Hauptmenü öffnen

Mainz-Amöneburg ist ein Ortsbezirk der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden.

Wappen von Mainz-Amöneburg
Wappen von Wiesbaden
Mainz-Amöneburg
Ortsbezirk von Wiesbaden
AuringenBiebrichBierstadtBreckenheimDelkenheimDotzheimErbenheimFrauensteinHeßlochIgstadtKlarenthalKloppenheimMainz-AmöneburgMainz-KastelMainz-KostheimMedenbachMitteNaurodNordenstadtNordostRambachRheingauviertelSchiersteinSonnenbergSüdostWestendKarte
Über dieses Bild
Koordinaten 50° 2′ 2″ N, 8° 15′ 6″ OKoordinaten: 50° 2′ 2″ N, 8° 15′ 6″ O
Höhe 85–162 m ü. NN
Fläche 3,71 km²
Einwohner 1598 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte 431 Einwohner/km²
Ausländeranteil 35,4 % (31. Dez. 2018)
Postleitzahl 65203
Vorwahl 0611
Adresse der
Verwaltung
Rathausstraße 63
65203 Wiesbaden
Website www.wiesbaden.de
Politik
Ortsvorsteher Rainer Meier (SPD)
Stellv. Ortsvorsteher Torsten Gieß (SPD)
Quelle: Landeshauptstadt Wiesbaden: EWZ - HW am 31. Dezember 2018 (Memento vom 17. Januar 2019 im Internet Archive)
Luftbild Wiesbadener AKK-Vororte: Mainz-Amöneburg (hinten links) und Mainz-Kastel
Luftbild Mainz-Amöneburg

Die damalige selbständige Stadt Kastel wurde am 1. April 1908 durch Eingemeindungsvertrag in die Stadt Mainz eingemeindet und somit auch Amöneburg als damaliger unselbständiger Gemarkungsteil der Stadt Kastel. Bis 1945 gehörte es zu Mainz und wurde dann wegen der durch den Rhein verlaufenden Grenzziehung der Besatzungszonen von den amerikanischen Behörden gemeinsam mit fünf anderen rechtsrheinischen Mainzer Stadtteilen vom Mainzer Stadtgebiet abgetrennt und mit Kastel und Mainz-Kostheim der Wiesbadener Stadtverwaltung unterstellt. Der Namensbestandteil Mainz- blieb erhalten. Allerdings hat sich in Amöneburg anders als in den beiden AKK-Schwestern Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim (AKK steht für „Amöneburg-Kastel-Kostheim“) auch der Name Wiesbaden-Amöneburg durchgesetzt. Beispielsweise hieß die Autobahnanschlussstelle der Bundesautobahn 671 bis zur 2010 abgeschlossenen Autobahnsanierung so.

Amöneburg liegt unmittelbar am Rhein zwischen Mainz-Kastel und Wiesbaden-Biebrich. Die Grenze zu Biebrich war bis 1945 die Landesgrenze zwischen dem Volksstaat Hessen und der preußischen Provinz Hessen-Nassau und verläuft durch den Industriepark Kalle-Albert, benannt nach zwei inzwischen fusionierten Chemieunternehmen, die Bestandteil des Hoechst-Konzerns waren.

Historisch und politisch war und ist Amöneburg als Stadtteil ebenso existent wie als Wohn- und Arbeitsort. Eine eigene Gemarkung – und damit ein eigenes Amöneburger Grundbuch – gab es bisher nicht. Derzeit laufen Bemühungen, dass Amöneburg eine eigene Gemarkung erhält.

In Amöneburg wurde 1864 die Portland-Cement-Fabrik Dyckerhoff & Söhne gegründet.

Inhaltsverzeichnis

Wahlergebnisse zum OrtsbeiratBearbeiten

Seit 1972 wird im Rahmen der Kommunalwahlen in Hessen auch der Ortsbeirat des Ortsbezirkes Mainz-Amöneburg gewählt. Nach den einzelnen Wahlergebnissen ergab sich jeweils folgende Sitzverteilung:

CDU SPD AUF AKK FDP Gesamt
2016 2 4 0 1 7
2011 3 3 0 1 7
2006 3 4 0 0 7
2001 3 4 0 0 7
1997 2 4 1 0 7
1993 2 5 0 0 7
1989 2 5 0 0 7
1985 2 5 0 0 7
1981 3 4 0 0 7
1977 3 4 0 0 7
1972 2 5 0 0 7

BaudenkmälerBearbeiten

Die evangelische Gustav-Adolf-Kirche ist ein 1932 eingeweihtes Gotteshaus, das im Stil des Backsteinexpressionismus errichtet wurde.

Bedeutende PersönlichkeitenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten