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Manfred Tümmler

deutscher Synchronsprecher und Filmschauspieler

Manfred Tümmler (* 23. September 1936 in Plauen; † 30. Dezember 1990[1]) war ein deutscher Schauspieler an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin.

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WirkenBearbeiten

Tümmler erhielt seine Schauspielausbildung in Ostberlin. Sein Theaterdebüt gab er in Heidelberg, dann ging er nach Stuttgart. Es folgte eine langjährige Verpflichtung an das Schillertheater in Berlin.

Manfred Tümmler war als Schauspieler bekannt aus Fernsehfilmen, als Synchronsprecher wie auch als Rundfunkmoderator. Er verfasste außerdem Drehbücher, darunter für Bellini. Am Schillertheater war unter anderen in Eugene O’Neills Eines langen Tages Reise in die Nacht (1976/77) mit Martin Held und Marianne Hoppe zu sehen.

In Spielfilmen sah man ihn 1967 in Oswalt Kolles Das Wunder der Liebe und 1970 neben Curd Jürgens in Das Stundenhotel von St.Pauli. Nebenrollen spielte er in Lieb Vaterland, magst ruhig sein (1975) nach dem Roman von Johannes Mario Simmel und in der US-Komödie Gotcha! – Ein irrer Trip (1985). Auch in deutschen Fernsehserien wirkte er mit, so etwa in Tadellöser & Wolff, Café Wernicke, MS Franziska und Ein Heim für Tiere.

Seine wichtigsten Arbeiten als Synchronstimme von Errol Flynn waren die Neufassungen der Filme Unter Piratenflagge, Herr des wilden Westens und Günstling einer Königin. Als deutsche Stimme von Gordon Thomson synchronisierte er diesen in der Rolle des Adam Carrington in der US-Fernsehserie Denver-Clan.

Tümmlers Grab befindet sich auf dem Waldfriedhof Dahlem.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Dem Support-Team liegt unter Ticket:2011061410008971 ein Nachweis über das Todesdatum vor