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Mangos

Gattung der Familie Sumachgewächse (Anacardiaceae)
Mangos
Mangifera sylvatica, Illustration

Mangifera sylvatica, Illustration

Systematik
Rosiden
Eurosiden II
Ordnung: Seifenbaumartige (Sapindales)
Familie: Sumachgewächse (Anacardiaceae)
Unterfamilie: Anacardioideae
Gattung: Mangos
Wissenschaftlicher Name
Mangifera
L.
Blütenstand von Mango (Mangifera indica)

Die Mangos (Mangifera) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae).

Inhaltsverzeichnis

VorkommenBearbeiten

Sie stammen ursprünglich wohl von der indonesischen Insel Borneo, von der aus sie sich über große Gebiete Asiens, darunter Indien, Burma, Sri Lanka, Thailand, Südchina, Malaysia, Indonesien, Papua-Neuguinea und die Philippinen, daneben auch auf einigen pazifischen Inseln ausgebreitet haben. Außerdem kommen sie auch in Australien vor. Durch menschliche Anpflanzungen kommen einige Arten auch in Mittelamerika vor. Sie gedeihen hauptsächlich im tropischen Tieflandregenwald. Die wirtschaftlich bedeutendste Art ist die Mango aus Pakistan und aus Indien (Mangifera indica). Über viele der anderen Arten ist derzeit sehr wenig bekannt, sie müssen wegen der anhaltenden Waldvernichtung durch Rodung aber als gefährdet gelten.

BeschreibungBearbeiten

Mangifera-Arten sind Bäume. Die Laubblätter sind einfach. In endständigen rispigen Blütenständen sind viele Blüten zusammengefasst. Die kleinen Blüten weisen ein doppeltes Perianth auf. Die Kelchblätter fallen früh ab. Es sind mindestens vier Kronblätter vorhanden. Es sind gleich viele Staubblätter wie Kronblätter vorhanden, aber nur eines ist fertil. Es werden große Steinfrüchte gebildet.

SystematikBearbeiten

Die Gattung wurde zuerst 1753 von Carl von Linné benannt. Man unterscheidet etwa 40 bis 69 Mango-Arten, die am häufigsten kultivierte Art ist die Mango (Mangifera indica). Zuweilen werden zwei Untergattungen Mangifera und Limus unterschieden.

Hierher gehören folgende Arten (Auswahl):

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g h i j Mangifera im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 7. Juni 2017.

WeblinksBearbeiten