Ludwig von Wedderkop, vollständig Ludwig Magnus Ferdinand von Wedderkop, auch Louis von Wedderkop (* 15. September 1807 in Eutin; † 18. Mai 1882 in Oldenburg in Holstein) war ein deutscher Richter und Parlamentarier.

LebenBearbeiten

Ludwig von Wedderkop war Sohn des Lübecker Domherrn Georg Konrad von Wedderkop (1765–1841) und der Adamine Wilhelmine Nicoline von Moltke, einer Tochter von Friedrich Ludwig von Moltke. Sein Ur-Großvater war der Holstein-Gottorfischer Staatsminister Friedrich Christian von Wedderkop. Er studierte Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 1826 wurde er Mitglied des Corps Holsatia.[1] Nach dem Studium war er zunächst Regierungsassessor und Obergerichtsrat in Birkenfeld (Nahe). 1860 bis 1868 war er Oberappellationsrat am Oberappellationsgericht Oldenburg in Oldenburg (Oldenburg).

Von 1851 bis 1860 gehörte Wedderkop dem Oldenburgischen Landtag an. 1867 wurde er Bürgermeister von Eutin im Fürstentum Lübeck.

AuszeichnungenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Albrecht Eckhardt: Von der bürgerlichen Revolution zur nationalsozialistischen Machtübernahme – Der Oldenburgische Landtag und seine Abgeordneten 1848–1933, 1996, S. 110

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kösener Korpslisten 1910, 134, 64
  2. Hof- und Staatshandbuch des Großherzogtums Oldenburg 1874, S. 159