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Maria Letizia Bonaparte

Gemahlin von Amadeo, des Herzogs von Aosta und früheren Königs von Spanien
Maria Letizia Bonaparte

Maria Letizia Eugénie Catherine Adélaïde Bonaparte (* 20. November 1866 in Paris; † 25. Oktober 1926 in Moncalieri) war die zweite Gemahlin von Amadeo, des Herzogs von Aosta und früheren Königs von Spanien sowie Sohn des italienischen Königs Viktor Emanuels II.

Sie wurde am 20. November 1866 in Paris als Tochter von Napoléon Joseph Charles Paul Bonaparte, dem Sohn von Jérôme Bonaparte und somit Neffen von Kaiser Napoleon I., und dessen Gemahlin Maria Klothilde von Savoyen, einer Tochter des italienischen Königs Viktor Emanuels II., geboren. Sie wurde nach Napoleons Mutter benannt.

Am 11. September 1888 heiratete sie ihren Onkel mütterlicherseits, Herzog Amadeo, nachdem dessen erste Gemahlin Maria del Pozzo della Cisterna 1876 früh verstorben war.

Aus der Ehe ging ein Sohn hervor:

  • Umberto Maria Vittorio Amedeo Giuseppe (22. Juni 1889 – 19. Oktober 1918), Herzog von Salemi, der im Ersten Weltkrieg fiel

Maria Letizia Bonaparte starb 60-jährig in Moncalieri und wurde in der Familiengruft des Hauses Savoyen in der Basilika di Superga in Turin beigesetzt.

LiteraturBearbeiten

  • D. Appleton: Appletons' Annual Encyclopedia and Register of Important Events of the Year 1888, Volume 13. D. Appleton and Co, New York 1889.
  • Henry Remsen Whitehouse: The Sacrifice of a Throne: Being an Account of the Life of Amadeus, Duke of Aosta, sometime King of Spain. Bonnel, Silver, and Co, New York 1897.
  • Ernest Alfred Vizetelly: The Court of the Tuileries, 1852-1870: Its Organization, Chief Personages, Splendour, Frivolity, and Downfall. William Clowes and Sons, Limited, London 1907.