Marco Arriagada

chilenischer Bahn- und Straßenradrennfahrer

Marco Antonio Arriagada Quinchel (* 30. Oktober 1975 in Curicó) ist ein ehemaliger chilenischer Bahn- und Straßenradrennfahrer.

Sportlicher WerdegangBearbeiten

Marco Arriagada wurde 2001 chilenische Zeitfahrmeister. Im nächsten Jahr gewann er eine Etappe bei der Vuelta Ciclista de Chile. 2003 wurde er Erster der Gesamtwertung bei der Vuelta Ciclista Lider al Sur und wieder nationaler Zeitfahrmeister und er gewann eine Etappe sowie die Gesamtwertung der Vuelta de Chile. Im nächsten Jahr war er auf zwei Teilstücken der Vuelta Lider al Sur erfolgreich und er gewann wieder eine Etappe mit Gesamtwertung bei der Landesrundfahrt durch Chile. Bei beiden Rundfahrten feierte er auch in den folgenden Jahren mehrfach Etappensiege. 2005 gewann Arriagada bei dem Rennen Ascensión a los Nevados de Chillán eine Etappe und konnte so auch die Gesamtwertung für sich entscheiden. Im nächsten Jahr konnte er den Gesamtsieg verteidigen. Außerdem gewann er eine Etappe und die Gesamtwertung der Vuelta a Mendoza. In der Saison 2007 wurde er Gesamterster der Vuelta de Atacama und 2008 gewann er ein Teilstück der Vuelta de San Juan.

Auf der Bahn wurde er 2001 Dritter bei der panamerikanischen Meisterschaft in der Einerverfolgung. 2004 gewann er den Weltcup im Punktefahren in Moskau. Bei der Panamerika-Meisterschaft 2005 in Mar del Plata gewann Arriagada die Goldmedaille in der Mannschaftsverfolgung und jeweils Silber in der Einerverfolgung und im Punktefahren. 2007 gewann er gemeinsam mit Antonio Cabrera das Sechstagerennen im mexikanischen Aguascalientes.

Im Januar 2011 wurde Arriagada bei der „Vuelta Ciclista de Chile“ positiv auf anabole Steroide getestet. Er wurde für vier Jahre, bis Januar 2015, gesperrt und ihm sein Sieg bei der Vuelta aberkannt.[1]

Erfolge – StraßeBearbeiten

2001
  • Chile  Chilenischer Meister – Einzelzeitfahren
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2010
2011

Erfolge – BahnBearbeiten

2004

  • Weltcup Moskau – Punktefahren

2005

2007

TeamsBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sanctions, Periods of Ineligibility, Disqualification. UCI, archiviert vom Original am 19. März 2012; abgerufen am 24. März 2014.

WeblinksBearbeiten