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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Müglitztal
Müglitztal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Müglitztal hervorgehoben

Koordinaten: 50° 56′ N, 13° 50′ O

Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Verwaltungs­gemeinschaft: Dohna-Müglitztal
Höhe: 278 m ü. NHN
Fläche: 21,01 km2
Einwohner: 1916 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner je km2
Postleitzahl: 01809
Vorwahlen: 035027, 035206 (Maxen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: PIR, DW, FTL, SEB
Gemeindeschlüssel: 14 6 28 250
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Markt 11
01809 Dohna
Website: www.gemeinde-mueglitztal.de
Bürgermeister: Michael Neumann (parteilos)
Lage der Gemeinde Müglitztal im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Altenberg (Erzgebirge)Bad Gottleuba-BerggießhübelBad SchandauBahretalBannewitzDippoldiswaldeDohmaDohnaDorfhainDürrröhrsdorf-DittersbachFreitalGlashütteGohrischHartmannsdorf-ReichenauHeidenauHermsdorfKlingenbergHohnsteinSebnitzKönigstein (Sächsische Schweiz)KreischaLiebstadtLohmenMüglitztalNeustadt in SachsenPirnaKlingenbergRabenauRathenRathmannsdorfReinhardtsdorf-SchönaRosenthal-BielatalDippoldiswaldeSebnitzSebnitzStadt WehlenStruppenStolpenTharandtWilsdruffSachsenTschechienLandkreis BautzenDresdenLandkreis MeißenLandkreis MittelsachsenKarte
Über dieses Bild
Blick auf Schloss Weesenstein, die bekannteste Sehenswürdigkeit der Gemeinde Müglitztal

Müglitztal ist eine Gemeinde im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, liegt aber geografisch gesehen im Erzgebirgsvorland. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Dohna-Müglitztal. Verwaltungssitz ist Weesenstein. Das Zentrum der Landeshauptstadt Dresden liegt 22 Kilometer nordwestlich von Müglitztal.

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde Müglitztal, die an der Müglitz liegt, befindet sich bis auf die Ortsteile Maxen und Burkhardswalde im gleichnamigen tief eingeschnittenen Tal im hügeligen Vorland des Osterzgebirges. Die Gemeindeteile Burkhardswalde und Maxen liegen auf einer Hochfläche westlich des Tales oberhalb von Mühlbach.

Der höchste Punkt des Gemeindegebietes befindet sich mit 396 m ü. NN an den Drei Linden oberhalb von Mühlbach. Der tiefste Punkt befindet sich im Müglitztal auf einer Höhe von 153 m ü. NN.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Burkhardswalde, Crotta, Falkenhain (mit Ploschwitz), Maxen, Mühlbach (mit Häselich), Schmorsdorf und Weesenstein.

GeschichteBearbeiten

Zu DDR-Zeiten erholten sich Kinder in einem Ferienlager, das in der Hartmannmühle eingerichtet wurde.

Im Zuge einer Gemeindegebietsreform schlossen sich am 1. März 1994 die Gemeinden Burkhardswalde, Maxen, Mühlbach und Weesenstein zur neuen Gemeinde Müglitztal zusammen.

Das Gemeindegebiet, insbesondere Weesenstein, wurde durch Hochwasser der Müglitz in der Vergangenheit wiederholt schwer in Mitleidenschaft gezogen. Schwere Schäden traten vor allem 1927 und 2002 auf. Dabei wurde die Bahnlinie für längere Zeit unterbrochen, Wohnhäuser und Brücken zerstört und der Park von Schloss Weesenstein verwüstet.

PolitikBearbeiten

Gemeinderatswahl 2014[2]
Wahlbeteiligung: 60,5 %
 %
30
20
10
0
28,7 %
23,6 %
23,0 %
7,7 %
5,8 %
11,2 %
HVM
WVM
VS
WVNe
WVH
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
e Wählervereinigung Nachgefragt

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 12 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • CDU: 4 Sitze
  • Heimatverein Maxen e.V. (HVM): 3 Sitze
  • Wählervereinigung der Freiwilligen Feuerwehr Müglitztal (WVM): 3 Sitze
  • Wählervereinigung des Heimat- und Feuerwehrvereins Weesenstein-Falkenhain e.V. (WVH): 1 Sitz
  • Volkssolidarität (VS): 1 Sitz

VerkehrBearbeiten

Im Tal verläuft die Staatsstraße 178 und die Müglitztalbahn (HeidenauAltenberg).

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

  • Schloss Weesenstein mit Park Weesenstein
  • Heimatmuseum Maxen am Dorfplatz
  • Naturbühne Maxen: Freilichttheater in ehemaligen Marmorbruch
  • Kalkofen an der Naturbühne: Technisches Denkmal von 1856 mit Aussichtsplattform und Ausstellung von Mineralien im Sommer
  • Kalkofen an der Winterleite: Technisches Denkmal zwischen Maxen und dem Bahnhof Burkhardswalde-Maxen
  • Blaues Häusel, ein Pavillon in Form einer Moschee, einziges Gebäude im javanischen Stil in Europa, erbaut für den Maler Raden Saleh
  • Friedensdenkmal an den Drei Schmorsdorfer Friedenslinden, Aussichtspunkt zwischen Maxen und Schmorsdorf
  • Lindenmuseum Clara Schumann, kleinstes freistehendes Museum Deutschlands (6,85 m²) in Schmorsdorf
  • Maxener Schloss[3]

NaturdenkmalBearbeiten

VereineBearbeiten

  • Gymnastik: SV Sachsen Müglitztal
  • Heimat- und Feuerwehrverein Mühlbach
  • Feuerwehrverein Burkhardswalde

LiteraturBearbeiten

  • Sagenhaftes Müglitztal. Alte und neue Geschichten von Zinnwald bis Heidenau. Verlag Niggemann & Simon Maxen 2003. ISBN 3-9808477-1-3

PersönlichkeitenBearbeiten

siehe auch: Persönlichkeiten Weesensteins

WeblinksBearbeiten

  Commons: Müglitztal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Müglitztal im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung des Freistaates Sachsen jeweils am Monatsende ausgewählter Berichtsmonate nach Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014
  3. www.schloss-maxen.de