Madohi
Arte Moris
Daten
Einwohnerzahl 14.818 (2015)[1]
Chefe de Suco Bernadino de Cristo Ferreira
(Wahl 2017)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
7 de Dezembro 2108
Anin Fuic 2707
Beto Leste 1414
Beto Tasi 1510
Loro Matan Beto Leste 931
Naroman Beto Leste 934
Rosario 1720
Terra Santa 3494
Der Suco Madohi
Madohi (Osttimor)
Madohi
Madohi
Koordinaten: 8° 33′ S, 125° 32′ O

Madohi ist ein Stadtteil im Westen Dilis, der Hauptstadt Osttimors und Suco des Verwaltungsamts Dom Aleixo (Gemeinde Dili).

GeographieBearbeiten

Madohi
Orte Position[2] Höhe
Beto Leste 8° 33′ S, 125° 32′ O m
Beto Oeste 8° 33′ S, 125° 31′ O m
Lapangan Terbang Comoro 8° 33′ S, 125° 31′ O ?
Marinir 8° 32′ S, 125° 32′ O m
 
Terminal des Flughafens

Madohi liegt am Westufer des Rio Comoro, der hier in die Straße von Ombai mündet. Östlich des Flusses liegt der Suco Bebonuk und südlich der Avenida Nicolau Lobato und der Avenida da Restauraçâo der Suco Comoro, von dem Madohi 2017 abgetrennt wurde. Zum Suco gehört auch die Strand von Tasitolu (Praia Tasitolu), im äußersten Westen Dilis, so dass Madohi bis an die Gemeinde Liquiçá mit ihrem Suco Tibar reicht.[3][4]

Der Suco teilt sich in die acht Aldeias 7 de Dezembro, Anin Fuic, Beto Leste (ehemals Beto Timur), Beto Tasi, Loro Matan Beto Leste (ehemals Loro Matan Beto Timur), Naroman Beto Leste (ehemals Naroman Beto Timur), Rosario (Rozario) und Terra Santa. Stadtteile sind Beto Leste, Beto Oeste, Lapangan Terbang Comoro und Marinir.[3][5]

EinwohnerBearbeiten

2015 lebten in den Aldeias des Sucos 14.818 Personen.[1]

GeschichteBearbeiten

Comoro war eines der Zentren der Unruhen von 2006, die Osttimor und vor allem Dili erschütterten. Das große Flüchtlingslager am Flughafen Dilis war mehrfach Angriffsziel von bewaffneten Banden.[6]

Einrichtungen und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Seeanemone an der Küste von Tasitolu

Im Zentrum des Sucos liegt der Flughafen Presidente Nicolau Lobato auf einer Meereshöhe von m. Die Künstlervereinigung Arte Moris mit ihrer Kunstschule ist im ehemaligen Nationalmuseum beheimatet. Nördlich des Flughafens befindet sich der Praia Lusitana und weiter westlich, vor der Küste von Tasitolu ein bekannter Tauchplatz.[3]

Schulen sind die Grundschule Marinir, die katholische Prä-Sekundarschule und das Colégio São Miguel (CSM). Im CSM ist das Televisão Educação Timor (TVE) untergebracht. Außerdem gibt es im Suco eine medizinische Station in Beto.[3]

PolitikBearbeiten

 
Bernadino de Cristo Ferreira (2020)

Die Nachwahlen für die neue Administration fanden im Mai 2017 statt.[7] Der erste Chefe de Suco von Madohi wurde Bernadino de Cristo Ferreira.[8]

SportBearbeiten

Der FC Madohi hat in dem Suco seinen Vereinssitz.

WeblinksBearbeiten

Commons: Madohi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Direcção-Geral de Estatística DGE).
  3. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Dili, abgerufen am 21. Dezember 2020.
  4. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  5. Direcção-Geral de Estatística: DILI EM NÚMEROS 2016, S. 3, abgerufen am 8. März 2019.
  6. International Crises Group: Timor-Leste’s Elections: Leaving Behind a Violent Past?, Update Briefing, Asia Briefing N°134, Dili/Jakarta/Brussels, 21 February 2012 (Memento des Originals vom 3. März 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.crisisgroup.org (PDF-Datei; 1,33 MB)
  7. Independente: Four New Villages For Dili, 17. April 2017, abgerufen am 15. März 2019.
  8. Gabinete de Apoio à Actividade do Cônjuge do Presidente da República: GABINETE ESPOZA PREZIDENTE REPÚBLIKA FÓ TREINAMENTU KULINARIA NO JESTAUN FINANSEIRU BA INAN-FETO SIRA IHA DOM ALEIXO, abgerufen am 16. März 2021.

f1  Karte mit allen Koordinaten: OSM | WikiMap