Liste von Epidemien und Pandemien

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Die Liste von Epidemien und Pandemien umfasst Ereignisse mit Epidemien bzw. Pandemien von Infektionskrankheiten.

Liste (Auswahl)Bearbeiten

Beginn /
Zeitraum
Krankheit
(Krankheitserreger)
betroffene Gebiete Erkrankte Tote Hinweise
vor der Zeitrechnung
3500 v. Chr. Pest in ganz Europa, vom Baikalsee bis zur Iberischen Halbinsel Yersinia pestis, im Jahr 2017 anhand von Zahn- und Knochenfunden nachgewiesen[1][2]
1. Hälfte 14. Jh. nicht identifiziert Ägypten, Vorderasien Seuchen zur Zeit von Šuppiluliuma I. und Muršili II. sowie Amenophis III. Es könnte sich um die Pest gehandelt haben. Der Erreger ist nicht geklärt worden.
0765 nicht identifiziert Assyrien Seuche zur Zeit der Herrschaft von Aššur-dan III.
0430–426 nicht identifiziert Athen 75.000–100.000
(ca. 25 bis 33 %
der Athener)
Der Erreger der Attischen Seuche ist nicht geklärt worden.
0293 nicht identifiziert Rom Seuche in der römischen Republik. Laut Titus Livius wurde zwecks Abwehr der Gefahr der Asklepios-Kult aus Griechenland in Rom übernommen.[3]
nach der Zeitrechnung
0165–180
0(bis 190)
nicht identifiziert Römisches Reich 7–10 Mio. Der Erreger der Antoninischen Pest ist nicht geklärt worden, vermutlich handelt es sich um Pocken.
0250–271 nicht identifiziert Römisches Reich Die Cyprianische Pest ist möglicherweise mit den Pocken gleichzusetzen.[4]
0541–770 Pest Europa und Vorderasien Die Justinianische Pest trat in einem etwa 15- bis 25-jährigen Rhythmus in etwa 15 bis 17 Wellen auf.
0877 nicht identifiziert Italien Italienisches Fieber – Die Annalen des Klosters Fulda (Annales Fuldenses) erwähnen den ersten Ausbruch einer unbekannten Seuche in Italien.[5]
0889 Desphilose-Pest
Italien Italienisches Fieber – Die Annalen des Klosters Fulda (Annales Fuldenses) erwähnen einen zweiten Ausbruch einer unbekannten Seuche in Italien.
1346–53 Pest Alte Welt 100–125 Mio.[6] Zweite Pest-Pandemie, ca. 30 weitere deutlich kleinere Ausbrüche bis zu Beginn des 19. Jhd.
Der Schwarze Tod forderte ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung. Auf der Halbinsel Krim kam es bei der Belagerung durch die Goldene Horde zum Ausbruch einer Epidemie. Die Große Pest von 1348/49 in Norwegen forderte allein mehr als 200.000 Tote.
1485/86 Englischer Schweiß England Erster Ausbruch: Der Erreger selbst konnte noch nicht näher bestimmt werden.
1494
(bis ca. 1550)
Syphilis Europa Neu in Europa, wahrscheinlich aus Amerika (eingeschleppt von den Westindischen Inseln im Zuge von Christoph Kolumbus’ erster Reise)
1507 Englischer Schweiß England Zweiter Ausbruch
1517 Englischer Schweiß England, insbesondere Oxford und Cambridge, außerdem Calais und Antwerpen Dritter Ausbruch
1519/20 Pocken Mexiko 5–8 Mio.[7] Neu in Amerika, wird für den größten Teil der Dezimierung der indigenen Völker (Indianer) verantwortlich gemacht
1528/29 Englischer Schweiß England, Niederlande, Schweiz, Deutschland, Dänemark, Schweden und Norwegen, Litauen, Polen und Russland Vierter Ausbruch
1545/46 nicht identifiziertes Hämorrhagisches Fieber Mexiko mehr als 800.000 Erster Ausbruch: Cocoliztli[7]
1551 Englischer Schweiß England Fünfter (und letzter) Ausbruch
1576/78 nicht identifiziertes Hämorrhagisches Fieber Mexiko mehr als 2 Mio. Zweiter Ausbruch: Cocoliztli
1582/83 Pest von San Cristóbal de La Laguna Teneriffa 9.000 Die Pest verursachte zwischen 5.000 und 9.000 Todesfälle auf einer Insel mit weniger als 20.000 Einwohnern (ungefähr 25–45 % der Inselbevölkerung).[8]
1665/66 Pest hauptsächlich England 100.000 Die Große Pest von London forderte in London 70.000 Tote, insgesamt im Süden Englands etwa 100.000 Tote.
