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Malpelo (spanisch Isla de Malpelo) ist eine Insel im östlichen Pazifik und ein Naturreservat in Kolumbien. Sie gehört zum Gemeindegebiet von Buenaventura im Departamento del Valle del Cauca.

Malpelo
Die Insel Malpelo
Die Insel Malpelo
Gewässer Pazifischer Ozean
Geographische Lage 4° 0′ 10″ N, 81° 36′ 27″ WKoordinaten: 4° 0′ 10″ N, 81° 36′ 27″ W
Malpelo (Kolumbien)
Malpelo
Länge 1,643 km
Breite 727 m
Fläche 35 ha
Höchste Erhebung Cerro de la Mona
300 m
Einwohner unbewohnt
Karte von Malpelo
Karte von Malpelo

Die Inselgruppe ist vulkanischen Ursprungs. Die Hauptinsel Malpelo hat eine Länge von 1.643 m, eine maximale Breite von 727 m und ihr höchster Gipfel erreicht eine Höhe von ca. 300 Meter über NN. Malpelo erstreckt sich über eine Fläche von 35 Hektar (0,35 km²) und bildet mit zehn weiteren kleinen Inseln ein Naturreservat von 2,5 km² Fläche. Vier kleine Inseln im Norden bekannt unter dem Namen: Los Mosqueteros, zwei im Osten (Vagamares und La Torta) sowie fünf weit im Süden (Los Tres Reyes, La Gringa und Escuba). Sie liegt etwa 500 km westlich der Pazifikküste Kolumbiens.

Es ist mit eine der am häufigsten von Wissenschaftlern und Tauchern besuchten Inseln im Pazifik. Die Insel kann aber nur mit schriftlicher Genehmigung des Ministeriums für Ökologie besucht werden. Malpelo wird besonders gerne von Tauchern besucht, die es auf Grund der großen Aufkommen von Haien (einzelne Sandtigerhaie, Seidenhaie und riesige Schulen Hammerhaie) schätzen.

Die ansonsten unbewohnten Insel wird permanent von der Armada Nacional de Colombia überwacht, die die Erhaltung des Gebietes sicherstellt und die gegen den illegalen Haifischfang vorgehen soll und darüber hinaus auch weitere Fischarten schützt.[1]

1995 erklärte die kolumbianische Regierung Malpelo zu einem Schutzgebiet der Kategorie Santuario de Fauna y Flora (SFF) und im Jahr 2002 wurde der Schutzstatus von der Organización Marítima Internacional (OMI) und Malpelo zur Zona Marina Especialmente Sensible deklariert. Am 12. Juni 2006 wurde Malpelo als Santuario de Fauna y Flora Malpelo in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen.

BildergalerieBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Armada Nacional captura pescadores ilegales en Malpelo redmas.com.co, abgerufen am 15. Juni 2019 (spanisch)

WeblinksBearbeiten

  Commons: Malpelo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien