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Ludwig Knözinger, später Ritter von Knözinger, (* 13. April 1862 in München; † 7. Oktober 1943 ebenda) war ein bayerischer Beamter. Er war Präsident des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs und Regierungspräsident von Oberbayern.

LebenBearbeiten

Knözinger trat nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität München und dem Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger bei dem 3. Chevaulegers-Regiment in Freising in bayerische Staatsdienste (1888 Staatskonkurs). Er wirkte u. a. ab 1900 als Bezirksamtmann in Gunzenhausen und ab 1904 als Regierungsrat in München. Er wurde in den persönlichen Adelsstand erhoben. 1917 bis 1918 war er Staatsrat im Staatsministerium des Innern. 1919 bis 1924 war er Präsident des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, von 1924 bis 1933 Regierungspräsident von Oberbayern. Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten wurde er in den Ruhestand versetzt.

EhrungenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Stephan Deutinger: Ludwig von Knözinger : Regierungspräsident von Oberbayern 1924–1933. In: Die Regierungspräsidenten von Oberbayern im 19. und 20. Jahrhundert. München 2005, ISBN 3-921635-91-8.
  • Joachim Lilla: Knözinger, Ludwig Ritter v. In: ders.: Staatsminister, leitende Verwaltungsbeamte und (NS-)Funktionsträger in Bayern 1918 bis 1945, (Link) vom 10. September 2012.