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Liste von Batterie-Speicherkraftwerken

Wikimedia-Liste

Die Liste von Batterie-Speicherkraftwerken enthält einzelne Beispiele von Batterie-Speicherkraftwerken aus Deutschland oder weltweit. Batterie-Speicherkraftwerke sind Speicherkraftwerke, die zur Energiespeicherung Akkumulatoren und damit elektrochemische Systeme verwenden. Hauptaufgabe des Speichers ist die preisgünstige Erbringung von Systemdienstleistungen. D. h. Lastspitzen in der Energienachfrage abzufedern, Spannungs- und Blindleistungsregelung, Frequenzstabilisierung des Stromnetzes und Vermeidung von zusätzlichem Netzausbau.

Weltweit sind über 700 solcher Anlagen im Rahmen der elektrischen Energietechnik, also für die Stromnetze, in Betrieb.[1] Daher kann hier nur eine kleine Auswahl aus der Vielzahl von Kraftwerken vorgestellt werden, darunter besonders leistungsstarke oder für den deutschsprachigen Raum bedeutende Anlagen. Eine Liste, die sämtliche Systeme erfassen will, wird als Datenbank des Energieministeriums der Vereinigten Staaten online zugänglich gemacht.[1]

AustralienBearbeiten

Stand Juli 2018 sind insgesamt 147 Megawatt el. Leistung aus Batteriespeichern für das Stromnetz installiert und betriebsbereit.[2]

Windpark HornsdaleBearbeiten

Ende 2017 wurde nach weniger als 100 Tagen Bauzeit das zu diesem Zeitpunkt größte auf Lithium-Ionen-Basis beruhende Batterie-Speicherkraftwerk der Welt in Betrieb genommen. Die von Tesla gelieferte Anlage verfügt über eine Leistung von 100 MW und eine Kapazität von 129 MWh. Installiert wurde die Anlage im Windpark Hornsdale, betrieben wird sie von Neoen.[3] Bereits wenige Wochen nach Inbetriebnahme sprang sie zweimal ein, als es jeweils im Kraftwerk Loy Yang, einem Braunkohlekraftwerk in Victoria, zu Problemen mit schlagartigen Leistungsabfällen kam. Die Reaktionszeit des Batterie-Speicherkraftwerks lag mit 0,14 bzw. unter 4 Sekunden deutlich niedriger als bei konventionellen Kraftwerken.[4] Im ersten halben Jahr nach Inbetriebnahme sanken die Kosten für Systemdienstleistungen in South Australia um ca. 90 %, da das Batterie-Speicherkraftwerk unter anderem viel schneller und präziser eingreifen kann als konventionelle fossile Kraftwerke. Alleine für diesen Zeitraum wurden die durch den Speicher vermiedenen Kosten für Systemdienstleistungen auf mehr als 30 Mio. Dollar geschätzt.[5] Zugleich erwirtschaftete der Speicher in diesem ersten halben Jahr bereits 14 % seiner Investitionkosten.[6]

Weitere ProjekteBearbeiten

Ein Folgeprojekt der gleichen Partner mit einer Batteriespeicherkapazität von 20 MWh soll im Bundesstaat Victoria entstehen. Der Speicher soll in Kombination mit einem Windpark installiert werden, der eine Nennleistung von 204 MW verfügen soll, und unter anderem auch ein 40 Hektar großes Gewächshaus versorgen.[7]

2018 wurde ein Projekt über den Bau von 50.000 Photovoltaikanlagen incl. Batteriespeicher für Wohn- und Gewerbegebäude gestartet. Partner ist die Firma Tesla, Inc., mit Stand Juli 2018 wurden 100 Haushalte mit entsprechender Technik ausgestattet. Im Endausbau, der für 2022 erwartet wird, sollen die Speicher bei einer Speicherkapazität von 650 MWh eine Leistung von 250 Megawatt bereitstellen. Das Gesamtsystem soll als Virtuelles Kraftwerk arbeiten und das südaustralische Stromnetz stabilisieren.[8]

China: BYD in HongkongBearbeiten

Das chinesische Unternehmen BYD betreibt seit 2014 bei Hongkong einen Batteriespeicher mit 40 MWh Kapazität und 20 MW Maximalleistung. Die Batterie ist aus insgesamt knapp 60.000 einzelnen Lithium-Eisenphosphat-Zellen mit je 230 Ah aufgebaut. Die Nutzung von Preisunterschieden zwischen Beladen und Entladen durch Tag- und Nachtstrom, ein vermiedener Netzausbau für Spitzenlasten und Einnahmen für Netzdienlichkeit wie z. B. Frequenzstabilisierungen ermöglichen einen wirtschaftlichen Betrieb ohne Förderung oder Subventionen.[9]

DeutschlandBearbeiten

Allein in Deutschland sind, Stand Juli 2018, 42 Batteriespeicherkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 90 MW im Betrieb, davon 26, d. h. etwa zwei Drittel der Werke, mit Lithiumionenbatterien, fünf mit Bleibatterien, fünf Redox-Flussbatterien und zwei Natrium-Schwefel-Akkumulatoren.[1]

Nicht zu den Batteriespeicherkraftwerken zählen die zahlreichen kleinen Batterien in Privathäusern und in Betrieben, von denen allein in Deutschland im Mai 2017 etwa 54.000 betrieben wurden.[10] Ihre Gesamtleistung liegt mit 188 MW mehr als doppelt so hoch wie die der o. g. kommerziellen Großspeicher.[11] Es gibt Projekte, diese zu einem Schwarm zu bündeln und als virtuelles Kraftwerk zu betreiben.

Batterie-Speicherkraftwerk Berlin-Steglitz (bis 1994)Bearbeiten

Vor der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das Stromnetz in West-Berlin als Inselsystem von der Bewag betrieben. 1986 wurde in Berlin-Steglitz ( ) das bis heute in Deutschland größte Batterie-Speicherkraftwerk als Energiereserve und zur Frequenzstabilisierung in Betrieb genommen. Die Anlage hatte eine Spitzenleistung von 17 MW, welche nach Vollladung 20 Minuten lang abgegeben werden konnte, und konnte im optimalen Fall in Summe 14,4 MWh an elektrischer Energie speichern. Die Batterie bestand aus 7080 Bleiakkumulatoren in 12 parallelen Strängen zu je 590 Zellen.[12][13]

Nach der Wiedervereinigung und dem Synchronschluss ging die Anlage Ende 1994 wegen Unwirtschaftlichkeit außer Betrieb. Auf dem Gelände befindet sich nun das Energie-Museum Berlin.

Hybridbatterie-Kraftwerk BraderupBearbeiten

In Braderup in Schleswig-Holstein betreibt die Energiespeicher Nord GmbH & Co. KG seit Juli 2014 eine Anlage besteht aus einem Lithium-Ionen-Akkumulatoren, mit 2 MW Leistung und einer Speicherkapazität von 2 MWh Speicherkapazität, und einem Vanadium Redox-Flow-Batteriespeicher mit 330 kW Leistung, 1 MWh Speicherkapazität aufgebaut. Die hierbei verwendeten Lithium-Ionen Module stammen von Sony, die Redox Flow Batterie kommt von der Firma Vanadis Power GmbH.

Das Speichersystem ist mit dem örtlichen Bürgerwindpark mit einer installierten Leistung von 18 MW gekoppelt. Je nach Windstärke und Ladestatus der jeweiligen Akkumulatoren verteilt eine Steuerung die von den Windrädern generierte Energie. Über ein rund zehn Kilometer langes Erdkabel ist die Hybridbatterie an das Stromnetz angebunden, sodass bei einer Stromnetzüberlastung die Batterie die Energie des Windparks aufnimmt und später zu einem passenden Zeitpunkt in das Netz zurück speist. Durch dieses Verfahren kann ein Abschalten von Windenergieanlagen bei Netzüberlastung vermieden werden, wodurch die Energie des Windes nicht ungenutzt bleibt.[14]

 
Batterie-Speicherkraftwerk Schwerin (Obergeschoss)
 
Batterie-Speicherkraftwerk Schwerin (Erdgeschoss)

Batterie-Speicherkraftwerk SchwerinBearbeiten

In Schwerin ( ) betreibt der Stromversorger WEMAG einen Lithium-Ionen-Batteriespeicher zum Ausgleich kurzfristiger Netzschwankungen. Lieferant des Batterie-Speicherkraftwerks ist die Berliner Firma Younicos. Das südkoreanische Unternehmen Samsung SDI lieferte die Lithium-Ionen-Zellen. Der Speicher mit einer Kapazität von 5 MWh und einer Leistung von 5 MW ging im September 2014 in Betrieb.[15] Der Lithium-Ionen-Batteriespeicher besteht aus 25.600 Lithium-Manganoxid-Zellen und ist über fünf Mittelspannungs-Transformatoren sowohl mit dem regionalen Verteilnetz als auch mit dem nahegelegenen 380-kV-Höchstspannungsnetz verbunden.[16] Im Juli 2017 wurde der Batteriespeicher auf 10 MW / 15 MWh erweitert. Die Erweiterung besteht aus 53.444 Lithium-Ionen-Zellen, 18 Wechselrichtern und neun Transformatoren.[17]

