präsenzdienst im Jahr 1995, den er in St. Michael ableistete, absolvierte er die Ausbildung zum Unteroffizier in Enns und Wien. Zwischen 1997 und 2005 war er als Unteroffizier im Versorgungsregiment 1 in Graz tätig. Ab 2005 war er Stabsunteroffizier.

Politische LaufbahnBearbeiten

Mario Kunasek begann seine politische Laufbahn im Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ). Seit 2005 ist er im Landesparteivorstand der FPÖ Steiermark und Ortsparteiobmann der FPÖ in seiner Heimatgemeinde Gössendorf, in der von 2010 bis 2015 auch Mitglied des Gemeindevorstands war. Nach der Gemeinderatswahl 2015 war er dort bis Dezember 2017 Vizebürgermeister. Am Landesparteitag 2007 wurde er zum Landesparteisekretär der FPÖ Steiermark gewählt und ist seither im Landesparteipräsidium tätig. Von April 2007 bis Februar 2019 war Mario Kunasek Bezirksparteiobmann der FPÖ Graz Umgebung.[3]

Bei der Nationalratswahl am 28. September 2008 kandidierte er als Spitzenkandidat der FPÖ im Wahlkreis 6B Steiermark Mitte (Graz Umgebung und Voitsberg) und schaffte den erstmaligen Einzug ins Parlament. Bei der Nationalratswahl 2013 war Kunasek Spitzenkandidat der FPÖ-Steiermark und zog über ein Grundmandat im Regionalwahlkreis Graz und Umgebung abermals als Abgeordneter in den Nationalrat ein. Er fungierte dort als Obmann des Landesverteidigungsausschusses und war Wehrsprecher des Freiheitlichen Parlamentsklubs.

Nach der Landtagswahl in der Steiermark 2015, bei der Kunasek als FPÖ-Spitzenkandidat seine Partei anführte und mit 26,76 % das bisher beste Ergebnis der Landespartei feiern konnte, wurde er am 16. Juni 2015 als Abgeordneter zum Landtag der Steiermark angelobt. Gleichzeitig schied er als Abgeordneter aus dem Nationalrat aus. Im Steirischen Landtag war Mario Kunasek bis Dezember 2017 Klubobmann des Freiheitlichen Landtagsklubs.[4] Am 18. Dezember 2017 übernahm Mario Kunasek im Rahmen eines feierlichen Festaktes im Bundesministerium für Landesverteidigung die Agenden des Verteidigungsministers.[5]

Im Juli 2018 erklärte er in einem Interview, bei der Wahl zum 18. Landtag in der Steiermark als FPÖ-Spitzenkandidat antreten zu wollen und dass er bei einem Einzug der Partei in die Landesregierung in die Steiermark wechseln werde.[6]

PrivatesBearbeiten

Im Juni 2018 heiratet er seine Lebensgefährtin in Leibnitz, Trauzeuge war der damalige steirische FPÖ-Klubobmann Stefan Hermann.[7]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Mario Kunasek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kleine Zeitung: Landtag kürzt Obdachlosen die Mindestsicherung. Artikel vom 16. Jänner 2018, abgerufen am 16. Jänner 2018.
  2. steiermark.orf.at: Erste Landtagssitzung nach Kurz-Aus. Artikel vom 28. Mai 2019, abgerufen am 28. Mai 2019.
  3. FPÖ Graz-Umgebung: Kunasek übergibt an Hermann. Abgerufen am 26. März 2019.
  4. FPÖ-Rochade im Nationalrat: Kumpitsch folgt Kunasek nach. Artikel auf diePresse.com vom 17. Juni 2015.
  5. Amtsübergabe an neuen Verteidigungsminister Mario Kunasek. 18. Dezember 2017, abgerufen am 18. Dezember 2017.
  6. orf.at: Kunasek wird steirischer FP-Spitzenkandidat. Artikel vom 28. Juli 2018, abgerufen am 28. Juli 2018.
  7. diepresse.com: Minister Kunasek heiratete in Leibnitz. Artikel vom 16. Juni 2018, abgerufen am 17. Juni 2018.