1678/79 Pest Wien 12.000 Die Zahl der Opfer der Pest in Wien ist nicht geklärt worden.[9]
1708–14 Pest Nord- und Osteuropa 1 Mio. Pestepidemie während des Großen Nordischen Kriegs
1718–1874 Picardsches Schweißfieber Frankreich, Deutschland u. a. Es wurden 194 Epidemien gezählt.
1775–78 Pocken Pazifikküste Nordamerikas 11.000 Die Pockenepidemie an der Pazifikküste Nordamerikas ab 1775 war die erste Pockenepidemie an der Westküste Nordamerikas.
1780 Pocken Australien Bei der Pockenepidemie in Australien 1789 erkrankten die indigenen Bevölkerungsgruppen Australiens.
ab Jahr 1800
1813 Fleckfieber Mainz ca. 32.000
(16.000 ± 1.000
Soldaten, etwa
ebenso viele
Zivilisten)
Napoleons Grande Armée machte auf ihrem Rückzug von ihrem Russlandfeldzug 1812 im Herbst 1813 in Mainz ihre erste größere Rast. Hier hatte die Epidemie ihren Gipfel.
Mai 1820 bis 1821 Beulenpest Mallorca Umfangreiche Quarantänemaßnahmen[10]
1831 Cholera Berlin, preußische Provinzen, Posen, Preußen, Schlesien.[11]
1847/48 Typhus Kanada 20.000 Die Epidemie wurde infolge der großen Hungersnot in Irland von Emigranten eingeschleppt.
1852–60 Cholera Teile Asiens, des Maghreb (insbesondere Algerien) und Europas Dritte Cholera-Pandemie
1862 Pocken Pazifikküste Nordamerikas mehr als 14.000 Bei der Epidemie starben vorrangig Teile der indigenen Völker, da diese nicht immunisiert waren – etwa die Hälfte der Gesamtbevölkerung starb.
1870/71 Pocken Europa [12]
1889/90 Virusgrippe: Russische Grippe (möglicherweise Pferde-Influenza-Virus A/H3N8) weltweit bis zu 1 Mio. [13]
1892 Cholera Hamburg und Umland 8605 Die Epidemie von 1892 war der letzte große Cholera-Ausbruch in Deutschland.
1894 Poliomyelitis Vermont (USA) 18 Die Otter-Valley-Epidemie war die erste Polio-Epidemie in den USA.
1894–1912 (Beulen-)Pest weltweit:
1894: China/Hong Kong
1912: Karibik
12 Mio. Ausgehend von China bewegte sich die Infektionswelle über Asien, Indien über die USA und UK nach Südamerika, Schwerpunkt 1898–1900
siehe: Dritte Pest-Pandemie
1899 (ca.) Typhus Südafrika 58.000 9000 Die Epidemie unter den britischen Truppen war unter anderem deshalb so gravierend, weil die Immunisierung durch Almroth Wright auf großen Widerstand gestoßen war.
ab Jahr 1900
1901 Typhus Gelsenkirchen mehrere Hundert Die Typhusepidemie in Gelsenkirchen 1901 führte zu einem Gerichtsverfahren. Die Wasserversorgungsgesellschaft hatte dem Trinkwasser verunreinigtes Wasser beigemischt, was zur Verbreitung des Typhus geführt hatte.
1902/03 Typhus Lebach mehr als 50 siehe: Typhusepidemie von Lebach
1910/11 (Lungen-)Pest Mandschurei 45.000–60.000[14] siehe: Pestepidemie in der Mandschurei 1910–1911
1911 Cholera Indien, Venedig siehe: Tod in Venedig bzw. Chiesa di San Domenico in Chioggia
1912–1927 Europäische Schlafkrankheit Europa Erreger bis heute unklar
1916 Poliomyelitis Nordosten der USA mehr als 6000 Die Oststaaten-Polio-Epidemie von 1916 war eine der ersten großen Polio-Epidemien in den USA.
1918–20 Virusgrippe: Spanische Grippe (Influenza-Virus A/H1N1) weltweit ca. 500 Mio. 27–50 Mio. Die „Spanische“ Grippe (in vielen betroffenen Ländern wurden Berichte über das Ausmaß der Seuche unterdrückt) begann zum Ende des Ersten Weltkriegs. Die Bestimmung des genauen Erregers blieb lange unklar.
1925/26 Diphtherie Nome bis zu 100 Die Diphtherieepidemie in Nome ereignete sich während des Winters in der damals größten Stadt Alaskas. Um eine größere Katastrophe zu verhindern, wurde die Ortschaft mit Antitoxin per Hundeschlitten versorgt.
1957/58 Virusgrippe: Asiatische Grippe (Influenza-Virus A/H2N2) weltweit 1–2 Mio.
1961–90 Cholera weltweit mehrere Mio. Siebte und bislang letzte Cholera-Pandemie: Subtyp El Tor; begann in Indonesien; längste andauernde Pandemie
1967 Marburgfieber Marburg, Frankfurt a. M. und Belgrad 7 Sehr wahrscheinlich wurde es mit Meerkatzen aus Uganda in die Laboratorien eines Pharmakonzerns im hessischen Marburg eingeschleppt.
1968–70 Virusgrippe: Hongkong-Grippe (Influenza-Virus A/H3N2) weltweit 1 Mio.[15][16] Die vermuteten Gesamtzahlen über die Toten weltweit schwanken stark. In Deutschland verstarben ca. 30.000 Menschen.
1977/78 Virusgrippe: Russische Grippe (Influenza-Virus A/H1N1) weltweit rund 700.000 Es erkrankten vornehmlich Menschen, die nach 1957 geboren waren.
1979 Milzbrand Jekaterinburg ca. 100 Der Ausbruch war Folge eines Unfalls bei der Herstellung von biologischen Waffen.
1979–84 Milzbrand Simbabwe 10.000 bislang größte bekannte Epidemie von Milzbrand[17]
seit 1980 AIDS (HIV) weltweit 36 Mio. HIV verursacht beim Menschen die Immunschwäche AIDS; bis Ende 2012 starben daran in Deutschland etwa 27.000 Menschen.[18]
1995/96 Virusgrippe weltweit In Deutschland: schätzungsweise 8,5 Mio. Erkrankte, 30.000 Tote[19][20]
1998–2000 Marburgfieber Demokratische Republik Kongo 123 Zweiter Ausbruch nach 1967
ab Jahr 2000
2000 EHEC Walkerton, Kanada 2000 18 Ursache war mit Tier-Exkrementen kontaminiertes Trinkwasser.
Nov. 2002 bis Juli 2003 SARS (SARS-CoV) weltweit: Schwerpunkt China, Hong Kong, Taiwan, Kanada, Singapur 8096[21], 4 % außerhalb Asiens 810[21], 6 % außerhalb Asiens Die SARS-Pandemie 2002/2003 war die erste Pandemie des 21. Jahrhunderts. Es war das erste Auftreten eines SARS-Coronavirus.
2004/05 Virusgrippe weltweit In den Jahren 2004/05 in Deutschland:
• über 6 Mio. Erkrankte
• bis zu 2,4 Mio. influenza-bedingte Arbeitsausfälle
• 32.000 Krankenhauseinweisungen
• 20.000 Todesfälle[20]
seit 2004 Marburgfieber Angola
2008: Uganda
210 in Angola
(2 in Uganda)
Dritter Ausbruch: 2007 war der Marburgerreger in Uganda bei in Höhlen lebenden Flughunden gefunden worden.
seit 2004 Virusgrippe: Vogelgrippe
(Influenza-Virus A/H5N1)
weltweit mehr als 800 mehr als 450 Das Hauptgeschehen der Vogelgrippe H5N1 fand von 2004 bis 2016 statt, danach abklingend.
seit 2008 Pest Madagaskar seit 2010:
mehr als 600
[22]
2009/10 Virusgrippe: Schweinegrippe
(Influenza-Virus A/H1N1 2009)
weltweit mind. 18.449[23] Das Maximum der Erkrankungswelle der Schweinegrippe in Deutschland lag im November 2009; es gab in Deutschland 258 Todesfälle. Eine Studie geht von einer deutlich höheren Opferzahl weltweit aus.[24]
2009 Zikafieber (Zika-Virus) Yap-Inseln Auch 2015/16 gab es eine Zika-Virus-Epidemie
seit 2010 Cholera Haiti, Dominikanische Republik, Kuba, Mexiko, USA, Venezuela 10.075
(Stand: 2017)
Choleraepidemie in Haiti ab 2010: Teil der siebten Cholera-Pandemie. Der Ausbruch war eine Nachfolge des Erdbebens 2010 und führte zur Ausrufung des landesweiten sanitären Notstandes. In Haiti starben 9568 Menschen.[25]
Die Epidemie weitete sich auf die Dominikanische Republik mit 503 Toten,[25] Kuba mit 3 Toten,[26] und Mexiko mit 1 Toten,[26] sowie die USA (Florida) und Venezuela ohne Todesfälle aus.
2011 EHEC Norddeutschland ca. 4000 53 Die Ursache für die HUS-Epidemie 2011 in Norddeutschland waren nicht keimbelastete Salatgurken, wie anfangs angenommen, sondern vermutlich Bockshornkleesprossen aus einem landwirtschaftlichen Betrieb in Ägypten.
seit 2012 MERS (MERS-CoV) Arabische Halbinsel ca. 2500 mind. 850 Coronavirus-Übergänge von Fledermäusen über Kamele auf Menschen
2013 Legionellose Warstein (Deutschland) September 2013: 165 Erkrankungs- und Verdachtsfälle 3 Der Legionellose-Ausbruch in Warstein war der bislang ausgedehnteste in Deutschland. Verbreitung fand der Erreger wohl über Klärwerke und Kühltürme.
seit Dez. 2013 Chikungunya-Fieber Zentralamerika, Südamerika, Inseln Floridas 875.000 November 2014: mind. 138[27] In Deutschland gab es (Stand: November 2014) 18 Chikungunya-Erkrankungen, darunter 9 von Reiserückkehrern aus der Karibik.
2014–16 Ebolafieber Westafrika 28.639 11.314[28] Die Ebola-Epidemie 2014 bis 2016 bestand aus einem epidemischen Ausbruch in Westafrika, der sich zu einer anhaltenden Endemie ausgeweitet hatte.
2015/16 Zikafieber (Zika-Virus) Südamerika Die Zikavirus-Epidemie 2015/2016 führte unter anderem zur Mikrozephalie bei Neugeborenen. Der Erreger tritt mittlerweile weltweit in tropischen Gebieten auf.
seit 2016 Cholera Jemen mehr als 1,7 Mio.
[29]
mehr als 3430 Die Cholera im Jemen seit 2016 ist Teil der siebten Cholera-Pandemie. Zwei epidemische Wellen werden unterschieden: der Cholera-Ausbruch gilt als der weltweit größte bekannte der Geschichte (Stand: 30. April 2019).
seit 2017 Dengue-Fieber Sri Lanka[30][31] mehr als 130.000 mehr als 300[32] Überwiegend tagaktive Stechmücken übertragen in Sri Lanka seit 2017 das Dengue-Virus, welches das Dengue-Fieber verursachen kann.[33]
2017/18 Virusgrippe: Grippewelle 2017/2018
(Influenza-Virus B/Yam und A/H1N1)[34]
weltweit ca. 290.000 bis 650.000 In Deutschland nach dem Exzess-Verfahren geschätzt 25.100 Tote, damit höchste Zahl an Todesfällen in den vergangenen 30 Jahren,[35][36] die im Labor bestätigten Todesfälle gemäß IfSG betrugen 1674.[37]

Die weltweite Schätzung der Toten beruht auf einer Studie der CDC, die am 13. Dez. 2017 in The Lancet online veröffentlicht wurde.[38]

2018–20 Ebolafieber Demokratische Republik Kongo, Uganda 3414 2237 Die Ebolafieber-Epidemie 2018 bis 2020 war der historisch zweitschwerste Ausbruch des Ebolafiebers.
