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Manfred Hamm

deutscher Fotograf

Manfred Hamm (* 13. Mai 1944 in Cainsdorf) ist ein deutscher Fotograf. Bekannt wurde er durch seine Aufnahmen von Industriegebäuden und seine Bildbände zu speziellen fotografischen Themen.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Manfred Hamm ließ sich von 1961 bis 1963 in Ulm und München zum Werbe- und Theaterfotografen ausbilden. Von 1965 bis 1967 bereiste er Australien und Südostasien, wobei er sich durch Gelegenheitsjobs, beispielsweise als Fotograf finanzierte. 1967 siedelte er nach Berlin um, wo er bis 1970 als Assistent von Ben Wargin in der Galerie S arbeitete. Ab 1970 war Manfred Hamm als Pressefotograf für verschiedene Zeitschriften tätig. 1977 erschien sein erster Bildband Berlin - Landschaft einer Stadt. Es folgten weitere Buchpublikationen und Fotoausstellungen. Seit 1984 ist Hamm ein berufenes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie.

Werk (Auswahl)Bearbeiten

  • mit Friedrich Schröder-Sonnenstern: Mondgeistfahrt. Bruckmann-Verlag, Berlin 1974.
  • Berlin – Landschaften einer Stadt. Nicolai-Verlag, Berlin 1977.
  • Berlin – Denkmäler einer Industrielandschaft. Nicolai-Verlag, Berlin 1978.
  • Caféhäuser. Nicolai-Verlag, Berlin 1979.
  • Dead Tech – A guide to the archeology of Tomorrow. Sierra-Club-Books, San Francisco, Californien, USA 1981.
  • Tote Technik. Nicolai-Verlag, Berlin 1981.
  • Sterbende Zechen. Nicolai-Verlag, Berlin 1983.
  • Gares, Fer et Styles. Herscher-Verlag, Paris 1984.
  • Bahnhöfe. Nicolai-Verlag, Berlin 1984.
  • Industriegeschichte des Wassers. VDI-Verlag, Berlin 1985.
  • Industriegeschichte des Textils. VDI-Verlag, Berlin 1988.
  • Niedersachsen und Bremen: Denkmale der Industrie und Technik. Nicolai, Berlin 1990.
  • Backsteinbauten zwischen Lübeck und Stralsund. Nicolai, Berlin 1990.
  • Ludwig Persius – Architektur des Königs. Gebrüder Mann, Berlin 1993.
  • Die Berliner Vorstadt – Geschichte und Architektur eines Potsdamer Stadtteils. Nicolai, Berlin 1995.
  • Architektur und Schönheit – die Schinkelschule in Berlin und Brandenburg. Transit, Berlin 1997.
  • Berlin – Photographien von Manfred Hamm. Nicolai, Berlin 2000, 2. Auflage 2004
  • mit Rolf Peter Sieferle: Die antiken Stätten von morgen. Ruinen des Industriezeitalters. Nicolai, Berlin 2003, ISBN 978-3-87584-407-8.
  • Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Meissner, Berlin 2007, ISBN 978-3-87527-114-0.
  • mit Michael Mende: Markthallen. Nicolai, Berlin 2008, ISBN 978-3-89479-290-9.
  • mit Michel Maugé und Michel Astroh: Konzerthäuser. m:com Mannheimer Kongress und Touristik, Mannheim 2012, ISBN 978-3-9814220-0-9.
  • mit Enno Kaufhold (Text): Berliner Porträts - Photographien. Eigenverlag, 2015, ISBN 978-3-00-047049-3 (limitierte Edition 500 Exemplare)

LiteraturBearbeiten

  • Katja Schulz: Manfred Hamm. Ein Blick auf sein fotografisches Lebenswerk. Greifswald 2010 (Staatsexamensarbeit).
  • Ulla Heise: Hamm, Manfred. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 68, de Gruyter, Berlin 2010, ISBN 978-3-598-23035-6, S. 505.
  • Kürschners Handbuch der Bildenden Künstler. Band 1.
  • Thomas Wiegand und Manfred Heiting: Deutschland im Fotobuch. Steidl 2011.
  • Lynne Warren: Encyclopedia of Twenthieth-Century Photography. Routledge 2006.

WeblinksBearbeiten