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Marek Suchý (* 29. März 1988 in Prag) ist ein tschechischer Fußballspieler. Er steht beim FC Basel in der Schweizer Super League unter Vertrag.

Marek Suchý
Marek Suchý 2017.jpg
Personalia
Geburtstag 29. März 1988
Geburtsort PragTschechoslowakei
Größe 184 cm
Position Abwehrspieler
Junioren
Jahre Station
1994–2005 Slavia Prag
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2005–2009 Slavia Prag 109 (1)
2010–2014 Spartak Moskau 84 (5)
2014– FC Basel 144 (9)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2004 Tschechien U-16 8 (1)
2004–2005 Tschechien U-17 16 (2)
2005–2006 Tschechien U-19 8 (1)
2006–2007 Tschechien U-20 10 (0)
2007–2009 Tschechien U-21 23 (0)
2010– Tschechien 39 (1)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 7. Juli 2018

2 Stand: 7. Juli 2018

Inhaltsverzeichnis

VereinskarriereBearbeiten

Slavia PragBearbeiten

Marek Suchý spielte bereits mit 17 Jahren in der Gambrinus Liga, der höchsten Spielklasse im tschechischen Fußball. In seiner ersten Profisaison 2005/06 kam er auf 21 Einsätze und wurde zum besten Jungspieler der Saison gewählt, im folgenden Jahr kam er auf 16 Einsätze. Im September 2009 bestritt Suchý im Alter von 21 Jahren sein 100. Erstligaspiel. In der Partie gegen Slovan Liberec, die 1:1 endete, führte er die Mannschaft von Slavia als Kapitän aufs Feld. Danach fungierte er dauerhaft als Mannschaftskapitän.[1]

Spartak MoskauBearbeiten

In der Saison 2010 spielte Suchý leihweise beim russischen Verein Spartak Moskau.[2] Anschließend wurde er von diesem fest verpflichtet. In 84 Ligaspielen erzielte er fünf Tore. International kam er auf 20 Einsätze in der UEFA Champions League und der UEFA Europa League.

FC BaselBearbeiten

Seit Januar 2014 stand Suchý leihweise beim FC Basel 1893 unter Vertrag.[3][4] Sein Super League-Debüt gab er am 2. Februar 2014 beim 3:1-Auswärtssieg im Stade Olympique de la Pontaise gegen den FC Lausanne-Sport.[5] Drei Tage später, am 5. Februar 2014, erzielte er sein erstes Tor für den FC Basel: Im Viertelfinale des Schweizer Cup gegen den FC Le Mont markierte er den Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0.[6] Ende Saison wurde Suchy Schweizer Meister.

Zum 1. Juli 2014 nutzte der FC Basel seine Kaufoption und schloss mit Suchý einen Dreijahresvertrag ab.[7] Für Suchy und der FCB war die Spielzeit 2014/15 sehr erfolgreich. Das Team beendet den Fussballmeisterschaft 2014/15 zum 18. Mal als Meister (zum 6. Mal in Folge) mit 12 Punkten Vorsprung auf den 2. Platzierten BSC Young Boys und 25 Punkten Vorsprung auf den 3. Platzierten FC Zürich. Basel stand zudem im Final des Schweizer Cups, den es aber gegen FC Sion 0:3 verlor.[8] In der 2014/15 Champions League Saison avancierte Basel bis in den Achtelfinals. Während der Saison bestritt der FC Basel insgesamt 65 Partien (36 Meisterschaft, 6 Cup, 8 Champions League und 15 Testspiele).[9] Unter Trainer Paulo Sousa hatte Suchy insgesamt 48 Einsätze, davon 30 in der Super League, 4 im Cup, 7 in der Champions League, sowie 11 in Testspiele. Er schoss dabei 4 Tore, 1 davon im Super League und 1 in der Champions League.[10] Im Januar 2016 verlängerte er seinen Vertrag vorzeitig bis zum Sommer 2019.[11]

Unter Trainer Urs Fischer gewann Suchý am Ende der Meisterschaft 2015/16[12] und der Meisterschaft 2016/17[13] zum dritten und vierten Mal den Meistertitel mit dem FCB. Für den Club war es der 8. Titel in Serie und insgesamt den 20. Titel in der Vereinsgeschichte. Sie gewannen auch den Pokalwettbewerb[14] am 25. Mai 2017 mit drei zu null gegen Sion und somit das Double.