Solarpark Alt DaberBearbeiten

Das bestehende Photovoltaik-Kraftwerk Alt Daber bei Wittstock in Brandenburg wurde 2014 um ein Batterie-Speicherkraftwerk erweitert. Der Speicher ist modular aufgebaut, für die Bereitstellung von Regelleistung konzipiert und soll speziell Primärregelleistung zum schnellen Ausgleich der Netzfrequenz liefern, was bisher durch konventionelle Kraftwerke erfolgt. Er wurde von einer Tochter von Belectric entwickelt und verfügt über eine Kapazität von ca. 2 MWh. Technisch besteht er aus Bleiakkumulatoren, die günstiger sind als die Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Untergebracht sind die Akkus mitsamt der zugehörigen Leistungselektronik in zwei Containern auf dem Kraftwerksgelände. Das Besondere ist, dass dies eine Fertiglösung ist, die in Containern geliefert und installiert wird und ohne aufwendige Fertigungsarbeiten vor Ort sofort einsatzbereit ist. Die offizielle Inbetriebnahme fand im November 2014 statt.[18][19][20][21]

Batterie-Großspeicher DresdenBearbeiten

Die Stadtwerke Dresden (Drewag) haben am 17. März 2015 einen Batteriespeicher mit einer Spitzenleistung von 2 MW in Betrieb genommen. Die Kosten beliefen sich auf 2,7 Millionen Euro. Verwendet wurden Lithium-Polymer-Akkus. Die Akkus inklusive Regleranlage sind auf zwei 13 m lange Container verteilt und können 2,7 MWh speichern. Insbesondere die Leistungsspitzen einer in der Nähe befindlichen Photovoltaikanlage können so ausgeglichen werden.[22]

Batteriespeicher FeldheimBearbeiten

Im brandenburgischen Feldheim wurde im September 2015 ein Batteriespeicher mit 10 MW[23] Leistung und einer Speicherkapazität von 5 MWh[24] in Betrieb genommen. Das Projekt kostete 12,8 Millionen Euro. Der Speicher stellt Regelenergie für das Stromnetz bereit, um damit Schwankungen, die durch Windkraft- und Solarkraftanlagen entstehen, ausgleichen zu können. Der Speicher wird von der Firma Energiequelle betrieben.[25][26]

Solarpark NeuhardenbergBearbeiten

2015 wurde auf dem Gelände des Solarparks ein Batterie-Speicherkraftwerk auf Basis von Lithium-Ionen-Akkumulatoren mit einer Leistung von 5 MW und einer Speicherkapazität von 5 MWh errichtet, der im Juli 2016 nach 15 Monaten Probebetrieb eröffnet wurde. Hauptaufgabe des Speichers ist die Erbringung von Systemdienstleistungen.

Steag Großbatterie-SystemeBearbeiten

Die Steag, der fünftgrößte deutsche Stromerzeuger, errichtete bis Anfang 2017 sechs Großbatterie-Systeme an sechs deutschen Kraftwerksstandorten: Lünen, Herne und Duisburg-Walsum in Nordrhein-Westfalen sowie Bexbach, Völklingen-Fenne und am Weiher im Saarland. Jedes Großbatterie-System besteht aus zehn Containern und kann 15 MW Primärregelleistung erbringen. Die Gesamtkapazität beträgt mehr als 120 MWh bei einer Investitionssumme von 100 Mio. €.[27]

Mit dem am Kraftwerk Völklingen-Fenne installierten LESSY-System hat Steag als einer der ersten Anbieter überhaupt von Februar 2014 bis Ende Februar 2016 eine Großbatterie (1 MW Leistung) für die Primärregelleistung genutzt.

Batteriespeicher ChemnitzBearbeiten

Anfang August 2017 ist ein Batteriespeicher zur Erbringung von Primärenergieleistung in Chemnitz eröffnet worden. Betreiber ist eins energie in sachsen. Er besteht aus 4008 Batteriemodulen auf Lithium-Ionen-Basis von Samsung SDI und weist eine Gesamtkapazität von 15,9 MWh bei einer Vermarktungsleistung von 10 MW auf.[28]

Hybrid-Großspeicher Brilon-HoppeckeBearbeiten

Der Batteriehersteller Hoppecke hat im September 2017 am Hauptsitz einen Hybrid-Speicher auf Blei- und Lithium-Ionen-Basis in Betrieb genommen. Der Speicher hat eine Gesamtleistung von 1,5 MW mit einer Kapazität von 2,6 MWh.[29]

Stadtwerke Schwäbisch HallBearbeiten

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall haben im Oktober 2017 einen Batteriespeicher mit einer Kapazität von 1,4 MWh und einer Leistung von 1 MW in Betrieb genommen. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 900.000 €. Das System ist in einem Container untergebracht und basiert auf Batterien von LG Chem.[30]

SchwarmStrom AllgäuBearbeiten

Im Allgäu hat die egrid applications & consulting GmbH im Versorgungsgebiet des Verteilnetzbetreibers AllgäuNetz fünf regional verteilte Lithium-Ionen-Batterien mit einer Leistung von je 500 kW (280 kWh Kapazität) projektiert und aufgestellt. Das System ist seit Dezember 2017 in Betrieb. Durch eine intelligente Steuerung können die einzelnen Batterien "im Schwarm", also als gemeinsames Kraftwerk, betrieben werden. So kommt das System auf eine Gesamtleistung von 2,5 MW und eine Kapazität von 1,4 MWh. Damit können mehrere verschiedene Anwendungen gefahren werden. So kann der Schwarmspeicher u. a. Systemdienstleistungen erbringen, USV-Funktionen in bestehenden Kraftwerken erfüllen und standortspezifische Betriebsweisen (z. B. Blindleistungsbereitstellung) optimieren.[31]

Industriepark BrunsbüttelBearbeiten

Im Januar 2018 hat Ads-Tec einen Batteriespeicher mit einer Leistung von 2,5 MW und einer Kapazität von 2,5 MWh ans Netz gebracht. Dieser Speicher im Industriepark Brunsbüttel ist Teil des Forschungsprojekts Norddeutsche Energiewende 4.0. in das das Fraunhofer-Institut ISIT eingebunden ist.

Pumpspeicherkraftwerk HerdeckeBearbeiten

RWE hat im Februar 2018 einen 6 MW/7MWh-Batteriespeicher am Pumpspeicherkraftwerk Herdecke in Betrieb genommen. Der Speicher wurde von Belectric errichtet, besteht aus 552 Batteriemodule auf Lithium-Ionen-Basis, die sich in drei Containern befinden, und dient der Bereitstellung von Primärregelleistung.[32]

EnBW Kraftwerk HeilbronnBearbeiten

Am Kraftwerk Heilbronn hat EnBW im April 2018 ein von Bosch Energy Storage Solutions zugeliefertes Batterie-Speicherkraftwerk aus 768 Lithium-Ionen-Batteriemodulen in Betrieb genommen. Die Anlage verfügt über eine Leistung von 5 MW und eine Kapazität von 5 MWh und soll Primärregelleistung erbringen.

Kraftwerksgruppe PfreimdBearbeiten

Im Mai 2018 hat Engie einen 12,5 MW-Lithium-Ionen-Speicher an der Kraftwerksgruppe Pfreimd in Betrieb genommen. Das Batteriespeichersystem vom Typ Siestorage hat eine Kapazität von 13,7 MWh und stammt von Siemens.[33]

Batteriespeichersystem CremzowBearbeiten

Der Energiespeicher in Cremzow ist eine Kooperation des Windkraftunternehmens Enertrag (10%) und Enel Green Power Deutschland (90%) mit einer Größe von 38,4 MWh und einer Leistung von 22 MW. Lieferant der Anlage ist die Schweizer Firma Leclanché SA.[34] Zunächst ging eine erste Einheit mit einer Leistung von 2 MW im Mai 2018 in Betrieb, der Endausbau mit 11 Einheiten befindet sich kurz vor der Fertigstellung.[35]

Batteriespeicher JardelundBearbeiten

In der Gemeinde Jardelund, nahe Flensburg, wurde im Mai 2018 das bis dato größte Batterie-Speicherkraftwerk Europas in Betrieb genommen. Die auf Lithium-Ionen-Akkumulatoren basierende verfügt über eine Leistung von 48 MW und eine Kapazität von mehr als 50 MWh. Eingesetzt werden soll sie primär für die Bereitstellung von Primärregelleistung, wo sie einen Ersatz für fossile Kraftwerke darstellen soll. Zudem soll mit der Anlage die Abregelung von Windkraftanlagen in Schleswig-Holstein verringert werden.[36] Beteiligt an dem Speicher sind Eneco und die Mitsubishi Corporation. Die Projektkosten betragen gut 30 Mio. Euro, von denen das Land Schleswig-Holstein 2 Mio. Euro als Zuschuss gewährt.[37][38][39]

