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Lorscher Arzneibuch

frühmittelalterliche Handschrift
Inhaltsangabe (Bl. 9r)

Das Lorscher Arzneibuch ist eine umfangreiche medizinische Handschrift aus der Zeit Karls des Großen, entstanden wahrscheinlich um 785. Es ist das älteste erhaltene Buch zur Klostermedizin aus dem abendländischen Frühmittelalter bzw. das älteste erhaltene medizinische Buch Deutschlands.[1] Geschrieben wurde das Arzneibuch unter benediktinischer Ägide in lateinischer Sprache im Kloster Lorsch (heute Kreis Bergstraße, Hessen), wohl unter Richbod, dem Abt der Reichsabtei.[2] Seit ca. 1000 Jahren befindet es sich in Bamberg und wird heute in der Staatsbibliothek Bamberg (Signatur: Msc.Med.1; alte Signatur: L.III.8) verwahrt. Seit Juni 2013 gehört das Lorscher Arzneibuch zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.[3][4]

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und GeschichteBearbeiten

Das Lorscher Arzneibuch – so erstmals benannt von dem Würzburger Medizinhistoriker Gundolf Keil[5] – wurde früher auch als Codex Bamberginsis medicinalis 1 bezeichnet und wurde von mehreren Händen im Benediktinerkloster Lorsch geschrieben. Dies konnte aufgrund der karolingischen Minuskelschrift im älteren Lorscher Stil durch den Paläographen Bernhard Bischoff nachgewiesen werden.[6]

Die Datierung ist jedoch umstritten. Sie schwankt zwischen dem ausgehenden 8. und dem beginnenden 9. Jahrhundert. Bernhard Bischoff datierte die Handschrift zunächst auf „zwischen 781 und 783“ und „nur wenig über 800“[7], später dann auf „IX. Jh. Anfang“[8]. Gundolf Keil datierte sie anfangs in das Jahr 795, ging später auf 792, dann auf 790 zurück und sprach sich zuletzt für die Zeit „um 788“ aus.[9] Klaus-Dietrich Fischer, ebenfalls Medizinhistoriker, widersprach Keils Argumenten und bezog sich für die zeitliche Einordnung wiederum auf Bischoff.[10]

Rezeptnachträge und althochdeutsche Vermerke zeugen von fortdauernder Benutzung im 9. und 10. Jahrhundert.

Die Handschrift enthält auf einer halbleeren Seite (fol. 42v) das einzige bekannte (Teil-)Verzeichnis einer kaiserlichen Bibliothek des Frühmittelalters, niedergeschrieben durch Leo von Vercelli (gest. 1026), den Lehrer und Vertrauten Kaiser Ottos III. Diese Bücherliste erlaubt es auch, die Geschichte des Lorscher Arzneibuches weitgehend zu rekonstruieren: Nach dem frühen Tod Kaiser Ottos III. im Jahre 1002 kam die Handschrift in den Besitz seines Nachfolgers Kaiser Heinrich II., der sie der Dombibliothek des von ihm im Jahr 1007 gegründeten Bistums Bamberg schenkte. Von dort gelangte sie im Zuge der Säkularisation 1803 in die Kurfürstliche Bibliothek Bamberg, die heutige Staatsbibliothek Bamberg, wo sie unter der Signatur Msc.Med.1 verwahrt wird.

Umfassend wissenschaftlich untersucht wurde die erstmals 1831 beschriebene, ab 1863 dann zunächst nur wenigen Fachleuten bekannte[11] Handschrift in den 1980er Jahren vom Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg. Ergebnisse der Untersuchungen wurden 1989 im Rahmen eines Symposiums in Lorsch vorgetragen, im selben Jahr wurde eine zweibändige Ausgabe mit einer Reproduktion der Handschrift und einer Übersetzung herausgegeben. Eine populärwissenschaftliche Einführung in den Codex erschien ebenfalls 1989, eine Dissertation mit Text, Übersetzung und Fachglossar 1992.