seit 2018 Masern Madagaskar mehr als 146.000 mind. 910[39]
seit 2019 Masern Samoa mehr als 1800 mind. 22[40]
seit 2019 Masern Demokratische Republik Kongo ca. 250.000 mehr als 6000
[41][42][43]
Die Masernepidemie in der Demokratischen Republik Kongo ab 2019 entstand Anfang 2019 und betrifft vor allem Kinder.
2019/20 Virusgrippe: Grippewelle 2019/2020
(Influenza-Virus A und B)
weltweit In Deutschland verstarben nachweislich 460 Menschen. 85 % der Verstorbenen waren über 60 Jahre alt.[44]
seit Nov. 2019 COVID-19 (SARS-CoV-2) weltweit ca. 29,63 Mio.

bestätigte Infizierte (16. Sept. 2020) [45]

ca. 936.000

bestätigte Todesfälle (16. Sept. 2020)[45]

Die COVID-19-Pandemie begann im Herbst 2019[46][47] in der chinesischen Millionenstadt Wuhan.
Am 11. März 2020 erklärte die WHO die Ausbreitung des Virus offiziell zu einer Pandemie.[48]
Am 2. April 2020 erreichte die Anzahl der bestätigten COVID-19-Fälle eine Million, am 28. Juni 2020 gab es laut Johns-Hopkins-Universität mehr als 10 Millionen bestätigte Infektionen und über 500.000 Todesfälle.[49] Experten gehen von einer erheblichen – regional unterschiedlich hohen – Dunkelziffer aus. Anhand der vorliegenden Übersterblichkeitszahlen einzelner Länder lässt sich ableiten, dass die tatsächlichen Todesfälle um einiges höher liegen.
Beginn /
Zeitraum
Krankheit
(Krankheitserreger)
betroffene Gebiete Erkrankte Tote Hinweise

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Mary Dobson: Seuchen, die die Welt veränderten. Von Cholera bis SARS. Aus dem Englischen von Meike Grow und Ute Mareik. G + J, Hamburg 2009, ISBN 978-3-86690-094-3.
  • Jens Jacobsen: Schatten des Todes. Die Geschichte der Seuchen. Philipp von Zabern, Darmstadt 2012, ISBN 978-3-8053-4538-5.
  • Karl-Heinz Leven: Die Geschichte der Infektionskrankheiten. Von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. (= Fortschritte in der Präventiv- und Arbeitsmedizin. Band 6). ecomed, Landsberg am Lech 1997, ISBN 3-609-51220-2.
  • Jacques Ruffié, Jean-Charles Sournia: Die Seuchen in der Geschichte der Menschheit. 4., erweiterte Auflage. Aus dem Französischen von Brunhild Seeler. Klett-Cotta, Stuttgart 2000, ISBN 3-608-94001-4.
  • Malte Thießen (Hrsg.): Infiziertes Europa. Seuchen im langen 20. Jahrhundert. De Gruyter Oldenbourg, München 2014, ISBN 978-3-11-036434-7.
  • Manfred Vasold: Pest, Not und schwere Plagen. Seuchen und Epidemien vom Mittelalter bis heute. C. H. Beck, München 1991, ISBN 3-406-35401-7.
  • Manfred Vasold: Grippe, Pest und Cholera. Eine Geschichte der Seuchen in Europa. Steiner, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-515-11025-9.
  • Carl Christian Wahrmann, Martin Buchsteiner, Antje Strahl (Hrsg.): Seuche und Mensch. Herausforderung in den Jahrhunderten. (= Historische Forschungen. Band 95). Duncker & Humblot, Berlin 2012, ISBN 978-3-428-13701-5.
