Hauptmenü öffnen

Mörlheim

Stadtteil von Landau in der Pfalz

Mörlheim ist ein Stadtteil von Landau in der Pfalz.

Mörlheim
Koordinaten: 49° 11′ 28″ N, 8° 9′ 54″ O
Höhe: 137 m ü. NHN
Fläche: 6,44 km²
Einwohner: 1043 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 162 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1937
Postleitzahl: 76829
Vorwahl: 06341
Karte
Lage von Mörlheim in Landau in der Pfalz
Fachwerkhaus in Mörlheim
Fachwerkhaus in Mörlheim

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Der Ort wurde im Jahr 800 erstmals urkundlich erwähnt und am 1. April 1937 nach Landau eingemeindet.[2] Mörlheim hat 1043 Einwohner (Stand: 2013). Die Fläche der früheren Gemeinde betrug 626,08 Hektar.[3] Die heutige Gemarkungsfläche des Stadtteils beträgt 644,67 Hektar.[4]

PolitikBearbeiten

Ortsvorsteher ist Joachim Arbogast.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

In Mörlheim befindet sich die älteste Gustav-Adolf-Kirche der Pfalz, welche 1846 gebaut wurde. Am Dorfgemeinschaftshaus befindet sich die Mauer der ehemaligen Klosteranlage, die zum Kloster Eußerthal gehörte. Der Stadtteil hat eine katholische Pfarrkirche St. Martin. Mörlheim hat eine Landjugend-Gruppe, die unter anderem das Mörlheimer Flammkuchenfest ausrichtet. Außerdem ist die Landjugend an der örtlichen Kirchweih beteiligt.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Mörlheim

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Mörlheim besaß an der 1983 stillgelegten Bahnstrecke Landau–Herxheim einen Haltepunkt. Heute verbindet die Buslinie 508 diesen Landauer Vorort mit der Kernstadt. Außerdem ist das Gewerbegebiet Ost der Stadt Landau auf Mörlheimer Gemarkung angesiedelt, dort befindet sich u. a. ein Werk der Firma Michelin.

In Mörlheim wird Tabak angebaut.

LiteraturBearbeiten

  • Kulturkreis Mörlheim, Egon Ehmer, Festbuch: 1200 Jahre Mörlheim,400 Seiten, Mörlheim 2000

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. GeoPortal.Landau: Einwohnerstatistik von Landau in der Pfalz
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 506.
  3. Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern, nach d. Volkszählung vom 16. Juni 1925 u. d. Gebietsstand vom 1. Januar 1928, München, 1928, Spalte 768
  4. GeoPortal.Landau: Flächennutzungsstatistik 2004 (Memento des Originals vom 2. Mai 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/geoportal.landau.de