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Manfred Wehdorn

österreichischer Architekt

LebenBearbeiten

Manfred Wehdorn studierte von 1960 bis 1966 Architektur an der Technischen Universität Wien. 1969 promovierte er mit der Dissertation über „Die Baudenkmäler des Eisenhüttenwesens in Österreich. (Ein Beitrag zur Erforschung u. Erhaltung techn.-wirtschaftl. Bauten.)“.[1] 1979 folgte in den Fachgebieten Denkmalpflege und Industrie die Habilitation.[2]

Von 1981 bis zu seiner Emeritierung 2012 war Wehdorn Professor an der Technischen Universität Wien und dabei Vorstand des Institutes für Kunstgeschichte und Denkmalpflege. Seit dem Jahr 1973 führt er ein eigenes Architekturbüro in Wien.

Tätigkeit in Gremien und OrganisationenBearbeiten

  • 1984–1998: Lehrauftrag an der internationalen Denkmalpflegeschule (ICCROM) in Rom
  • 1985–1989: Vorsitzender der Arbeitsgruppe ´Industrial Heritage´ beim Europarat in Straßburg
  • 1986–1991: Vorsitzender des Denkmalbeirates für Österreich
  • seit 1988: Mitglied des Wiener Altstadterhaltungsfonds
  • 1991–1998: Vorsitzender des Fachbeirates für Stadtplanung und Stadtgestaltung für Wien
  • seit 1998: Experte für Fragen der Denkmalpflege in der Europäischen Kommission in Brüssel (Vertretung Österreich)
  • 1999–2003: Mitglied des Senats der Technischen Universität Wien
  • 2004–2012: Vorstand des neu gegründeten Institutes für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege der TU Wien

BauwerkeBearbeiten

 
Gasometer C innen

PublikationenBearbeiten

  • Baudenkmäler der Technik und Industrie in Österreich, 1984, Band 1 für Wien - Niederösterreich - Burgenland, ISBN 3-205-07202-2
  • Baudenkmäler der Technik und Industrie in Österreich, 1984, Band 2 für Steiermark, ISBN 3-205-05202-1
  • Wien. Ein Stadtführer durch das Weltkulturerbe der UNESCO. Springer, Wien 2004.
  • Das historische Zentrum: Weltkulturerbe der UNESCO. Eine Dokumentation von Manfred Wehdorn. Springer, Wien 2004.
  • mit Leopold Auer: Das Haus-, Hof- und Staatsarchiv. Geschichte - Gebäude - Bestände. Wien 2003.
  • Baualtersplan Wien-Innere Stadt. freytag&berndt, Wien 2011, ISBN 978-3-7079-1379-8

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten