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Luis Herrera (Radsportler)

kolumbianischer Radrennfahrer
Luis Herrera (2009)

Luis Alberto „Lucho“ Herrera (* 4. Mai 1961 in Fusagasugá, Cundinamarca) ist ein ehemaliger kolumbianischer Radrennfahrer.

Herrera galt als der beste Bergfahrer seiner Generation und Wegbereiter zahlreicher folgender kolumbianischer Kletterer. Nachdem er zunächst vor allem bei Rennen auf den amerikanischen Kontinent erfolgreich war, startete er mit einer kolumbianischen Mannschaft, bei der er seine gesamte Karriere verbrachte, als formeller Amateur bei der Tour de France 1984 und gewann die Bergetappe nach Alpe d’Huez als Solist. Eine bessere Platzierung verhinderte seine erheblichen Rückstände in den Einzel- und Mannschaftszeitfahren.[1]

Zu seinen größten Erfolgen zählen zwei Bergwertungs- und drei Etappensiege bei der Tour de France, bei der er sich auch dreimal unter den ersten Zehn der Gesamtwertung platzieren konnte, der Gesamtsieg der Vuelta a España 1987 und zwei Gesamtsiege beim Critérium du Dauphiné 1988 und 1991. In seinem Heimatland siegte er außerdem dreimal bei der Vuelta a Colombia und viermal beim Clásico RCN.

Nach seiner Karriere wurde er zusammen mit dem Radrennfahrer Oliverio Rincon entführt, kam jedoch unverletzt frei.[1]

Inhaltsverzeichnis

ErfolgeBearbeiten

1980
1981
1982
1983
1984
1985
1986
  • Gesamtwertung, Prolog zwei Etappen, Punktewertung und Bergwertung Clásico RCN
  • Gesamtwertung, eine Etappe, Punktewertung, Bergwertung und Kombinationswertung Vuelta a Colombia
1987
1988
1989
1990
1991
1992

Grand-Tour-PlatzierungenBearbeiten

Grand Tour 1984 1985 1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992
  Giro d’Italia - - - - - 18 - - 8
  Tour de France 27 7 22 5 6 19 - 31 -
  Vuelta a España - DNF - 1 20 - 12 13 -

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Herbie Sykes: Der Wegbereiter Sammelwerk= Procycling, Deutsche Ausgabe. Juli, 2017, S. 96 ff.

WeblinksBearbeiten