Batterie-Speicherkraftwerke mit Elektroauto-AkkusBearbeiten

Nicht in erster Linie für den stationären Betrieb konzipiert sind die Traktionsbatterien von Elektroautos. Teilweise werden alte Akkus gegen welche mit größerer Kapazität ersetzt (Beispiel Renault Zoe von 22 kWh auf 41 kWh), wobei die alten einer stationären Zweitnutzung ("Second Life") zugeführt werden anstatt verschrottet zu werden. Aus stillgelegten Erprobungsfahrzeugen, Mietwagenflotten, Auslaufmodellen, Leasingrückläufern und dergleichen stehen den Herstellern teils vierstellige Stückzahlen nicht mehr aktueller, aber noch wertvoller Akkus zur Verfügung. Zudem werden neu produzierte Akkupakete nicht einfach in Ersatzteillagern liegen gelassen, sondern mit "Batteriejogging" aktiv gelagert. Dabei steht jedoch eine Schonung der Akkugesundheit im Vordergrund, so dass nur ein Teil der Kapazität und des Leistungsvermögens kommerziell genutzt wird.

Akkupakete aus Unfallwagen werden als Ganzes oder in Teilen für den Privatgebrauch verwendet.[40]

Daimler: Smart-Akkus in Lünen, Hannover, Werdohl-ElverlingsenBearbeiten

Die Daimler AG hat (Stand Juni 2018) drei Batteriekraftwerke gebaut, die Akkus aus der elektrischen Variante des Smart Fortwo nutzen.

Aus 1000 gebrauchten ab 2009 von Tesla gelieferten 16,5 kWh-Akkus von in Mietwagenflotten genutzten Smart Fortwo (451) electric drive ED2 wurde in Lünen ein 13-MWh-Stromspeicher[41] gebündelt, angeblich der weltweit größte 2nd-Use-Batteriespeicher.

Neuwertige Ersatzteil-Akkus werden in einem anderen Projekt am enercity-Standort Herrenhausen verwendet, wo die Daimler AG mit ihrer hundertprozentigen Tochter ACCUMOTIVE und enercity (Stadtwerke Hannover AG) im Jahr 2016 mit dem Bau eines neuen Batteriespeichers begannen. Es handelt sich dabei um das Ersatzteillager für die von 2012 bis 2015 verkauften Smart Fortwo (451) electric drive ED3. Es werden rund 3000 Ersatzteil-Batteriemodule vorgehalten und zu einem Stationärspeicher gebündelt. Die von Li-Tec Battery bzw. der Deutschen ACCUmotive in Kamenz hergestellten Lithium-Ionen-Akkus haben eine Nennkapazität von 17,6 kWh, von der zur Schonung nur ca. ein Drittel genutzt wird. Mit einer Speicherkapazität von insgesamt 15 MWh ist die Anlage eine der größten Europas. Der Energiespeicher wird nach Fertigstellung am deutschen Primärregelenergiemarkt vermarktet.[42]

Seit Juni 2018 werden im Kraftwerk Werdohl-Elverlingsen weitere 9,8 MWh Speicherkapazität genutzt; die Leistung beträgt rund 9 MW. Insgesamt sind in dem modular aufgebauten Speicher 1920 einzelne Batteriemodule verbaut, die für mindestens 600 Autos ausreichen sollen. Der Speicher dient u. a. zur Erbringung von Regelleistung. Zugleich verhindert der regelmäßige Einsatz eine Tiefentladung der Akkus, die einen Funktionsverlust zur Folge hätte. Die Reaktionszeit liegt im Millisekundenbereich, womit der Speicher bei weitem schneller reagieren kann als konventionelle Kraftwerke. Rechtlich gefordert ist eine Reaktionszeit im Bereich von unter 30 Sekunden.[43]

BMW: Leipzig und HamburgBearbeiten

Vom BMW i3 wurden im Werk Leipzig seit 2013 über 150.000 Stück produziert. Eine mit Windrädern verknüpfte „BMW Speicherfarm Leipzig“ auf dem Werksgelände bietet Platz für bis zu 700 Akkupakete, gebrauchte oder neue. Die Gesamtkapazität entspräche "100.000 km Reichweite"[44].

Seit September 2016 betreiben BMW, Bosch und Vattenfall in einem Gemeinschaftsprojekt den Batteriespeicher Battery 2nd Life mit einer Leistung von 2 MW und einer Kapazität von 2,8 MWh. Das System besteht aus 2.600 gebrauchten Batteriemodulen aus 100 Elektrofahrzeugen und steht im Hamburger Hafen.[45]

Audi: WendelsteinBearbeiten

In Wendelstein (Mittelfranken) bei Nürnberg wurde unter der Projektleitung durch das Erlangener Unternehmen Covalion ein sogenannter Second-Life-Batteriespeicher errichtet. Zum Bau des 2018 errichteten Containers haben unter anderem die Bürgerkraftwerk GmbH, ein Tochterunternehmen der Gemeindewerke Wendelstein und die Nürnberger N-Ergie Regenerativ GmbH beigetragen. Die dafür verwendeten 84 ausgedienten Autobatterien, die aus Audi-Hybrid-Testfahrzeugen (A3 und Q7) stammen, besitzen zusammen eine Speicherkapazität von etwa 1MWh.[46][47][48]

Japan: BuzenBearbeiten

Stand Juli 2018 sind insgesamt 251 Megawatt el. Leistung aus Batteriespeichern für das Stromnetz installiert und betriebsbereit. Im Vergleich dazu: 31.100 MW aus Pumpwasserspeichern.[49]

Das größte Batteriespeicher-Projekt der Welt wurde 2016 in Buzen, Präfektur Fukuoka, fertiggestellt. Es nutzt Natrium-Schwefel-Akkumulatoren.[50]

Mitsubishi Electric installierte 300 MWh Kapazität und 50 MW Leistung. Der Speicher dient zur Stabilisierung des Netzes, um Schwankungen durch erneuerbare Energien auszugleichen. Die Akkus sind in 252 Containern auf einer Fläche von 14.000 m2 installiert.[51]

Davor gab es von selben Hersteller zwei Anlagen in der Präfektur Nagasaki, mit je 4MW / 1.6MWh. Beide Systeme verwenden Lithium-Ionen-Zellen. Zwei weitere Speicher befinden sich in der Präfektur Shimane, mit 4.2MW / 25.2MWh Natrium-Schwefel-, und 2MW / 700kWh Lithium-Ionen-Systemen.[52]

Kanada: OntarioBearbeiten

In Ontario, Kanada wird bis zum 3. Quartal 2018[veraltet] ein Batteriespeicher mit 53 MWh Kapazität und 13 MW Leistung aufgebaut. Der schweizerische Batteriehersteller Leclanché liefert die Akkus dazu.[53] Deltro Energy Inc. wird die Anlage planen und aufbauen. Der Auftrag wurde erteilt vom Netzbetreiber IESO.[54]

Niederlande: AmsterdamBearbeiten

In Amsterdam, Niederlande wurde im Juni 2018 in der Johan-Cruyff-Arena ein Speicher von 3 MW Kapazität und 2,8 MWh Leistung in Betrieb genommen. Die Technik stammt von The Mobility House, zum Einsatz kommen gebrauchte Akkus aus Nissan Leaf-Fahrzeugen. Neben der Versorgung des Stadions mit Notstrom wird auch Strom aus den Photovoltaik-Modulen auf dem Stadiondach gespeichert, um die Energie später selbst zu nutzen.[55]

ÖsterreichBearbeiten

November 2017 wird ein Batteriespeicher der EVN in Prottes 20 km nordöstlich von Wien im windparkreichen Bezirk Gänserndorf als größter österreichischer Batteriespeicher eines Stromnetzbetreibers vorgestellt. Das 3 Mio. € teure Projekt wird mit 1,7 Mio. € aus dem Klima- und Energiefonds unterstützt und arbeitet mit 14.000 Li-Ion-Zellen.[56]

SchweizBearbeiten

Im Mai 2018 haben die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) in Volketswil einen Batteriespeicher mit einer Kapazität von 7,5 MWh und einer Leistung von 18 MW in Betrieb genommen. Das System von NEC ist mit 1428 Lithium-Ionen-Batterie-Modulen von LG Chem bestückt und kostete CHF 6 Mio.[57]

Im Juni 2019 hat das Elektrizitätswerk Jona-Rapperswil einen Batteriespeicher (Lithium-Eisenphosphat) mit 2.2 MWh Kapazität und einer Leistung von 2MW in Betrieb genommen.[58]

SüdkoreaBearbeiten

Seit Januar 2016 sind in Südkorea drei Batteriespeicherkraftwerke in Betrieb: ein 24-MW-System mit 9 MWh und ein 16-MW-System mit 6 MWh. Diese beiden Akkus basieren auf Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt-Oxid und ergänzen ein wenige Monate älteres System mit 16 MW und 5 MWh, deren Akkus auf Lithium-Titanat-Oxid basieren. Zusammen haben die Systeme eine Leistung von 56 MW und dienen dem südkoreanischen Energieversorger Korea Electric Power Corporation (KEPCO) zur Frequenzregulierung. Die Speicher stammen von der Firma Kokam. Nach Fertigstellung im Jahr 2017[veraltet] soll das System eine Leistung von 500 MW haben.[veraltet][59]

USABearbeiten

In den USA sind im Mai 2017 über 300 Batteriespeicherkraftwerke in Betrieb, darunter über 200 mit Lithiumionenbatterie.[1]

Chino Battery Storage ProjectBearbeiten

Das von 1988 bis 1997 von der Southern California Edison im kalifornischen Ort Chino betriebene Batterie-Speicherkraftwerk diente primär zur Netzstabilisierung und konnte auch als statischer Blindleistungskompensator und zum Schwarzstart von nicht schwarzstartfähigen Kraftwerken nach häufig auftretenden Stromausfällen in der Region verwendet werden. Die Anlage hatte eine Spitzenleistung von 14 MW, welche für eine wirksame Stabilisierung im Netz der Southern California Edison allerdings viel zu wenig war, und eine Speicherfähigkeit von 40 MWh. Die Anlage bestand aus 8.256 Bleiakkumulatoren in acht Strängen, welche auf zwei Hallen aufgeteilt waren.[12]

Golden Valley Electric – FairbanksBearbeiten

Eine der größten und mit Stand 2010 in Betrieb befindliche Anlage wird von der Golden Valley Electric in Fairbanks betrieben. Das Stromnetz in Alaska wird aufgrund der großen Entfernungen als Inselnetz ohne direkte Verbindung zu benachbarten nordamerikanischen Verbundnetzen im Rahmen der North American Electric Reliability Corporation betrieben. Das Batterie-Speicherkraftwerk mit einer Maximalleistung von 27 MW dient der Netzstabilisierung, Abdeckung von Spitzenlast und zur Blindleistungskompensation. Die Anlage wurde 2003 in Betrieb genommen und besteht aus 13.760 Nickel-Cadmium-Akkumulatoren in vier Strängen. Die NiCd-Zellen sind von der Firma Saft, die Wechselrichter von Asea Brown Boveri (ABB).[60]

Batterie-Speicherkraftwerk auf der Hawaii Insel Kaua’iBearbeiten

SolarCity eröffnete im Mai 2017 auf der Hawaii Insel Kaua’i ein Batterie-Speicherkraftwerk mit einem Speicherinhalt von 52 MWh. Der Speicher ist an eine 13-MW-Solaranlage angebunden und soll die Spitzenerträge am Tag in die Nacht verlagern, um so Strom am Abend und in der Nacht zu erhalten.[61]

Southern California Edison ProjektBearbeiten

Mit Stand 2/2016 größte vertraglich abgesicherte Projekt ist mit einer Speichermenge von 400 MWh bei einer Spitzenleistung von 100 MW Batteriespeicher von Southern California Edison. Gebaut wird der Speicher von AES Energy. Es handelt sich um einen Lithium-Ionen Akkumulator. Southern California Edison fand die Preise für Batteriespeicher vergleichbar mit anderen Stromerzeugern.[62]

