Marianne Streiff-Feller

Schweizer Politikerin
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Marianne Streiff-Feller (auch Marianne Streiff, * 17. August 1957 in Bern; heimatberechtigt in Betschwanden und Strättligen) ist eine Schweizer Politikerin (EVP).

Marianne Streiff (2019)

LebenBearbeiten

Streiff ist Tochter eines Polizisten und besuchte das Lehrerseminar. Während 33 Jahren war sie im bernischen Schuldienst tätig, zuletzt als Lehrerin am Berufsvorbereitenden Schuljahr für Integration an der BFF Bern. 2008 erwarb sie einen Abschluss in „Public Affairs Management“ an der Hochschule für Wirtschaft Zürich.

Sie war von 1991 bis 1998 Mitglied des Gemeindeparlaments von Köniz. Von 1998 bis 2010 hatte sie Einsitz im Grossen Rat des Kantons Bern, wo sie von 2003 bis 2010 die EVP-Fraktion präsidierte. Von 2004 an stand sie als Mitglied des Gemeinderates von Köniz bis 2010 dem Sicherheitsdepartement vor. 2010 rückte sie für den zurückgetretenen Walter Donzé in den Nationalrat nach. Bei den Wahlen vom 23. Oktober 2011 wurde sie wiedergewählt. Ab 2010 war sie Vizepräsidentin der EVP Schweiz, von 2014 in Nachfolge von Heiner Studer bis 2021 Präsidentin.[1][2] Nachfolgerin wurde Lilian Studer.

Sie ist seit 2009 Präsidentin von INSOS Schweiz (Branchenverband für Menschen mit Behinderung).[3]

Sie unterstützte die Konzernverantwortungsinitiative offiziell im Bürgerlichen Komitee und ist Mitglied des Patronatskomitees von Aqua Viva.[4][5]

Marianne Streiff ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Sie ist engagiertes Mitglied der reformierten Landeskirche.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Nationalrätin Marianne Streiff-Feller neue EVP-Präsidentin. In: SRF.ch, 5. April 2014.
  2. Delegiertenversammlung - Lilian Studer neue Präsidentin der EVP. In: srf.ch. 19. Juni 2021, abgerufen am 20. Juni 2021.
  3. Zentralvorstand INSOS Schweiz
  4. Bürgerliches Komitee für Konzernverantwortung: Mitglieder. Abgerufen am 18. August 2020.
  5. Netzwerk. In: aquaviva.ch. Abgerufen am 4. Juni 2021.