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Malching

Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Passau
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Malching
Malching
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Malching hervorgehoben

Koordinaten: 48° 19′ N, 13° 11′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Passau
Verwaltungs­gemeinschaft: Rotthalmünster
Höhe: 345 m ü. NHN
Fläche: 25,24 km2
Einwohner: 1289 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94094
Vorwahl: 08573
Kfz-Kennzeichen: PA
Gemeindeschlüssel: 09 2 75 132
Gemeindegliederung: 52 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 15
94094 Malching
Website: www.malching.de
Bürgermeister: Georg Hofer (CSU)
Lage der Gemeinde Malching im Landkreis Passau
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Über dieses Bild
Die Pfarrkirche St. Ägidius

Malching ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Passau und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rotthalmünster.

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Malching liegt in der Region Donau-Wald direkt am Inn und bildet die südlichste Gemeinde im Landkreis Passau. Es grenzt an den Landkreis Rottal-Inn sowie den Bezirk Braunau auf der österreichischen Seite des Grenzflusses. Malching befindet sich rund 35 km südlich von Passau, 25 km von Schärding, 12 km von Pocking und Simbach am Inn sowie 135 km von München entfernt.

NachbargemeindenBearbeiten

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde Malching hat 52 Ortsteile[2]:

Es gibt nur die Gemarkung Malching.

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Malching wurde zwischen 748 und 788 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Ort war Teil des Herzogtums Bayern und bildete im Mittelalter eine geschlossene Hofmark, die seit mindestens 1448 dem Geschlecht der Fronhamer und ab dem Jahr 1618 den Grafen von Paumgarten gehörte. 1734 wurde auch der Besitz des bisher größten Grundherrn von Malching, des Domkapitels Freising, an die Paumgartner verkauft. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

19. und 20. JahrhundertBearbeiten

Im Revolutionsjahr 1848 wurden die Reste der Grundherrschaft der Paumgartner beseitigt. Die Eröffnung einer Eisenbahnlinie durch Malching erfolgte im Jahr 1910. Die Schließung des Bahnhofes am 31. Mai 1969 traf den Ort schwer. 1978 wurden Malching ein Teil der Verwaltungsgemeinschaft Rotthalmünster und die Verwaltung der Gemeinde mit Ausnahme einer Außenstelle nach Rotthalmünster verlagert.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 1257 Einwohner
  • 1970: 1252 Einwohner
  • 1987: 1154 Einwohner
  • 1991: 1148 Einwohner
  • 1995: 1178 Einwohner
  • 2000: 1252 Einwohner
  • 2005: 1304 Einwohner
  • 2010: 1292 Einwohner
  • 2015: 1247 Einwohner
  • 2018: 1289 Einwohner

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

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Der Gemeinderat setzt sich seit der Kommunalwahl am 2. März 2008 wie folgt zusammen:

  • CSU: 6 Sitze (47,0 % der Stimmen)
  • SPD: 3 Sitze (26,9 % der Stimmen)
  • Freie Wähler: 3 Sitze (26,0 % der Stimmen)

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister war bis 2008 Paul Reithmeier (Freie Wählervereinigung). Am 1. Mai 2008 trat der neue Bürgermeister Georg Hofer (CSU) sein Amt an, nachdem er mit 74,4 % der gültigen Stimmen gewählt wurde. Zweiter Bürgermeister ist Max Stocker (CSU).

WappenBearbeiten

Das Wappen von Malching verweist in seiner Gestaltung auf das mächtige Geschlecht der Reichsgrafen von Paumgarten zu Ering und Frauenstein, die über Jahrhunderte die Grundherrschaft in Malching ausübten.

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft sieben, im produzierenden Gewerbe 19 und im Bereich Handel und Verkehr acht sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 14 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 347. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es jeweils einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 73 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1577 ha, davon waren 1292 ha Ackerfläche und 281 ha Dauergrünfläche.

VerkehrBearbeiten

Durch das Gemeindegebiet führt die A 94 mit der Malching über die Anschlussstelle 30 (Malching) angebunden ist. Zudem verläuft auf Gemeindegebiet die Staatsstraße 2116. Malching lag ebenso an der Bahnstrecke Simbach–Pocking und hatte einen bis 1969 im Personenverkehr bedienten Bahnhof. Diese Strecke ist mittlerweile abgebaut und zu einem Radweg umgewandelt.

BildungBearbeiten

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 25 Kindern

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Malching – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien