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Märkisch Wilmersdorf

Ortsteil der Stadt Trebbin

Märkisch Wilmersdorf (bis 1937 Wendisch Wilmersdorf) ist ein Ortsteil[1] der Stadt Trebbin (Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg). Zum 31. Dezember 1997 hatte sich Märkisch Wilmersdorf zunächst mit den Gemeinden Christinendorf, Großbeuthen und Thyrow zur neuen Gemeinde Thyrow zusammengeschlossen.[2] 2003 wurde Thyrow (und damit auch Märkisch Wilmersdorf) per Gesetz in die Stadt Trebbin eingegliedert.[3] Der Ort gehörte im Mittelalter ursprünglich zur Herrschaft Zossen und war später selber Sitz einer kleinen Adelsherrschaft.

Märkisch Wilmersdorf
Stadt Trebbin
Koordinaten: 52° 14′ 31″ N, 13° 17′ 30″ O
Höhe: 39 m
Fläche: 8,04 km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1997
Eingemeindet nach: Thyrow
Postleitzahl: 14959
Vorwahl: 033731

Geographische LageBearbeiten

Märkisch Wilmersdorf liegt im östlichen Teil des Stadtgebietes von Trebbin. Im Norden grenzt der Ortsteil an Kerzendorf und Wietstock (beides Ortsteile der Stadt Ludwigsfelde), im Osten an Nunsdorf (Ortsteil der Stadt Zossen). 2010 wird die Größe der Gemarkung mit 804 ha angegeben.[4]

 
Märkisch Wilmersdorf, damals noch Wendisch Wilmersdorf genannt, auf dem Urmesstischblatt von 1840

Bevölkerungsentwicklung von 1583 bis 2010 (bis 1971 aus dem Historischen Ortslexikon,[5] ab 1981 aus dem Historischen Gemeindeverzeichnis),[6] (2006 und 2010 Statistisches Jahrbuch Teltow-Fläming).[7][4]

Jahr Einwohner
1583 ca. 75–90
(11 Bauern, 7 Kossäten)
1734 153
1772 153
1801 173
1817 151
1840 217
1858 226
1895 193
1925 254
1939 216
1946 374
1964 289
1971 271
1981 247
1991 225
2006 223
2010 224
 
Schloss Märkisch Wilmersdorf

GeschichteBearbeiten

Der Ort wurde 1491 erstmals urkundlich genannt. Das noch im Historischen Ortslexikon zu findende Ersterwähnungsdatum 1346 beruht auf der falsch datierten Meißner Bistumsmatrikel[8]. Das Historische Ortslexikon charakterisiert die Dorfform als „durch Gutsbildung deformiertes Platz- oder Sackgassendorf“. Der Name bedeutet: „Dorf eines Wilmar“, vom althochdeutschen Personennamen Willamar, zu as./ahd. willio = Wille und mari = groß.[9] Der Zusatz Wendisch, zur Unterscheidung von dem heute in Berlin aufgegangenen Wilmersdorf (damals Deutsch Wilmersdorf), ist seit dem 17. Jahrhundert belegt. 1937 wurde der Ort in Märkisch Wilmersdorf umbenannt. 1491 wird der Ort „willmerstorff“ genannt, mit dem nicht sicher zu deutenden Zusatz „gelegen Inn den Wittstock“. Der benachbarte Ort Wietstock (heute Ortsteil der Stadt Ludwigsfelde) liegt nur wenige Kilometer nordöstlich des Ortes. Damals belehnte der brandenburgische Kurfürst Johann Cicero den Friedrich von Beeren mit dem halben Dorf Märkisch Wilmersdorf.[10] Es handelte sich dabei um eine Wiederbelehnung nach der Übernahme der Herrschaft Zossen durch die brandenburgischen Markgrafen. Friedrich von Beeren hatte halb Märkisch Wilmersdorf bereits von den 1479 ausgestorbenen Herren von Torgow zu Lehen gehabt.[10]

Die Feldmark des Dorfes war in 25 Hufen eingeteilt. Bereits 1521 besaßen die v. Lietzen einen Wohnhof mit drei Hufen im Ort, der Kern des späteren Rittergutes. Erwähnt wird ferner ein „neuer Weinberg“ und der Krüger im Ort (neben dem Lehnschulzengut und einem weiteren Lehnbauern). Noch vor 1521 erwarben die v. Lietzen erblich einen Hof mit vier Hufen mit Pachten, Zinsen und Diensten auf der Feldmark Werben von Hans Schonwitz. 1580 gehörten zu diesem Besitz noch fünf Kavelwiesen. Dieser Hof wurde noch vor 1580 an das Amt Zossen zur Bildung des Vorwerks auf der Gemarkung Werben abgetreten.

1583 gab es neben dem Rittersitz der v. Lietzen elf Hüfner und sieben Kossäten in Märkisch Wilmersdorf. 1615 war dem A. v. Lietzen ein weiterer Hof „freigewilligt“ worden, d. h. der Bauernhof war aufgekauft, von Abgaben befreit und dem Rittergut zugeschlagen worden. 1624 wird neben zehn Bauern, sieben Kossäten (einschl. eines Laufschmiedes) auch ein Hirte genannt. Der Dreißigjährige Krieg scheint den Ort auch stark in Mitleidenschaft gezogen zu haben, denn 1652 wohnten der Schulze mit seinen drei Söhnen, vier Bauern und fünf Kossäten im Ort. Am 24. Oktober 1664 heiratete Catharina Sophie, Tochter des Christoph von Köckeritz auf Schulen und Braunschweigische Kammerjungfrau den Egidius Erdmann von Beeren von Groß Beeren und Wend. Wilmersdorf.[11] 1669 erwarb Hans Adam von Bremen den Rittersitz derer v. Lietzen und deren Hälfte des Dorfes für 3100 Taler. 1684 kaufte dann Henning Bernd von Schwerin, Kämmerer des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm den Besitz des v. Bremen für 3735 Taler und den Besitzanteil der v. Beeren für 1440 Taler. 1701 wurde er von Friedrich I. mit ganz Märkisch Wilmersdorf erblich belehnt. Er war mit Catharina Anna von Schmeling verheiratet.[12]

