Hauptmenü öffnen
Luis Lobo Tennisspieler
Nation: ArgentinienArgentinien Argentinien
Geburtstag: 9. November 1970
Größe: 180 cm
Spielhand: Rechts
Preisgeld: 913,682 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 2:3
Höchste Platzierung: 167 (7. Oktober 1991)
Doppel
Karrierebilanz: 192:130
Karrieretitel: 12
Höchste Platzierung: 12 (21. Juli 1997)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)
Luis Lobo
Medaillenspiegel

Tennisspieler

ArgentinienArgentinien Argentinien
Panamerikanische Spiele
0Gold0 1995 Mar del Plata Doppel

Luis Lobo (* 9. November 1970 in Buenos Aires) ist ein ehemaliger argentinischer Tennisspieler und Tennistrainer.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Lobo spielte zunächst Satellite-Turniere, 1990 konnte er zwei davon gewinnen. Im Jahr darauf spielte er auf der ATP Challenger Tour und konnte in Lins das Finale erreichen. Zudem gewann er an der Seite von Pablo Albano den Doppeltitel beim Challenger-Turnier von São Paulo. 1994 gewann er an der Seite von Javier Sánchez in Athen erstmals ein ATP-Turnier. Mit Sanchez gewann er im darauf folgenden Jahr zwei weitere Doppeltitel, sie standen zudem viermal in einem Finale, darunter beim Masters-Turnier in Monte Carlo. 1997 war sein erfolgreichstes Jahr; er gewann fünf Doppelturniere, darunter das Masters-Turnier in Hamburg. In seiner Karriere gewann er insgesamt zwölf Doppeltitel, darunter zwei der Kategorie ATP International Series Gold und einen der Kategorie ATP Masters Series. Weitere acht Mal stand er in einem Doppelfinale. Seine höchsten Weltranglistennotierungen erreichte er 1991 mit Platz 167 im Einzel und 1997 mit Position 12 im Doppel.

Im Einzel konnte er sich nie für ein Grand-Slam-Turnier qualifizieren. Im Doppel stand er 1996 im Achtelfinale der French Open, 1998 im Viertelfinale der Australian Open und zweimal im Viertelfinale der US Open. In Wimbledon war sein bestes Ergebnis das Erreichen der dritten Runde.

Lobo spielte zwischen 1995 und 2001 ein Einzel sowie elf Doppelpartien für die argentinische Davis-Cup-Mannschaft. Sein einziges Einzel spielte er 1997, als es gegen Venezuela nach dem Doppel schon 3:0 stand. Er unterlag Jimy Szymanski in zwei Sätzen. Er trat bei den Olympischen Sommerspielen 1996 für Argentinien im Doppel an, an der Seite von Javier Frana schied er in der ersten Runde gegen das spanische Doppel, bestehend aus Tomás Carbonell und Sergi Bruguera, aus.[1] Bei den Panamerikanischen Spielen 1995 in Mar del Plata gewann er an der Seite von Javier Frana die Goldmedaille.

Nach dem Ende seiner Profikarriere arbeitete Lobo als Trainer. Er trainierte ab 2006 den ehemaligen Weltranglistenersten Carlos Moyá[2] sowie Juan Mónaco und war zudem Teamchef der argentinischen Mannschaft im World Team Cup, die 2010 in Düsseldorf den WM-Titel gewann.[3]

ErfolgeBearbeiten

Legende
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series (1)
ATP International Series Gold (2)
ATP International Series (9)

DoppelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 10. Oktober 1994 Griechenland  Athen Sand Spanien  Javier Sánchez Italien  Cristian Brandi
Italien  Federico Mordegan
5:7, 6:1, 6:4
2. 17. Juli 1995 Schweiz  Gstaad Sand Spanien  Javier Sánchez Frankreich  Arnaud Boetsch
Schweiz  Marc Rosset
6:7, 7:6, 7:6
3. 28. August 1995 Kroatien  Umag Sand Spanien  Javier Sánchez Schweden  David Ekerot
Ungarn  László Markovits
6:4, 6:0
4. 22. April 1996 Spanien  Barcelona Sand Spanien  Javier Sánchez Vereinigtes Konigreich  Neil Broad
Sudafrika  Piet Norval
2:6, 6:4, 6:4
5. 19. August 1996 Kroatien  Umag Sand Argentinien  Pablo Albano Lettland  Ģirts Dzelde
Osterreich  Udo Plamberger
6:4, 6:1
6. 13. Januar 1997 Australien  Sydney Hartplatz Spanien  Javier Sánchez Niederlande  Paul Haarhuis
Niederlande  Jan Siemerink
6:4, 6:7, 6:3
7. 10. März 1997 Vereinigte Staaten  Scottsdale Hartplatz Spanien  Javier Sánchez Schweden  Jonas Björkman
Vereinigte Staaten  Rick Leach
6:3, 6:3
8. 12. Mai 1997 Deutschland  Hamburg Sand Spanien  Javier Sánchez Vereinigtes Konigreich  Neil Broad
Sudafrika  Piet Norval
6:2, 3:6, 6:4
9. 6. Oktober 1997 Rumänien  Bukarest Sand Spanien  Javier Sánchez Niederlande  Hendrik Jan Davids
Argentinien  Daniel Orsanic
7:5, 7:5
10. 3. November 1997 Kolumbien  Bogotá Sand Brasilien  Fernando Meligeni Marokko  Karim Alami
Venezuela  Maurice Ruah
6:1, 6:3
11. 30. Juli 2001 Osterreich  Kitzbühel Sand Spanien  Àlex Corretja Schweden  Simon Aspelin
Australien  Andrew Kratzmann
6:3, 4:6, 6:3
12. 30. September 2002 Italien  Palermo Sand Argentinien  Lucas Arnold Ker Tschechien  František Čermák
Tschechien  Leoš Friedl
6:4, 4:6, 6:2

FinalteilnahmenBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 16. Januar 1995 Neuseeland  Auckland Hartplatz Spanien  Javier Sánchez Kanada  Grant Connell
Vereinigte Staaten  Patrick Galbraith
4:6, 3:6
2. 6. März 1995 Vereinigte Staaten  Scottsdale Hartplatz Spanien  Javier Sánchez Vereinigte Staaten  Trevor Kronemann
Australien  David Macpherson
6:4, 4:6, 3:6
3. 1. Mai 1995 Monaco  Monte Carlo Sand Spanien  Javier Sánchez Niederlande  Jacco Eltingh
Niederlande  Paul Haarhuis
1:6, 2:6
4. 8. Mai 1995 Deutschland  München Sand Spanien  Javier Sánchez Vereinigte Staaten  Trevor Kronemann
Australien  David Macpherson
3:6, 4:6
5. 6. Mai 1996 Tschechien  Prag Sand Spanien  Javier Sánchez Russland  Jewgeni Kafelnikow
Tschechien  Daniel Vacek
3:6, 7:6, 3:6
6. 23. Juli 2001 Niederlande  Amsterdam Sand Spanien  Àlex Corretja Niederlande  Paul Haarhuis
Niederlande  Sjeng Schalken
4:6, 2:6
7. 18. Februar 2002 Chile  Viña del Mar Samd Argentinien  Lucas Arnold Ker Argentinien  Gastón Etlis
Argentinien  Martin Rodríguez
3:6, 4:6
8. 15. April 2002 Marokko  Casablanca Sand Argentinien  Martín García Australien  Stephen Huss
Sudafrika  Myles Wakefield
4:6, 2:6

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. sports-reference.com (englisch)
  2. ESPN (englisch)
  3. Financial Times Deutschland (Memento vom 2. August 2012 im Webarchiv archive.is)