María Lía Zervino

argentinische Soziologin

María Lía Zervino (* 1951 in Buenos Aires) ist eine argentinische Soziologin, Ordensfrau und Mitglied der Asociación de Vírgenes Consagradas “Servidoras” sowie Präsidentin der Weltunion der Katholischen Frauenverbände (WUCWO).

LebenBearbeiten

Die promovierte Soziologin María Lía Zervino studierte an der Pontificia Universidad Católica Argentina. Sie ist eine katholische gottgeweihte Jungfrau und Mitglied der Asociación de Vírgenes Consagradas „Servidoras“.

Sie war Leiterin der Kommission für Gerechtigkeit und Frieden der Argentinischen Bischofskonferenz, während Jorge Mario Bergoglio – seit 2013 Papst Franziskus – deren Vorsitzender war.[1] Sie lehrte zudem kirchliche Kommunikation an der argentinischen Theologischen Fakultät in Buenos Aires in Zusammenarbeit mit der argentinischen Bischofskonferenz.[2]

Seit 2013 ist sie Präsidentin der Weltunion katholischer Frauenverbände (englisch World Union of Catholic Women’s Organisations WUCWO) mit Sitz in Rom.[3]

Zervino engagiert sich sehr stark für die Rolle der Frauen in der römisch-katholischen Kirche.[2] Des Weiteren unterstützt sie unter anderem Organisationen wie Religions for Peace.[4]

Papst Franziskus ernannte sie am 13. Juli 2022 neben Raffaella Petrini und Yvonne Reungoat als eine von drei Frauen zum Mitglied für das Dikasterium für die Bischöfe.[5][6]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Elisabetta Piqué: „Un paso más: fuerte carta abierta de una argentina al Papa en su octavo aniversario“ auf lanacion.com.ar vom 13. März 2021, abgerufen am 14. Juli 2022 (spanisch)
  2. a b Maria Lia Zervino wertet Ernennungen als „historisch“ auf vaticannews.va vom 14. Juli 2022
  3. Eintrag über Maria Lia Zervino auf wucwo.org, abgerufen am 14. Juli 2022
  4. Eintrag über Maria Lia Zervino, Religions for Peace, abgerufen am 14. Juli 2022
  5. Nomina di Membri del Dicastero per i Vescovi. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 13. Juli 2022, abgerufen am 14. Juli 2022 (italienisch).
  6. Papst holt drei Frauen ins Bischofs-Dikasterium. vaticannews.va, 13. Juli 2022, abgerufen am 13. Juli 2022.