Manija Dawlat

tadschikische Popsängerin

Manija Dawlat (tadschikisch Манижа Давлатова; * 31. Dezember 1982 in Kulob, Tadschikische SSR, Sowjetunion) ist eine tadschikische Popsängerin, die in Tadschikistan und Afghanistan sehr bekannt ist.[1]

LebenBearbeiten

Bis 1999 besuchte Manija Dawlat die Mittelschule Nr. 8 in ihrer Geburtsstadt Kulob. Nach dem Abitur trat sie in die Fakultät für Fremdsprachen der Staatlichen Universität in Kulob ein, aber zwei Jahre später wechselte sie von dieser Hochschule auf die Tadschikische Nationaluniversität, um an der Fakultät für Journalismus zu studieren. 2006 schloss sie ihr Studium ab. Ihre ersten Schritte in der Popmusik machte sie im Jahre 2001, als sie die Universität besuchte. Ihr erstes Lied „Am Ufer des Flusses“ (Originaltitel: Дар лаби ҷӯй) war 2001 ein Hit und machte Manija zu einem Popstar in Tadschikistan. Die Sängerin erreichte landesweite Popularität und gab viele Konzerte in ihrer Heimat und in Kabul.[1] Nachdem sie zwei Alben veröffentlicht hatte, zog sie sich aus dem Musikgeschäft zurück und tritt heute nicht mehr auf.[2] Ihr werden sehr gute Beziehungen zu Tadschikistans Präsidenten Emomalij Rahmon nachgesagt.[3]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Afghanistan: Despite Threats, Female Tajik Singer Performs In Kabul. In: Afghanistan. Radio Free Europe, 24. Januar 2006, abgerufen am 4. Mai 2016 (englisch).
  2. «Я перестала бороться … » Откровенный разговор с Манижой Давлатовой (Memento des Originals vom 18. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.centrasia.ru
  3. Zarnigor Manuchekhrova: About amorous adventures of Emomali Rahmon and his family members … (Nicht mehr online verfügbar.) EAN: The news portal of Eurasia countries, 13. August 2014, ehemals im Original; abgerufen am 4. Mai 2016 (englisch): „President had love story with [...] Manizha Davlatova. She was a regular guest at the Rahmon’s feasts.“