1704 umfasste der Rittersitz bereits sechs Ritterhufen, zwei von Abgaben befreite Hufen (aufgekaufter Hof) und zwei Priesterhufen. Das Lehnschulzengut und sechs Bauernhöfe hatten jeweils zwei Hufen. Ein wüster Bauernhof wurde von der adligen Herrschaft bewirtschaftet. Ein Halbbauer bewirtschaftete eine Hufe. Es gab vier besetzte und drei wüste Kossätenhöfe im Ort und einen Braukrug. Der Erbe des Rittergutes war der Sohn Friedrich Bogislaw von Schwerin (1674–1747), der Anfang des 18. Jahrhunderts ein neues, repräsentatives dreiflügeliges Gutshaus in U-Form mit Walmdächern errichten ließ. Er war mit Helena Dorothea von Kanitz, Tochter des Christoph Albrecht von Kanitz (1653–1711), Erbherr von Mednicken, Mühlfeld und Boxin und der Maria Gottliebe Schach von Wittenau (1659–1736) verheiratet.[12] 1746 ließ Friedrich Bogislaw von Schwerin die Kirche umbauen und einen rechteckigen Gruftanbau in der Breite des Kirchenschiffs an der Ostseite der Kirche errichten. Eine Tafel über dem Eingang zur Gruft trägt eine in preziösem Latein verfasste Inschrift, die auf Deutsch besagt: Friedrich Bogislaw von Schwerin, Oberstallmeister des preußischen Königs, Erster Kämmerer desselben Königs, Amtshauptmann zu Neu-Stettin, Erster Gesandter [des preußischen Königs, der ja als Kurfürst von Brandenburg einer der Wähler des Kaisers war] zur Wahl des römischen Kaisers Karl VII. [von Bayern, 1742 in Frankfurt am Main], Ritter des Schwarzen Adlerordens, und seine Gattin Helene Dorothea von Cani[t]z haben dieses Grabmonument für sich und ihre Familie errichten lassen im Jahr des Herrn 1746. Ein Allianzwappen Schwerin/Kanitz ist im Giebelfeld des Gruft-Anbaues angebracht. 1771 zählte der Ort „11 Giebel“ und hatte 153 Einwohner. 1801 war die Einwohnerzahl leicht auf 173 Personen angewachsen. Zum Ort gehörten fünf Ganzbauern, vier Ganzkossäten, vier Büdner, 16 Einlieger, eine Schmiede, ein Krug, eine Ziegelei und das Rittergut mit nun bereits 15 Ritterhufen. Der Ort zählte „17 Feuerstellen“. Friedrich August Leopold Carl Graf von Schwerin (1750 bis 1834) ließ das Herrenhaus 1801 zu einem rechteckigen, eingeschossigen Putzbau auf hohem Kellergeschoss mit Krüppelwalmdach umbauen. 1840 wurden im Ort 25 Wohnhäuser gezählt. Von 1840 bis 1890 war das Gut verpachtet. 1858 waren auf dem Gut 21 Mägde und Knechte und 47 Tagelöhner beschäftigt. Im Ort ansässige Handwerker sind ein Schneidermeister, zwei Maurergesellen und ein Grobschmiedemeister mit einem Gesellen und einem Lehrling. 1860 existierte im Dorf eine Windgetreidemühle. Sie ist bereits im Urmesstischblatt von 1840 auf dem Wilmersdorfer Berg verzeichnet. In der Wohngemeinde existieren drei öffentliche Gebäude, 15 Wohnhäuser und 35 Wirtschaftshäuser. Das Rittergut zählte neben dem Gutsgebäude 10 Wohnhäuser und 17 Wirtschaftsgebäude. Ab 1890 wurde das Rittergut von Friedrich Kurt Alexander Graf von Schwerin in Eigenregie bewirtschaftet. 1900 wurden in der Wohngemeinde 18 Häuser gezählt, im Gut weiterhin 10 Wohnhäuser. Bis 1901 erfolgte ein weiterer Umbau des Gutshauses zum repräsentativen Schloss. 1910 verpachtete er das Gut wiederum, blieb aber im Schloss wohnen. 1931 nach der Vereinigung von Gemeinde und Gutsbezirk zählte man insgesamt 31 Häuser in Märkisch Wilmersdorf. 1933 verkauft er Schloss und Gut an Arnold Kuhnheim. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gut mit 486 ha enteignet. 443 ha wurden an Landarbeiter, Flüchtlinge und Industriearbeiter verteilt.

1953 wurde eine LPG Typ I gegründet, die bereits 1954 zum Typ III umgewandelt wurde. 1955 hatte die LPG 23 Mitglieder und 161 ha landwirtschaftliche Nutzfläche. Ab 1960 hatten sich alle Bauern angeschlossen, 1961 bewirtschafteten die 78 Mitglieder 470 ha Nutzfläche. 1999 erwarb Herr Michael Werner, Galerist aus Köln das Schloss mit Park und Gutshof[13].

Politische GeschichteBearbeiten

Zur Zeit seiner ersten sicheren Nennung gehörte Märkisch Wilmersdorf bereits zum Amt Zossen. Dieses war aus der früheren Herrschaft Zossen gebildet worden, nachdem sie 1490 vom brandenburgischen Markgrafen Johann Cicero erworben worden war. Allerdings war die Ortsherrschaft nicht mehr im Besitz des Amtes Zossen, sondern der Ort gehörte zur Hälfte der Familie v. Beeren zu Großbeeren. Die Besitzer der anderen Hälfte sind nicht bekannt. Die v. Beeren waren Lehnsleute des Amtes Zossen und hatten Burgdienste und Landfolge zu leisten. Aus der Zugehörigkeit zum Amt Zossen und dem Lehnsverhältnis der Ortsbesitzer kann sicher auf eine Zugehörigkeit von Märkisch Wilmersdorf zur Herrschaft Zossen geschlossen werden. Seit spätestens 1521 waren die v. Lietzen im Besitz der anderen Hälfte des Ortes. Die v. Beeren konnten ihren Besitz bis 1683 behaupten. Am 24. Oktober 1664 heiratete Catharina Sophie, Tochter des Christoph von Köckeritz auf Schuhlen und Braunschweigische Kammerjungfrau den Egidius Erdmann von Beeren von Groß Beeren und Wendisch Wilmersdorf.[11] Die v. Lietzen verkauften ihre Hälfte 1669 an Hans Adam v. Bremen. 1684 erwarb Henning Bernd v. Schwerin beide Besitzhälften des Dorfes. Mit der preußischen Kreisordnung von 1872 verloren sie zwar den Status der Ortsherren, ihr Gutsbesitz wurde zu einem Gutsbezirk umgebildet, in dem sie weiterhin fast unbeschränkte Rechte hatten. Der Gutsbezirk Wendisch Wilmersdorf umfasste 1900 592 ha, für die Gemeinde Wendisch Wilmersdorf verblieben gerade noch 217 ha. 1928 wurden der Gutsbezirk und die Gemeinde vereinigt. Die Schwerin blieben noch bis 1933 im Besitz des Gutes Märkisch Wilmersdorf, das sie in diesem Jahr an den Millionär Arnold Kuhnheim verkauften. Mit der Ausbildung der Kreise in der Mark Brandenburg wurde das Amt Zossen an den Kreis Teltow angegliedert. Nach der Auflösung des Kreises Teltow 1952 kam Märkisch Wilmersdorf zum neugebildeten Kreis Zossen. 1993 wurde der Kreis Zossen mit den Kreisen Jüterbog und Luckenwalde zum Landkreis Teltow-Fläming zusammengeschlossen. Mit der Bildung der Ämterverwaltung im Land Brandenburg 1992 schloss sich Märkisch Wilmersdorf mit elf anderen kleinen Gemeinden und der Stadt Trebbin zum Amt Trebbin zusammen[14]. Zum 31. Dezember 1997 vereinigten sich die Gemeinden Christinendorf, Groß Beuthen, Märkisch Wilmersdorf und Thyrow zur neuen Gemeinde Thyrow[2]. Doch diese neue Gemeinde Thyrow hatte nur kurzen Bestand. Zum 26. Oktober 2003 wurden die Gemeinden Lüdersdorf, Schönhagen und Thyrow per Gesetz in die Stadt Trebbin eingegliedert, das Amt Trebbin aufgelöst, und die Stadt Trebbin wurde amtsfrei[3]. Die „neue“ Gemeinde Thyrow wurde wieder aufgelöst, seitdem ist Märkisch Wilmersdorf ein Ortsteil der Stadt Trebbin[1].

 
Dorfkirche in Märkisch Wilmersdorf, Südseite

Kirchliche ZugehörigkeitBearbeiten

Märkisch Wilmersdorf war im Mittelalter Kirchdorf und gehörte wie die anderen Orte der Herrschaft Zossen zum Bistum Meißen. 1639 werden zwei Pfarrhufen genannt, die 1704 bereits im Besitz des Rittergutes waren.

Befreiungskriege 1813–15Bearbeiten

Während des Vormarsches der napoleonischen »Armée de Berlin« errichten sechs preußische Kompanien Verschanzungen auf dem Wilmersdorfer Berg, um den Vormarsch der napoleonischen Truppen aus Richtung Nunsdorf hier aufzuhalten. Am Nachmittag des 22. August 1813 griffen die napoleonischen Truppen in sieben Angriffswellen und unter dem Schutz von zwei Batterien 12pfündiger Kanonen an. Die preußischen Truppen zogen sich gegen 18 Uhr auf die andere Seite des Nuthegrabens nach Thyrow zurück. Die napoleonischen Truppen machten nun keinen Versuch, den Nuthegraben an dieser Stelle zu überqueren, sondern rückten weiter auf Wietstock vor. Dort kam zu einem blutigen Gefecht an den Wietstocker Schanzen.

