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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Maisach
Maisach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Maisach hervorgehoben

Koordinaten: 48° 13′ N, 11° 16′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Fürstenfeldbruck
Höhe: 514 m ü. NHN
Fläche: 53,44 km2
Einwohner: 14.179 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 265 Einwohner je km2
Postleitzahl: 82216
Vorwahlen: 08141, 08142, 08135
Kfz-Kennzeichen: FFB
Gemeindeschlüssel: 09 1 79 134
Gemeindegliederung: 24 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 1
82216 Maisach
Website: www.maisach.de
Bürgermeister: Hans Seidl (CSU)
Lage der Gemeinde Maisach im Landkreis Fürstenfeldbruck
AmmerseeLandkreis Aichach-FriedbergLandkreis StarnbergLandkreis MünchenLandkreis Landsberg am LechLandkreis DachauMünchenAdelshofen (Oberbayern)AllingAlthegnenbergEgenhofenEichenauEmmering (Landkreis Fürstenfeldbruck)FürstenfeldbruckGermeringGrafrathGröbenzellHattenhofen (Bayern)JesenwangKottgeiseringLandsberiedMaisachMammendorfMittelstetten (Oberbayern)MoorenweisOberschweinbachOlchingPuchheimSchöngeisingTürkenfeldKarte
Über dieses Bild
Brauerei Maisach

Maisach ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck. Sie liegt etwa vier Kilometer nördlich von Fürstenfeldbruck bzw. 25 Kilometer westlich von München. Flächenmäßig ist Maisach die größte Gemeinde des Landkreises.

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Die Gemeinde Maisach liegt am gleichnamigen Fluss Maisach.

GemeindeteileBearbeiten

Die Gemeinde Maisach besteht aus 24 Gemeindeteilen, den Pfarrdörfern Gernlinden, Maisach, Malching, Rottbach und Überacker, den Kirchdörfern Diepoltshofen, Frauenberg, Fußberg, Germerswang und Stefansberg, dem Dorf Oberlappach, der Siedlung Gernlinden-Ost, den Weilern Deisenhofen, Galgen, Obermalching, Prack, Weiherhaus und Zötzelhofen und den Einöden Anzhofen, Kuchenried, Loderhof, Pöcklhof, Thal und Unterlappach.[2]

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Die erste urkundliche Erwähnung von Maisach stammt aus dem Jahr 806. Auch für die anderen Gemeindeteile bis auf Gernlinden sind Urkunden aus der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts bzw. der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts vorhanden. Der Name Gernlinden wurde erstmals 1436 erwähnt.

1818 erfolgte die Gemeindebildung.

GernlindenBearbeiten

Die Siedlung Gernlinden wurde nach dem Ersten Weltkrieg gebaut.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1978 wurde der Hauptteil der aufgelösten Gemeinde Malching eingegliedert. Am 1. Mai 1978 kamen die bis dahin selbständigen Gemeinden Germerswang, Rottbach und Überacker hinzu.[3]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Die Einwohnerzahlen ab 1840 beziehen sich auf die heutige Gemeindefläche (Stand: 25. Mai 1987).

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohner 1.600 2.198 3.886 5.970 7.024 7.778 10.007 10.862 11.204 12.086 12.657 12.896 13.608

PolitikBearbeiten

 
Rathaus Maisach

Der Gemeinderat von Maisach hat 24 Mitglieder:

CSU SPD Freie Wähler Grüne Einigkeit Gernlinden Bürgerforum Maisach Gesamt
2002 10 6 3 1 3 1 24 Sitze
2008 10 3 6 3 2 0 24 Sitze
2014 10 4 5 3 2 0 24 Sitze

(Stand: Kommunalwahl 2014)

1. Bürgermeister: Hans Seidl, 2. Bürgermeister: Roland Müller, 3. Bürgermeisterin: Waltraut Wellenstein

(Stand: 1. Mai 2014)

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Pfarrkirche St. Vitus

BauwerkeBearbeiten

MusikBearbeiten

Die Mittelalter-Folk-Rock-Band Schandmaul und die Pagan Metal-Band Equilibrium wurden im Gemeindeteil Gernlinden gegründet. Dort ist auch die Schandmaul GbR ansässig.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

In Maisach findet jährlich Ende August bis Anfang September ein Volksfest statt.

Im Gemeindeteil Gernlinden findet seit Jahren ein Faschingszug statt. Fußgruppen und Wagen erhalten eine getrennte Bewertung.

Alle zwei Jahre wird ebenfalls in Gernlinden ein Brunnenfest mit Mittelaltermarkt vom Fanfarenzug Gernlinden veranstaltet.

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Gemeinde Maisach (Hrsg.): 1200 Jahre Maisach – ein Dorf mit Zukunft hat Geschichte, Selbstverlag, Maisach 2006
  • Gemeinde Maisach (Hrsg.): Meisaha – Hefte zur Gemeindegeschichte, Band 1 (2009), Band 2 (2010), Band 3 (2011), Band 4 (2012). Selbstverlag, Maisach
  • Peter Fahrenholz: Ein altes Dorf in Aufbruchstimmung, in: Süddeutsche Zeitung 21./22. August 2010, Seite R4

WeblinksBearbeiten

  Commons: Maisach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Maisach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 1. August 2017.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 576 und 577.