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Manfred Meinz (* 16. März 1931 in Magdeburg; † 2007) war ein deutscher Kunsthistoriker.

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LebenBearbeiten

Er studierte Kunstgeschichte an der Universität Hamburg und promovierte 1967 zum Thema Der mittelalterliche Sakralbau in Ostfriesland. Zunächst war er acht Jahre am Altonaer Museum in Hamburg tätig und ging dann im Jahr 1970 nach Osnabrück an das Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück, wo er bis Mai 1991 als Museumsdirektor arbeitete und das er maßgeblich prägte.

Er war 30 Jahre lang Redakteur von Keramos. Zeitschrift der Gesellschaft der Keramikfreunde.

Meinz lebte mit seiner Ehefrau Jutta Schoeller-Meinz in Bad Iburg. Privat sammelte das Ehepaar Fayencen. So wurde eine wertvolle Sammlung von Fayencen der historisch in seiner Geburtsstadt Magdeburg ansässigen Fayence- und Steingutmanufaktur Guischard zusammengetragen. Es wurde die Dr. Manfred Meinz und Jutta Schoeller-Meinz Stiftung gegründet, in die die Sammlung eingebracht wurde. Die treuhänderisch durch die Stadt Magdeburg verwaltete Stiftung umfasst 68 Stücke, für die 2004 ein Wert von 360.000 € angegeben wurde. Sie wird durch das Kulturhistorische Museum Magdeburg betreut und präsentiert.[1]

AuszeichnungenBearbeiten

Am 21. Mai 2006 durfte sich Manfred Meinz gemeinsam mit seiner Ehefrau in Ehrung für sein Stiftungs-Engagement in das Goldene Buch der Stadt Magdeburg eintragen. Meinz war außerdem Vorstandsmitglied des Osnabrücker Fördervereins zum Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche und wurde für sein Engagement 2007 mit einer Ehrenmedaille ausgezeichnet.

WerkeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  • Streitbarer Kenner in der Neuen Osnabrücker Zeitung, online veröffentlicht am 4. Oktober 2007

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. "Hier kehrt ein Stück historisches Magdeburg in unsere Stadt zurück." OB Trümper nahm kostbare Fayencen entgegen vom 26. Mai 2004 auf www.presse-service.de