DenkmaleBearbeiten

BaudenkmaleBearbeiten

Die Denkmalliste des Landes Brandenburg für den Landkreis Teltow-Fläming vom 31. Dezember 2011 verzeichnet drei Baudenkmale im Ort[15]:

  • die Dorfkirche, eine verputzte Saalkirche aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts. Sie wurde 1746 nach Osten hin um eine Gruft erweitert; darüber ein zurückgesetzter Dachturm mit Spitzhelm, 1747. Im Innern befinden sich eine schlichte Ausstattung aus der Bauzeit der Kirche sowie eine Fünte aus dem Jahr 1660.
  • Gehöft, Kirchplatz 4, bestehend aus Mittelflurhaus, Stallgebäude und Scheune
  • Herrenhaus, Gutspark und Wirtschaftshof mit Landarbeiterhäusern

BodendenkmaleBearbeiten

In der Denkmalliste sind zehn Bodendenkmale verzeichnet[15]:

  • Flur 2,3: der Dorfkern der Neuzeit, eine Siedlung der Bronzezeit, eine Siedlung der Steinzeit, der Dorfkern des Mittelalter
  • Flur 5,6: ein Rast- und Werkplatz der Steinzeit
  • Flur 1,2: eine Siedlung der Eisenzeit
  • Flur 3: eine Siedlung der Ur- und Frühgeschichte
  • Flur 3: eine Siedlung der Eisenzeit
  • Flur 6: ein Rast- und Werkplatz der Steinzeit
  • Flur 5,6: ein Rast- und Werkplatz der Steinzeit
  • Flur 5: ein Rast- und Werkplatz der Steinzeit
  • Flur 5: ein weiterer Rast- und Werkplatz der Steinzeit
  • Flur 3/an der Grenze zur Flur 1/2 der Gemarkung Nunsdorf: eine Siedlung der Urgeschichte

NaturdenkmaleBearbeiten

Die Denkmalliste verzeichnet auch zwei Naturdenkmale:[16]

  • eine Ahornallee, Straße von Märkisch Wilmersdorf nach Thyrow: wegen ihrer das Landschaftsbild prägenden Schönheit, der wissenschaftlichen Bedeutung (Dendrologie) und der landeskundlichen Bedeutung
  • eine Kastanienallee im Park Märkisch-Wilmersdorf, 0,4 km nördlich der Kirche am Nordrand des Parkes, parallel zum Wietstocker Weg: wegen ihres Alters, ihrer Ausbildungsform und das Landschaftsbild prägenden Schönheit sowie ihrer landeskundlichen Bedeutung.

BelegeBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Lieselott Enders und Margot Beck: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil IV. Teltow. 395 S., Hermann Böhlaus Nachfolger Weimar, 1976 (S. 351–353)
  • Die Kunstdenkmäler des Kreises Teltow, bearb. v. Hans Erich Kubach u. a., Berlin 1941, S. 131–134 (Quellen und Lit., Ortsgeschichte, Kirche und Gutshaus mit Beschreibung und Grundriss, Wohnbauten, "teils aus Fachwerk mit Strohdächern")
  • George Adalbert von Mülverstedt, Hrsg.: Sammlung von Ehestiftungen und Leibgedingsbriefen ritterschaftlicher Geschlechter der Provinzen Sachsen, Brandenburg, Pommern und Preußen. 360 S., Magdeburg 1863 (im Folgenden abgekürzt Mülverstedt, Sammlung von Ehestiftungen, mit entsprechender Seitenzahl).
  • Gerhard Schlimpert: Brandenburgisches Namenbuch Teil 3 Die Ortsnamen des Teltow. 368 S., Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1972 (S. 202/3).
  • Wilhelm Spatz: Der Teltow. Teil T. 3., Geschichte der Ortschaften des Kreises Teltow. 384 S., Berlin, Rohde, 1912.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Hauptsatzung der Stadt Trebbin vom 18. Februar 2009 PDF (Memento des Originals vom 15. Dezember 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/st-trebbin-v4.dakomani.de
  2. a b Zusammenschluss der Gemeinden Christinendorf, Groß Beuthen, Märkisch Wilmersdorf und Thyrow (Amt Trebbin) zu der neuen Gemeinde Thyrow. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 23. Dezember 1997. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 9. Jahrgang, Nummer 2, 17. Januar 1998, S. 26.
  3. a b Viertes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Havelland, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming (4.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003
  4. a b Statistisches Jahrbuch des Landkreises Teltow-Fläming 2010 PDF
  5. Enders und Beck (1976: S. 210/1)
  6. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg für 1875 bis 2005. 19.14 Landkreis Teltow-Fläming PDF
  7. Statistisches Jahrbuch des Landkreises Teltow-Fläming 2006 PDF
  8. 1346 als Jahr der Ersterwähnung beruht auf der falschen Datierung der Meißner Bistumsmatrikel. Diese Urkunde wird nach der neueren Forschung auf das Jahr 1495 datiert; vgl. Winfried Schich: Ersterwähnungen und Ortsjubiläen. Betrachtungen zur brandenburgischen Siedlungsgeschichte - Vortrag auf dem „Tag der brandenburgischen Orts- und Landesgeschichte“ am 6. November 2005 in Potsdam
  9. Gerhard Schlimpert: Brandenburgisches Namenbuch Teil 3 Die Ortsnamen des Teltow. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1972, S. 368 S.(S. 202/3)
  10. a b Adolph Friedrich Johann Riedel: Codex Diplomaticus Brandenburgensis A. Erster Haupttheil, XI. Band, Fortsetzung der mittelmärkische Urkunden. Stadt und Kloster Spandau, Stadt Potsdam, Stadt Teltow, Stadt Mittenwalde, Zossen und die von Torgow, Vermischte Urkundennornämlich den Ländchen Teltow und Barnim angehörig. 528 S., Berlin, Reimer 1856 Online bei Google Books (S. 274)
  11. a b Mülverstedt, Sammlung von Ehestiftungen, S. 86 Online bei Google Books.
  12. a b Johann Gottfried Dienemann: Von dem andern Ritterschlag, so den 26. Febr. 1737 gehalten worden. In: Johann Erdmann Hasse (Hrsg.): Nachrichten vom Johanniterorden, insbesondere von dessen Herrenmeisterthum in der Mark, Sachsen, Pommern im Wendland, wie auch von der Wahl und Investitur des jetzigen Herrenmeisters, Prinzen August Ferdinands in Preussen Königl. Hoheit, nebst einer Beschreibung der in den Jahren 1736, 1737, 1762 und 1764 gehaltenen Ritterschläge. George Ludewig Winter, Berlin 1767 Online bei Google Books, S. 189 Ahnentafel.
  13. Carsten Preuß und Hiltrud Preuß: Die Guts- und Herrenhäuser im Landkreis Teltow-Fläming. 243 S., Lukas Verlag, Berlin, 2011 ISBN 978-3-86732-100-6 (S. 146–9)
  14. Bildung des Amtes Trebbin. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 13. Mai 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 38, 15. Juni 1992, S. 744.
  15. a b Denkmalliste des Landes Brandenburg für den Landkreis Teltow-Fläming (Stand: 31. Dezember 2011) PDF (Memento des Originals vom 23. September 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bldam-brandenburg.de
  16. Landkreis Teltow-Fläming Naturdenkmale - Bäume PDF (Memento des Originals vom 14. Dezember 2007 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.teltow-flaeming.de

WeblinksBearbeiten