  • Stefan Winkle: Kulturgeschichte der Seuchen. Komet, Düsseldorf/Zürich 1997, ISBN 3-933366-54-2 (3., verbesserte und erweiterte Auflage unter dem Titel Geißeln der Menschheit. Kulturgeschichte der Seuchen. Artemis & Winkler, Düsseldorf/Zürich 2005, ISBN 978-3-538-07159-9).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. https://www.spektrum.de/news/die-erste-pandemie-der-menschheitsgeschichte/1750058
  2. https://www.cell.com/current-biology/pdfExtended/S0960-9822(17)31328-3
  3. Karl-Heinz Leven (Hrsg.): Antike Medizin. Ein Lexikon. C.H. Beck, München 2005, S. 572, ISBN 978-3-406-52891-0.
  4. Ausgegraben: Makaberer Brennstoff. Auf: spiegel.de vom 22. Juni 2014.
  5. Heinrich Haeser (online)
  6. Die Weltbevölkerung reduziert sich in dieser Zeit von 475 Mio. auf 350 bis 375 Mio.Historical Estimates of World Population. Census.gov. Abgerufen am 28. April 2019.. Andere Quellen kommen auf ähnliche Werte (ein Viertel von 440 Mio.)
  7. a b R. Acuna-Soto, D. W. Stahle, M. K. Cleaveland, M. D. Therrell: Megadrought and megadeath in 16th century Mexico. In: Emerging infectious diseases. Bd. 8, Nr. 4, April 2002, S. 360–362, doi:10.3201/eid0804.010175, PMID 11971767, PMC 2730237 (freier Volltext) (englisch).
  8. La Peste. El cuarto jinete.
  9. Überblick: Die größten weltweiten Seuchen. Auf: tagesspiegel.de vom 21. Oktober 2005.
  10. weather.com
  11. Barbara Dettke: Die asiatische Hydra, de Gruyter 1995.
  12. Christina Steinlein, Ann-Christin Müller: Pocken (18. Jahrhundert). In: Focus Online. 28. April 2009, abgerufen am 14. Oktober 2018.
  13. Alain-Jacques Valleron et al.: Transmissibility and geographic spread of the 1889 influenza pandemic. In: PNAS. Bd. 107, Nr. 19, 2010, S. 8778–8781, doi:10.1073/pnas.1000886107 (englisch).
  14. William C. Summers: The Great Manchurian Plague of 1910–1911. New Haven, 2012, S. 1 (englisch).
  15. World health group issues alert Mexican president tries to isolate those with swine flu, Associated Press. 25. April 2009. Abgerufen am 28. Dezember 2015. 
  16. Michael Mandel: No need to panic … yet Ontario officials are worried swine flu could be pandemic, killing thousands, Toronto Sun. 26. April 2009. Abgerufen am 28. Dezember 2015. 
  17. Milzbrand: Die Krankheit und ihre Erreger, www.sueddeutsche.de, 17. Mai 2010.
  18. RKI: HIV/AIDS in Deutschland – Eckdaten der Schätzung. Stand: Ende 2012 (Memento vom 17. November 2016 im Internet Archive)
  19. Grippe (Historisches). In: lungenaerzte-im-netz.de. Abgerufen am 4. August 2020.
  20. a b Freistaat Sachsen: Infektionen und Pandemien.
  21. a b Summary of probable SARS cases with onset of illness from 1 November 2002 to 31 July 2003. World Health Organization (WHO). Abgerufen am 28. Dezember 2015.
  22. Die Seuche: Auf Madagaskar ist die Pest ausgebrochen. (Memento vom 25. November 2014 im Internet Archive)
  23. WHO: „Pandemic (H1N1) 2009 – update 112“ (englisch).
  24. First Global Estimates of 2009 H1N1 Pandemic Mortality Released by CDC-Led Collaboration (englisch).
  25. a b Epidemiological Update Cholera 28 Dec 2017. (englisch)
  26. a b Epidemiological Update Cholera 19 October 2013. WHO. Archiviert vom Original am 24. Dezember 2016. Abgerufen am 19. Oktober 2013. (englisch)
  27. Karibik: Hunderttausende an Chikungunya-Fieber erkrankt. Auf: spiegel.de vom 23. November 2014.
  28. WHO: Ebola Response Roadmap Situation Report. (PDF; 1,55 MB) Weltgesundheitsorganisation (WHO): Situation reports: Ebola response roadmap, 3. Dezember 2014, abgerufen am 24. Januar 2016 (englisch).