Tesla-Speicher in KalifornienBearbeiten

Die Firma Tesla Inc. installierte Ende 2016 einen Batteriespeicher für die Southern California Edison mit einer Kapazität von 80 MWh bei einer Leistung von 20 MW. Zum Einsatz kommen 400 Tesla Powerwall-2-Module an der Trafostation Mira Loma in Kalifornien.[63]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d online-Datenbank „Global Energy Storage Database des Energieministeriums der Vereinigten Staaten DOE, in Zusammenarbeit mit Strategen Consulting LLC und der Sandia Corporation.
  2. [ https://www.energystorageexchange.org/projects/global_search?q=australia ]
  3. Tesla wins 100-day bet to build 129 MWh battery in Australia. In: UtilityDrive, 27. November 2017. Abgerufen am 27. Dezember 2017.
  4. Tesla’s enormous battery in Australia, just weeks old, is already responding to outages in ‘record’ time. In: Washington Post, 26. Dezember 2017. Abgerufen am 27. Dezember 2017.
  5. Tesla’s giant battery in Australia reduced grid service cost by 90%. In: Electrek, 11. Mai 2018. Abgerufen am 11. Mai 2018.
  6. Nancy Haegel et al: Terawatt-scale photovoltaics: Transform global energy. In: Science. Band 364, Nr. 6443, 2019, S. 836–838, doi:10.1126/science.aaw1845.
  7. Australien erhält zweites großes Batteriespeicherprojekt mit Tesla Powerpacks. In: Teslamag, 5. Januar 2018. Abgerufen am 21. Juli 2018.
  8. Australien: Tesla installiert die ersten 100 Powerwalls mit Solaranlage für neues virtuelles Kraftwerk. In: Teslamag, 17. Juli 2018. Abgerufen am 21. Juli 2018.
  9. solarserver.de: (Memento des Originals vom 26. November 2014 im Webarchiv archive.today)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.solarserver.de BYD bringt weltgrößten Batteriespeicher ans Netz
  10. Ines Rutschmann: Sonnenstrom im Akku speichern. In: Ratgeber Photovoltaik, Speicher. Finanztip Verbraucherinformation, 5. Mai 2017, abgerufen am 16. Mai 2017.
  11. [ https://www.energystorageexchange.org/projects/global_search?q=germany]
  12. a b Lucien F. Trueb, Paul Rüetschi: Batterien und Akkumulatoren. Springer, 1998, ISBN 3-540-62997-1, S. 85 bis 89.
  13. Battery Energy Storage Systems (PDF; 4,8 MB), Technical Report Nr. 7, UNESCO Regional Office for Science and Technology in Europe, 1992
  14. bosch-presse.de: Megawatt-Projekt nahe der Nordsee: Stromspeicher Braderup in Betrieb – Hybridbatterie für flexibles Windstrom-Management
  15. Younicos Batteriespeicher Schwerin der WEMAG, Pressemitteilung zum Younicos Batteriespeicher Schwerin der WEMAG vom 29. April 2013
  16. Europas erstes kommerzielles Batteriekraftwerk in Schwerin eröffnet (Memento des Originals vom 6. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wemagblog.com, WEMAGBlog-Eintrag vom 16. September 2014
  17. Wemag bringt erweiterten Großspeicher mit 15 Megawattstunden ans Netz. Abgerufen am 29. August 2017.
  18. Solarpark mit Speicher liefert regelbare Leistung. In: Erneuerbare Energien. Das Magazin, 27. November 2014. Abgerufen am 15. Januar 2016.
  19. Alt Daber testet neueste Stromspeicher. In: Rundfunk Berlin-Brandenburg, 26. November 2014. Abgerufen am 15. Januar 2016.
  20. Stromspeicher wird errichtet. In: Märkische Allgemeine Zeitung, 20. Februar 2014. Abgerufen am 15. Januar 2016.
  21. solarserver.de: (Memento des Originals vom 27. Februar 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.solarserver.de Energiespeicher für Photovoltaik- und Hybrid-Kraftwerke: BELECTRIC baut Batteriespeicher-System mit 2 MWh in Brandenburg
  22. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 12. Juli 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/computer-oiger.de Größter Batteriespeicher Sachsens in Dresden gestartet, 17. März 2015
  23. Größter Batteriespeicher Europas in Betrieb genommen
  24. [1] In Feldheim entsteht Deutschlands größter Batteriespeicher, 7. Mai 2014
  25. [2] Fünf Millionen Euro Förderung für Batteriespeicher in Feldheim, 17. Mai 2015
  26. [3] In Feldheim entsteht Deutschlands größter Batteriespeicher, 7. Mai 2014
  27. http://www.steag-grossbatterie-system.com/
  28. Sachsen größter Batteriespeicher in Chemnitz in Betrieb genommen - WochenENDspiegel. In: WochenENDspiegel. 3. August 2017 (wochenendspiegel.de [abgerufen am 4. Juni 2018]).
  29. Am Netz: Innovativer HOPPECKE-Hybrid-Großspeicher erfolgreich in Betrieb genommen. Abgerufen am 4. Juni 2018.
  30. Stadtwerke Schwäbisch Hall nehmen Stromspeicher in Betrieb | EUWID Neue Energie Nachrichten. In: EUWID Neue Energie Nachrichten. 27. Oktober 2017 (euwid-energie.de [abgerufen am 4. Juni 2018]).
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  32. BELECTRIC realisiert Batteriespeicher für RWE in Herdecke. In: Windkraft-Journal. 6. Februar 2018 (windkraft-journal.de [abgerufen am 4. Juni 2018]).
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