Lufingen

Gemeinde in der Schweiz
Lufingen
Wappen von Lufingen
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Bülachw
BFS-Nr.: 0063i1f3f4
Postleitzahl: 8426
Koordinaten: 687081 / 260556Koordinaten: 47° 29′ 24″ N, 8° 35′ 39″ O; CH1903: 687081 / 260556
Höhe: 459 m ü. M.
Fläche: 5,22 km²
Einwohner: 2401 (31. Dezember 2018)[1]
Einwohnerdichte: 460 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
18,7 % (31. Dezember 2018)[2]
Gemeindepräsident: Jürg Badertscher (LL)
Website: www.lufingen.ch
Lage der Gemeinde
DeutschlandKanton ThurgauKanton SchaffhausenKanton SchaffhausenBezirk AndelfingenBezirk DielsdorfBezirk DietikonBezirk PfäffikonBezirk UsterBezirk WinterthurBezirk ZürichBachenbülachBassersdorfBülachDietlikonEglisauEmbrachFreienstein-TeufenGlattfeldenGlattfeldenHochfelden ZHHöri ZHHüntwangenKlotenLufingenNürensdorfOberembrachOpfikonRafzRorbasWallisellenWasterkingenWil ZHWinkel ZHKarte von Lufingen
Über dieses Bild
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Lufingen ist eine politische Gemeinde im Bezirk Bülach des Kantons Zürich in der Schweiz.

GeographieBearbeiten

 
Historisches Luftbild aus 400 m von Werner Friedli (1959)

Lufingen liegt zwischen Glattal und Tösstal im Zürcher Unterland. Zur Gemeinde Lufingen gehört auch die Ortschaft Augwil. Der Landwirtschaft dienen 50,2 % der Gemeindefläche, 38,3 % ist Wald, 3,4 % dienen dem Verkehr, 7,9 % ist Siedlungsfläche und 0,2 % sind Gewässer.

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1634 148
1836 262
1920 368
1960 421
1976 615
2003 1342
2006 1533
2007 1552
2008 1608
2009 1699
2010 1756
2011 1823
2012 1836
2013 1872
2014 1914
 
Postauto-Haltestelle in Lufingen

GeschichteBearbeiten

Im Jahr 1157 wurde Lufingen als Luvingen erstmals urkundlich erwähnt, als Domherr Domenicus in Strassburg Ländereien in Lufingen dem Kloster St. Blasien im Schwarzwald schenkte. Luvingin 1157 = bei den Leuten im Loch (mhd. lûf <Loch, Abgrund>). 1496 bis 1498 war Heinrich Brennwald Rektor der Pfarrkirche Lufingen. Die Gerichtsherrschaft Lufingen wurde im Dezember 1645 vom Kloster St. Blasien an seinen Zürcher Amtmann in Stampfenbach, Gerold Edlibach, verkauft. Der Rat von Zürich billigte diesen Kauf und verlieh Edlibach die Lehnsrechte, da die Stadt oberster Lehnsherr ihres Untertanengebietes war. 1647 verkaufte er die Gerichtsherrschaft an seinen Schwager, Johann Heinrich Waser, Vogt von Kyburg und danach Bürgermeister von Zürich.[3]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

PolitikBearbeiten

Die Schweizerische Volkspartei hat 48,7 %, die Sozialdemokratische Partei der Schweiz 15,5 %, die Freisinnig-Demokratische Partei 14,9 %, die Grüne Partei der Schweiz 5,8 %, die Christlichdemokratische Volkspartei 2,8 % und die Evangelische Volkspartei 5,3 % der Wählerstimmen.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Gold auf gleichgipfligem, grünem Dreiberg wachsend eine rotstämmige grüne Tanne.“

Dieses offizielle Wappen löste 1861 ältere, nicht einheitlich verwendete Darstellungen ab.

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 15). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1943. DNB 365803049.

WeblinksBearbeiten

Commons: Lufingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2019, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  3. Norbert Domeisen. Bürgermeister Johann Heinrich Waser (1600–1669) als Politiker. Ein Beitrag zur Schweizer Geschichte des 17. Jahrhunderts. Zürich 1975. S. 91–93 (Memento des Originals vom 31. März 2016 auf WebCite)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.textarchiv.homepage.bluewin.ch