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Manfred Mautner Markhof senior

österreichischer Industrieller

Manfred Mautner Markhof (* 17. September 1903 in Wien; † 4. Jänner 1981 ebenda) war ein österreichischer Unternehmer aus der Familie Mautner Markhof.

LebenBearbeiten

 
Grab von Manfred Mautner Markhof senior und seiner Familie auf dem Wiener Zentralfriedhof.

Als Urenkel des Firmengründers Adolf Ignaz Mautner war er im Vorstand der Mautner Markhof AG tätig. Unter seiner Führung, er war Dipl.-Brau-Ing., wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ab 1945 die Brauerei Schwechat wieder aufgebaut.[1]

Wirtschaftspolitisch war er in der Industriellenvereinigung von 1946 bis 1972 Vizepräsident. Er war auch langjähriger Präsident des ÖAMTC und des ÖOC.

Mautner Markhof machte sich aber auch als Kunstmäzen einen Namen. Als Sammler unterstützte er viele Künstler (z. B. Fritz Wotruba) und war Präsident der Wiener Konzerthausgesellschaft. Zu seinem engeren Bekanntenkreis zählten unter anderem Fritz Hochwälder oder Richard Strauss und Karl Böhm. Aber auch Maler wie Ernst Fuchs, Arnulf Rainer und Friedensreich Hundertwasser wurden von ihm gefördert.

1981 starb Manfred Mautner Markhof bei einem Autounfall.[2]

EhrungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Website Brauerei Schwechat: Geschichte – Vom Zweiten Weltkrieg bis Heute. (Memento des Originals vom 13. Oktober 2009 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schwechater.at Abgerufen am 25. Juni 2010.
  2. Untersuchungen sollen nun Unfall Mautner Markhofs klären. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 7. Jänner 1981, S. 2 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  3. Beachte: Die im Eintrag auf AEIOU genannte Funktion als österreichischer Bundesrat von 1983 bis 1999 betrifft seinen Sohn Dr. h.c. Manfred Mautner Markhof.