Inhalt, Quellen und AufbauBearbeiten

Das Lorscher Arzneibuch umfasst 75 Kalbspergamentblätter im Format 32 × 22,5 cm, die einspaltig mit 32 bis 33 Zeilen dicht beschrieben sind. Die medizinisch-pharmazeutische Handschrift erweist sich als ein planmäßig angelegtes Kompendium, konzipiert als Nachschlagewerk für die praktische Alltagsarbeit eines Klostermediziners sowie auch als einführendes Lehrbuch. Den Hauptteil (ab Blatt 17)[12] bildet eine Sammlung von 482 Rezepturen griechisch-römischer Tradition. Beschrieben werden die Zutaten, die Herstellung und die Anwendung der Arzneimittel. Eingebettet ist diese als sowohl Kurz- wie Vollrezepte enthaltendes (pharmakographisches) Rezeptar[13] angelegte Rezeptsammlung in Abhandlungen zur Medizingeschichte sowie zur ärztlichen Ethik.

Direkt als Quellen nachweisen lassen sich die Physica Plinii (6./7. Jahrhundert), die Byzantinische Medizin sowie die im 7. Jahrhundert erschienenen Schriften des sogenannten Aurelius-Escolapius (De acutis passionibus von Aurelius, bzw. Caelius Aurelianus, und De acutis et chronicis morbis von Aesculapius, bzw. demselben.[14]). Indirekt (über die Byzantinische Medizin) flossen in den Codex auch Werke des Dioskurides (De Materia medica, einem pharmakographischen Herbar), und Galenos ein sowie (über die Physica Plinii) die im 4. Jahrhundert entstandene Medicina Plinii.[15]

Die einzelnen Textsegmente:

Vorwort: Rechtfertigung der Heilkunde (Defensio artis medicinae)Bearbeiten

Im Vorwort wird die Heilkunst gegen Vorbehalte namhafter Christen verteidigt, die in ihr einen unzulässigen Eingriff in den göttlichen Heilsplan sahen. Die Argumentation dieser Rechtfertigung zielt demgegenüber darauf ab, das ärztliche Handeln geradezu als ein Gebot christlich gebotener Nächstenliebe zu bestimmen.

Carmen (Versus seu Carmina)Bearbeiten

Bei diesem Segment handelt es sich um eine Medizinalordnung in Versform. Es wird die Forderung erhoben, dass die Heilkunst nicht nur den Reichen, sondern gleichermaßen den Armen zugänglich sein müsse. Empfohlen wird außerdem, nicht nur die teuren Kräuter aus dem Orient, sondern zur Kostendämpfung auch ebenso wirksame einheimische Kräuter zu verwenden.[16]

Einführung in die Medizin (Initia medicinae)Bearbeiten

Dieses Segment behandelt die Geschichte der Medizin, die Anatomie sowie den hippokratischen Eid.

Die Fragen von Aristoteles (Problemata Aristotelis)Bearbeiten

Pseudo-aristotelische Sammlung heilkundlicher Aufgaben in Frage- und Antwortform.

Der astrologischen Literatur nahestehende Vertreter literarischer KleinformenBearbeiten

Enthält „Kritische Tage“ (Dies incerti) und „Ägyptische Tage“ (Dies aegyptiaci).

Diätetisch relevante TexteBearbeiten

Thematisiert werden ein Monatstrank (Hippocras), Monatsregeln und ein Vierjahreszeiten-Trank.

Austauschliste (Antemballomena sive De succedaneis)Bearbeiten

Fragmentarisch sind für viele Arzneidrogen Alternativen angegeben.

Inhaltsverzeichnis (Conspectus curationum capitulationibus V comprehensorum)Bearbeiten

Ein nahezu vollständiges Verzeichnis aller der im Werk enthaltenen Rezepte.

Gräko-lateinisches Glossar (Hermeneumata sive Glossarium pigmentorum vel herbarum)Bearbeiten

Eine Liste von Arzneidrogen mit griechischen und lateinischen Synonymen.

Maße und GewichteBearbeiten

Hier werden die in den Rezepten verwendeten Maß- und Gewichtseinheiten beschrieben.

Rezeptsammlung (Curationes capitulationibus V comprehensae)Bearbeiten

In fünf Bücher untergliedert finden sich insgesamt 482 Rezepte, die in ihrer Komplexität stark variieren. Behandelt werden insbesondere Arzneiformen wie Tränke, Latwerge, Pillen, Pflaster, Umschläge, Zäpfchen, Salben und Öle. Einige Abschnitte befassen sich mit der Gewinnung bzw. Herstellung von Arzneistoffen wie Schwefel und Grünspan, mit der Herkunft von Gewürzen wie Pfeffer und Ingwer oder mit der Herstellung und Lagerung von Arzneimitteln im Allgemeinen.

Unter den Rezepten finden sich einige für die damalige Zeit hochinnovative Verfahren wie der Einsatz von Herzglykosiden zur Kreislaufstabilisierung, der psychiatrische Einsatz von Johanniskraut oder ein Antibiotikum auf der Basis von Schafdung, Honig und Käse zur Behandlung tiefer Wunden und Geschwüre.[17][18][19]

Die Bücher der Rezeptsammlung:[20]

  • 1. Buch: vor allem auf Galen beruhender wissenschaftlicher Überlieferungsstrang
  • 2. Buch: enthält von-Kopf-bis-Fuß-geordnete Auszüge aus der Physica Plinii sowie verschiedene Tabellen und Kurztraktate
  • 3. Buch: zum Teil nach Heilanzeigen geordnete Kurzrezepte und eingeschobene Antidote
  • 4. Buch: vor allem das Purgieren schlechter Säfte betreffende Kurz- und Vollrezepte sowie zum Teil auf Dioskurides beruhende pharmazeutisch-pharmakognostische Abhandlungen
  • 5. Buch: systematische, aus vier Abschnitten bestehende Texteinheit (Antidote, Purgier-Rezepte, Salben-Rezepte, Arznei-Öle)

Anthimus-Brief (De observatione ciborum epistula ad Theodericum regem Francorum)Bearbeiten

Brief des Arztes Anthimus an König Theuderich I., in dem gesunde Ernährung thematisiert wird.

Wissenschaftliche BedeutungBearbeiten

Das Lorscher Arzneibuch verbindet erstmals Erkenntnisse der antiken Medizin griechisch-römischer Tradition mit christlichen Glaubensinhalten und bahnte der frühmittelalterlichen Mönchsmedizin den Weg in den europäischen Wissenschaftskanon.

Das gesamte Werk kann als Zeugnis für eine Neubewertung der Medizin im Zuge der karolingischen Bildungsreform um 800 gewertet werden. Das Vorwort bietet eine Rechtfertigung gegen Vorbehalte solcher Christen, die in der Heilkunst einen unstatthaften Eingriff in den göttlichen Heilsplan sahen. Die Verteidigung leitet aus der Bibel und aus theologischen Schriften das Recht und zugleich die Pflicht ab, den Kranken mit den von Gott gegebenen Kenntnissen und Mitteln zu helfen, als ein Akt christlich gebotener Nächstenliebe. Diese Ausführungen bieten das umfangreichste und früheste argumentative Textzeugnis zur Rezeption antiker Überlieferungen im Zuge der karolingischen Bildungsreform: Sie dokumentieren den ersten nachantiken Impuls zu einem Transformationsprozess, der in der Annahme des antiken Erbes unter christlichem Vorzeichen mündete. Speziell für die Medizin wurden so die Weichen gestellt, die bis heute fortwirken in der Verbindung von säkularer Wissenschaft und einer Ethik des Helfens. Auch für diese aus dem Mönchtum stammende Innovation steht die Bamberger Handschrift.

Siehe auchBearbeiten

Werkausgaben und ÜbersetzungenBearbeiten

  • Gundolf Keil (Hrsg.): Das Lorscher Arzneibuch.; Band 1: Faksimile der Handschrift Msc. Med. 1 der Staatsbibliothek Bamberg. Band 2: Übersetzung […] von Ulrich Stoll und Gundolf Keil unter Mitwirkung von Albert Ohlmeyer. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1989, ISBN 3-8047-1078-6.
  • Ulrich Stoll: Das ‚Lorscher Arzneibuch‘. Ein medizinisches Kompendium des 8. Jahrhunderts (Codex Bambergensis medicinalis 1). Text, Übersetzung und Fachglossar. (Philosophische Dissertation Würzburg 1989) Stuttgart: Steiner, 1992 (= Sudhoffs Archiv, Beiheft 28). Google Books Dazu Rezension von Alf Önnerfors in: Gnomon. Kritische Zeitschrift für die gesamte klassische Altertumswissenschaft 66 (1994), S. 688–695.

LiteraturBearbeiten

  • Karl Sudhoff: Eine Verteidigung der Heilkunde aus den Zeiten der ‚Mönchsmedizin‘. In: Archiv für Geschichte der Medizin 7 (1913), Heft 4, S. 223–237.
  • Gundolf Keil, Albert Ohlmeyer: ‘Lorscher Arzneibuch’. In: Verfasserlexikon. 2. Auflage. Band 11, 2004, Sp. 926–930.
  • Bernhard Bischoff: Die Abtei Lorsch im Spiegel ihrer Handschriften. Lorsch: Verlag Laurissa, 2. erweiterte Auflage, 1989, S. 31–33, 67 und 102.
  • Adelheid Platte, Karlheinz Platte (Hrsg.): Das ‚Lorscher Arzneibuch‘. Klostermedizin in der Karolingerzeit: Ausgewählte Texte und Beiträge. Hrsg. im Auftrag der Stadt Lorsch, Laurissa, Lorsch 1989; 2. Aufl. ebenda 1990
  • Ulrich Stoll / Gundolf Keil / Ria Jansen-Sieben: Brief des erlauchten Anthimus an Theoderich, den König der Franken. Auszug aus dem ‚Lorscher Arzneibuch‘. Übersetzung der Handschrift Msc.Med.1 der Staatsbibliothek Bamberg. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 1989.
  • Gundolf Keil, Paul Schnitzer (Hrsg.): Das ‚Lorscher Arzneibuch‘ und die frühmittelalterliche Medizin. Verhandlungen des Medizinhistorischen Symposiums im September 1989 in Lorsch. Lorsch: Verlag Laurissa, 1991 (= Geschichtsblätter für den Kreis Bergstraße. Sonderband 12).
  • Alf Önnerfors: Sprachliche Bemerkungen zum sogenannten ‚Lorscher Arzneibuch‘. In: Latin vulgaire – latin tardif III. Actes du IIIème Colloque international sur le Latin vulgaire et tardif. Hrsg. Maria Iliescu and Werner Marxgut. Tübingen: Niemeyer, 1992, S. 255–281.
  • Silke Körlings-König: Das ‚Lorscher Arzneibuch‘. Vergleichende Untersuchung eines Arzneibuches aus dem 8. Jahrhundert. Diss. Tierärztliche Hochschule Hannover, 1992.
  • Hermann Schefers: Iste est laudabilis ordo. Ein Beitrag zum Stellenwert der Medizin am Hof Karls des Großen und zum Problem der karolingischen ‚Hofschule‘. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen 11 (1993), S. 175–203, insbesondere S. 191–199 (Das ‚Lorscher Arzneibuch‘)
  • Bernhard Bischoff: Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts (mit Ausnahme der wisigotischen). Teil 1: Aachen – Lambach. Wiesbaden: Harrassowitz, 1998, S. 50, Nr. 223.
  • Rolf Bergmann / Stefanie Stricker: Katalog der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften. Band 1, Berlin / New York: de Gruyter, 2005, S. 172–174.
  • Rolf Bergmann: Lorscher Glossenhandschriften. In: Rolf Bergmann / Stefanie Stricker (Hrsg.): Die althochdeutsche und altsächsische Glossographie. Ein Handbuch. Band 2, Berlin / New York: de Gruyter, 2009, S. 1301–1305, hier S. 1302.
  • Klaus-Dietrich Fischer: Das ‚Lorscher Arzneibuch‘ im Widerstreit der Meinungen. In: Medizinhistorisches Journal 45 (2010), S. 165–188 (PDF; 511 kB).
  • Franz Daxecker: Augenerkrankungen im Lorscher Arzneibuch. In: Mitteilungen der Julius Hirschberg Gesellschaft zur Geschichte der Augenheilkunde. Hrsg. von Frank Krogmann. Band 16, Königshausen & Neumann, Würzburg 2014, S. 321–335.
  • Werner Taegert: Ausgezeichnete Handschrift aus Kaisers Hand. Das „Lorscher Arzneibuch“ der Staatsbibliothek Bamberg im UNESCO-Register „Memory of the World“. In: Bibliotheksforum Bayern [N.F.] 9 (2015), Nr. 1, S. 39–43 (PDF; 846 kB).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ulrich Stoll: Das ‚Lorscher Arzneibuch‘. In: Gundolf Keil, Paul Schnitzer (Hrsg.): Das ‚Lorscher Arzneibuch‘ und die frühmittelalterliche Medizin. Verhandlungen des Medizinhistorischen Symposiums im September 1989 in Lorsch. Laurissa, Lorsch 1991 (= Geschichtsblätter für den Kreis Bergstraße. Sonderband 12), S. 29–59 (Ein Arbeitsbericht) und S. 61–80 (Ein Überblick über Herkunft, Inhalt und Anspruch des ältesten Arzneibuchs deutscher Provenienz).
  2. Gundolf Keil: ‚Lorscher Arzneibuch‘. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin/ New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 865 f.
  3. Deutsche UNESCO-Kommission e.V.: Lorscher Arzneibuch.
  4. UNESCO: Lorsch Pharmacopoeia (The Bamberg State Library, Msc.Med.1).
  5. Hermann Schefers (1993), S. 191 f.
  6. Bernhard Bischoff: Die Abtei Lorsch im Spiegel ihrer Handschriften. Lorsch: Verlag Laurissa, 2. erweiterte Auflage, 1989, S. 31–33, 67 und 102, hier S. 31–33.
  7. Bernhard Bischoff: Die Abtei Lorsch im Spiegel ihrer Handschriften. Lorsch: Verlag Laurissa, 2. erweiterte Auflage, 1989, S. 31–33, 67 und 102, hier S. 31.
  8. Bernhard Bischoff: Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts (mit Ausnahme der wisigotischen). Teil 1: Aachen – Lambach. Wiesbaden: Harrassowitz, 1998, S. 50, Nr. 223.
  9. Nachweise im Überblick bei Klaus-Dietrich Fischer: Das ‚Lorscher Arzneibuch‘ im Widerstreit der Meinungen. In: Medizinhistorisches Journal 45 (2010), S. 165–188, hier S. 171 (PDF; 511 kB).
  10. Klaus-Dietrich Fischer: Das ‚Lorscher Arzneibuch‘ im Widerstreit der Meinungen. In: Medizinhistorisches Journal 45 (2010), S. 165–188, hier S. 170–173 (PDF; 511 kB).
  11. Gundolf Keil: Das „Lorscher Arzneibuch“. Anmerkungen zur Frühgeschichte der Kostendämpfung auf dem Arzneimittelsektor. In: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde, Neue Folge 49, 1991, S. 343–360, hier: S. 345.
  12. Gundolf Keil: Einleitung. In: Gundolf Keil (Hrsg.): Das Lorscher Arzneibuch. (Handschrift Msc. Med. 1 der Staatsbibliothek Bamberg); Band 2: Übersetzung von Ulrich Stoll und Gundolf Keil unter Mitwirkung von Altabt Albert Ohlmeyer. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1989, S. 9 f.
  13. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 91 und 219.
  14. Daniël de Moulin: De heelkunde in de vroege middeleeuwen. Medizinische Dissertation Nijmegen, E. J. Brill, Leiden 1964, S. 37–40.
  15. Ulrich Stoll: Das ‚Lorscher Arzneibuch‘. Ein medizinisches Kompendium des 8. Jahrhunderts (Codex Bambergensis medicinalis 1). Text, Übersetzung und Fachglossar. 1992, S. 22.; und Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 235.
  16. Forschergruppe Klostermedizin: Erste Werke der Klostermedizin.
  17. Forschergruppe Klostermedizin: Lorscher Arzneibuch ist Welterbe.
  18. Martin Paetsch: Wundsalbe aus Schafdung. Würzburger Wissenschaftler durchforsten mit Hilfe der Pharmaindustrie mittelalterliche Kräuterbücher. Die Forscher hoffen auf neue Medikamente aus dem Klostergarten. In: Der Spiegel, Ausgabe 38/2000, S. 174, 176 (PDF; 195 kB).
  19. Samiha Shafy: Gottesfürchtige Giftmischer. Würzburger Forscher testen die Heilmittel mittelalterlicher Klöster: Einige Rezepte sind erstaunlich wirksam. In: Der Spiegel, Ausgabe 12/2010, S. 172–173 (PDF; 660 kB).
  20. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. (Mathematisch-naturwissenschaftliche Dissertation Würzburg 1994) Königshausen & Neumann, Würzburg 1998 (= Würzburger medizinhistorische Forschungen. Band 65). ISBN 3-8260-1667-X, S. 85–93.