  29. Cholera Situation in Yemen. (PDF) April 2019. (Nicht mehr online verfügbar.) WHO, archiviert vom Original am 5. Juli 2019; abgerufen am 11. August 2020 (englisch).
  30. Dengue fever – Sri Lanka. WHO, Disease Outbreak News vom 19. Juli 2017 (englisch).
  31. Epidemiology Unit, Ministry of Health, Colombo: Denguefieber-Fallzahlen (Stand: 11. August 2017; englisch).
  32. Mehr als 300 Tote: Sri Lanka erlebt schweren Dengue-Ausbruch. In: Spiegel Online. 1. August 2017, abgerufen am 9. Juni 2018.
  33. Destination Sri Lanka: Vor Stechmücken von Dengue-Fieber landesweit schützen. In: MedMix. 12. Februar 2020, abgerufen am 4. August 2020.
  34. Influenza Wochenbericht. (PDF) RKI, 6. April 2018, abgerufen im August 2020.
  35. Grippewelle war Tödlichste in 30 Jahren. In: Redaktion Deutsches Ärzteblatt. Deutscher Ärzteverlag GmbH, 30. September 2019, abgerufen am 4. August 2020.
  36. Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland Saison 2018/19. (PDF) Robert Koch-Institut, 2019, abgerufen am 2. Juli 2020.
  37. Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland Saison 2018/19. (PDF) Robert Koch-Institut, 2019, abgerufen am 5. Mai 2020.
  38. A. Danielle Iuliano, Katherine M. Roguski, Howard H. Chang, David J. Muscatello, Rakhee Palekar: Estimates of global seasonal influenza-associated respiratory mortality: a modelling study. In: The Lancet. Band 391, Nr. 10127, 31. März 2018, ISSN 0140-6736, S. 1285–1300, doi:10.1016/S0140-6736(17)33293-2, PMID 29248255 (thelancet.com [abgerufen am 4. August 2020]).
  39. Weekly Bulletin on Outbreak and other Emergencies. (PDF; 5,60 MB) WHO, 9. Juni 2019, S. 15, abgerufen am 14. Juni 2019 (englisch).
  40. Masernepidemie: 22 Tote und 1.800 Infizierte auf Samoa. aerzteblatt.de, 25. November 2019, abgerufen am 27. November 2019.
  41. Weekly Bulletin on Outbreak and other Emergencies. (PDF; 5,60 MB) WHO, 9. Juni 2019, S. 12, abgerufen am 14. Juni 2019 (englisch).
  42. DR Congo measles: Nearly 5,000 dead in major outbreak. BBC, 21. November 2019, abgerufen am 26. Dezember 2019 (englisch).
  43. www.sueddeutsche.de
  44. Influenza Zahlen 2019/20. (PDF; 358,19 kB) Robert Koch Institut, 26. April 2020, abgerufen am 24. April 2020.
  45. a b Operations Dashboard for ArcGIS. In: arcgis.com. Abgerufen am 4. August 2020 (englisch).
  46. China’s first confirmed Covid-19 case traced back to November 17. 13. März 2020, abgerufen am 21. März 2020 (englisch).
  47. Barbie Latza Nadeau: China’s First Confirmed COVID-19 Case Traced Back to Mid-November. 13. März 2020, abgerufen am 21. März 2020 (englisch).
  48. Situation reports. In: Novel Coronavirus (COVID-19) situation reports. WHO, 21. Januar 2020, abgerufen am 29. Februar 2020 (englisch).
  49. Mehr als 10 Millionen Corona-Infizierte weltweit. Auf: berliner-zeitung.de vom 28. JUni 2020.