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Marina Krebs vor 1908
Signatur als Maria Leske

Marina Krebs, verh. Witter, (* 16. August 1838 in Aschaffenburg; † 1910) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie schrieb auch unter den Pseudonymen Marie bzw. Maria Leske und Th. Armin.

LebenBearbeiten

Sie kam als Tochter des Verlagsbuchhändlers Karl Krebs in Aschaffenburg zur Welt. Sie war Mitglied der Brüdergemeinde und wuchs nach dem frühen Tod der Mutter in der Erziehungsanstalt der Brüdergemeinde im Schweizer Montmirail auf. Im Jahr 1858 heiratete sie in St. Louis den Verlagsbuchhändler Konrad Witter, der 1867 verstarb. Bereits 1859 war sie mit ihm nach Deutschland zurückgekehrt und lebte 1893 in Aschaffenburg. Sie zog nach Niesky in die Oberlausitz, wo sie 1898 lebte, und wohnte um 1908 im Witwenhaus im sächsischen Herrnhut.

Für verschiedene Zeitschriften verfasste sie Gedichte und Aufsätze und schrieb Erzählungen und Gedichte für Kinder.

WerkeBearbeiten

  • 1865: Das alte Mexiko und die Eroberung Neuspaniens durch Ferdinand Cortez
  • 1865: Illustriertes Spielbuch für Mädchen (Online; 17. Auflage 1897)

LiteraturBearbeiten

  • Elisabeth Friedrichs: Die deutschsprachigen Schriftstellerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts. Ein Lexikon. Metzler, Stuttgart 1981, ISBN 3-476-00456-2, (Repertorien zur deutschen Literaturgeschichte 9), S. 340.
  • Heinrich Groß (Hrsg.): Deutsche Dichterinen und Schriftstellerinen in Wort und Bild. Goldstein’sche Buchhandlung, Frankfurt am Main 1893, S. 32–33.
  • Leske, Maria. In: Sophie Pataky (Hrsg.): Lexikon deutscher Frauen der Feder. Band 1. Verlag Carl Pataky, Berlin 1898, S. 495 (Digitalisat).
  • Witter, Frau Marina. In: Sophie Pataky (Hrsg.): Lexikon deutscher Frauen der Feder. Band 2. Verlag Carl Pataky, Berlin 1898, S. 446 (Digitalisat).
  • Bruno Volger (Hrsg.): Sachsens Gelehrte Künstler und Schriftsteller in Wort und Bild. Nebst einem Anhang: „Nichtsachsen“. Bruno Volger Verlagsbuchhandlung, Leipzig-Gohlis 1907/08, S. 199.(Digitalisat)