NationalmannschaftBearbeiten

Suchý spielte bisher für die tschechischen Juniorenauswahlmannschaften U-16, U-17, U-19, U-20 und U-21. Im Sommer 2007 wurde er mit der tschechischen Mannschaft Vize-Weltmeister bei der U-20-Weltmeisterschaft in Kanada, an der er wegen einer Gesichtsfraktur, die er sich gegen Luboš Pecka zugezogen hatte, beinahe nicht hätte teilnehmen können. Im März 2009 wurde Suchý erstmals in die tschechische Nationalmannschaft einberufen, kam dazumal aber noch nicht zum Einsatz. Sein Debüt gab er schließlich beim Europameisterschafts-Qualifikationsspiel am 8. Oktober 2010 beim 1:0-Sieg gegen Schottland.

Bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich wurde er in das tschechische Aufgebot aufgenommen, obwohl er aufgrund eines Platzverweises im letzten Qualifikationsspiel für die erste Turnierpartie gesperrt war. Er kam aber auch in den übrigen beiden Spielen nicht zum Einsatz und war damit einer von zwei Feldspielern des Kaders, der nicht berücksichtigt wurde. Tschechien schied nach der Gruppenphase aus.

Titel und ErfolgeBearbeiten

Slavia Prag

FC Basel

Nationalmannschaft

Persönliche Auszeichnungen

WeblinksBearbeiten

  Commons: Marek Suchý – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Marek Suchý: Do 100. zápasu jako kapitán (Memento des Originals vom 24. Mai 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.slavia.cz slavia.cz vom 13. September 2009, zuletzt abgerufen am 15. September 2009, tschechisch
  2. Marek Suchý míří do Spartaku Moskva (Memento des Originals vom 3. Dezember 2009 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/slavia.cz slavia.cz vom 23. November 2009, zuletzt abgerufen am 22. Dezember 2009, tschechisch
  3. FC Basel 1893: Marek Suchys Wechsel zum FC Basel 1893 ist perfekt. FC Basel 1893. 2013. Archiviert vom Original am 23. Februar 2014.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fcb.ch Abgerufen am 29. Januar 2014.
  4. FC Basel leiht Marek Suchy aus Badische Zeitung vom 29. Januar 2014
  5. Caspar Marti: Der FCB erledigt die Pflicht beim Auftakt. FC Basel 1893. 2014. Archiviert vom Original am 23. Februar 2014.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fcb.ch Abgerufen am 2. Februar 2014.
  6. Caspar Marti: Der FCB zieht ohne Mühe in den Cuphalbfinal ein. FC Basel 1893. 2013. Archiviert vom Original am 9. Februar 2014.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fcb.ch Abgerufen am 5. Februar 2014.
  7. Marek Suchy definitiv zum FCB (Memento vom 28. Mai 2014 im Internet Archive), FCB.ch vom 23. Mai 2014
  8. SFV: Schweizer-Cup – Würth Schweizer Cup / Final – 07.06.2015. SFV. 2015. Abgerufen am 7. Juni 2015.
  9. Für alle Resultate siehe hier: en:2014–15 FC Basel season.
  10. Josef Zindel: Rotblau: Jahrbuch Saison 2015/2016. FC Basel Marketing AG, 2015, ISBN 978-3-7245-2050-4.
  11. Kakitani geht vorzeitig, Suchy verlängert. In: Neue Zürcher Zeitung. 4. Januar 2016, abgerufen am 4. Januar 2016.
  12. Casper Marti: Es ist vollbracht ! Der FCB ist zum 19. Mal Meister. FC Basel 1893. 2016. Abgerufen am 30. April 2016.
  13. Caspar Marti: 2:1-Sieg in Luzern – der FCB ist Schweizer Meister!. FC Basel 1893. 2017. Abgerufen am 28. April 2017.
  14. Caspar Marti: Der FCB besiegt Sion im Cupfinal!. FC Basel 1893. 2017. Abgerufen am 25. Mai 2017.