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Margaretha-Rothe-Gymnasium

Gymnasium in der Hansestadt Hamburg

Das Margaretha-Rothe-Gymnasium (MRG) ist ein Gymnasium in Hamburg-Barmbek. Es wurde 1909 als private höhere Mädchenschule (Oberlyzeum) gegründet und 1913 nach der Schriftstellerin Elise Averdieck benannt. 1939 verstaatlicht und 1961 vom ursprünglichen Standort Hohenfelde nach Barmbek-Nord verlagert, wurde die Schule 1987 mit dem dortigen Gymnasium Hartzloh (gegründet 1970) zusammengelegt und im Jahr darauf nach Margaretha Rothe (1919–1945), einer Widerstandskämpferin der Weißen Rose, umbenannt.[2]

Margaretha-Rothe-Gymnasium
Margaretha-Rothe-Gymnasium Hamburg Hauptgebäude.jpg
Hauptgebäude des Gymnasiums
Schulform Gymnasium
Gründung 1909
Adresse

Langenfort 5, 22307 Hamburg

Ort HamburgHamburg Hamburg
Land Hamburg
Staat Deutschland
Koordinaten 53° 36′ 0″ N, 10° 2′ 36″ OKoordinaten: 53° 36′ 0″ N, 10° 2′ 36″ O
Träger Hamburg
Schüler 820[1]
Lehrkräfte 63
Leitung Martin Plümpe
Website www.mrg-online.de
Schild am Margaretha-Rothe-Gymnasiums

Neben Englisch werden Spanisch ab Jahrgang 5 und 8, Französisch und Latein ab Jahrgang 6 und 8 unterrichtet. 2001 führte das MRG als erste Schule in Hamburg die Möglichkeit ein, Spanisch schon ab der Jahrgangsstufe 5 zu wählen.

Seit 2010 beteiligt sich die Schule an „TUSCH – Theater und Schule“.[3] 2014 erreichten die Schüler einen Abiturdurchschnitt von 2,48 und lagen damit auf Platz 59 der Hamburger Abiturienten.[4] Im Vergleich zum Vorjahr sank der Durchschnitt um 0,36 Punkte, aber im Vergleich zu den Jahren 2010/11 und 2011/12 hat sich der Durchschnitt um 0,05 Punkte und um 0,07 Punkte verbessert.

Im Jahr 2013 gewann die Schule mit ihrem Schulcircus Pampelmuse den „Hamburger Bildungspreis“ der Hamburger Sparkasse und des Hamburger Abendblattes.[5]

Die Schule gewann 2014 beim bundesweiten Wettbewerb Trialog der Kulturen der Herbert Quandt-Stiftung den ersten Platz mit dem Wahlspruch „Baue auf Dich – Wachse am Fremdem“.[6] Am 26. Juni 2015 ist in der Aula des Gymnasiums die 100. Ausgabe der Wochenschau gelaufen. Seit 1998 gibt es die Wochenschau am Gymnasium, der NDR hatte ein Tag vorher Aufnahmen gemacht. Kein anderes Gymnasium in Hamburg hat einen eigenen Sender.[7]

Ehemalige SchülerBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 10. Februar 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hamburg.de
  2. Uwe Schmidt: Hamburger Schulen im „Dritten Reich“. Hamburg University Press 2010, ISBN 978-3-937816-74-6, Bd. 2, S. 849. (Online-Fassung)
  3. TuSch-Flyer 2010–2012
  4. walterscheuerl.de (Memento des Originals vom 10. Februar 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.walterscheuerl.de (PDF-Datei)
  5. Hamburger Bildungspreis 2013 (Memento des Originals vom 10. Februar 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.haspa-magazin.de
  6. Trialog der Kulturen, die Preisträger des Schules Jahres 2013/2014 (Memento des Originals vom 10. Februar 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.herbert-quandt-stiftung.de
  7. Nr. 100 der MRG-Wochenschau, NDR.de