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Liste der denkmalgeschützten Denkmale und Skulpturen in Radebeul

Wikimedia-Liste

Die Liste der denkmalgeschützten Denkmale und Skulpturen in Radebeul gibt eine Übersicht über heutige Denkmale und Skulpturen in der sächsischen Stadt Radebeul, die unter Denkmalschutz[1] stehen.

LegendeBearbeiten

Die in der Tabelle verwendeten Spalten listen die im Folgenden erläuterten Informationen auf:

  • Name, Bezeichnung: Bezeichnung des einzelnen Objekts.
  • Adresse, Koordinaten: Heutige Straßenadresse, Lagekoordinaten.
 
Übersicht über die Lage der Radebeuler Stadtteile
  • Stadtteil: Heutiger Radebeuler Stadtteil, so wie in der hiesigen Karte dargestellt.
  • Datum: Besondere Baujahre, so weit bekannt oder ableitbar, teilweise auch Datum der Ersterwähnung der Liegenschaft.
  • Baumeister, Architekten: Baumeister, Architekten und weitere Kunstschaffende.
  • Denkmalumfang, Bemerkung: Nähere Erläuterung über den Denkmalstatus, Umfang der Liegenschaft und ihre Besonderheiten.[2]
  • Bild: Foto des Hauptobjekts.

Denkmale und SkulpturenBearbeiten

Name, Bezeichnung Adresse, Koordinaten Stadt­teil Datum Baumeister, Architekten Denkmalumfang, Bemerkung Bild
Kriegerdenkmal Altkötzschenbroda
(!513.6339445551.1042505Lage)
KOE 1925   Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges
Chronos und die Trauernde Altkötzschenbroda 40
(!513.6340645551.1040255Lage)
KOE wohl 17. Jh.   Bildwerk Chronos und die Trauernde auf dem Kirchhof der Friedenskirche
Grabmal Richard Steche Altkötzschenbroda 40
(!513.6338565551.1040475Lage)
KOE 1893 Heinrich Epler (Relief) Grabmal für Richard Steche.[3] Namentliche Erwähnung zahlreicher weiterer Grabmale auf dem Kirchhof[4]
Kriegerdenkmal Altnaundorf
(!513.6058335551.1125005Lage)
NAU 1922   Ehrenmal für Gefallene des Ersten Weltkrieges
Kriegerdenkmal Altwahnsdorf
(!513.6668065551.1194445Lage)
WAH 1920er Jahre   Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges
Albertstein Altwahnsdorf
(!513.6680395551.1193335Lage)
WAH 1903   Gedenkstein
Triangulationspfeiler Altwahnsdorf 12
(!513.6752925551.1192945Lage)
WAH 1865   Triangulationspfeiler der sächsischen Landvermessung im 19. Jahrhundert
Grabmale Alter Friedhof Am Gottesacker 33
(!513.6390505551.1040975Lage)
KOE vor 1566,
1602, 1853
  Friedhof von Kötzschenbroda. Diakonissengrabmale
Trafostation Augustusweg Augustusweg, Ecke Nizzastraße
(!513.6652785551.1073195Lage)
SER um 1950 Reinhold Langner Hölzerne Skulpturen von Reinhold Langner an einem Trafohäuschen
Kursächsischer Grenzstein Augustusweg 112
(!513.6905565551.1113895Lage)
OBL     Kursächsischer Grenzstein, mit dem Kurhut sowie einem Kugelkreuz bezeichnet
Rundtempel Bischofspresse Bischofsweg 1
(!513.6096785551.1174145Lage)
ZIT um 1800   Gedenktempel des Stadtchirurgus Michael Eltz an seine früh verstorbene Frau
Figurengruppe „Vier Jahreszeiten“ Dr.-Schmincke-Allee
(!513.6683335551.1055565Lage)
SER 1880,
1890–92
Ernst March (Tonwarenfabrik), Julius Franz (Entwurf) Figurengruppe um Brunnen
Figurengruppen „Girlandenwindende Bacchanten“ Eduard-Bilz-Straße
(!513.6771675551.1049035Lage)
OBL um 1880 Ernst March (Tonwarenfabrik) Figurengruppen auf Sandsteinpostamenten an der ehemaligen Sophienstraße
Gedenkstein in der Diakonissenanstalt „Bethesda“ Heinrich-Zille-Straße 13
(!513.6518065551.1090285Lage)
NDL     Gedenkstein mit Inschrift: „Der Stein, den die Bauleute verworfen, ist zum Eckstein geworden.“ (Psalm 118/22)
Skulptur „Flora mit Putto“ Hörningplatz
(!513.6633615551.1085285Lage)
OBL um 1926 Burkhart Ebe Barock wirkende Frauenskulptur mit Putto und Fruchtkorb auf Plinthe und Sockel, „künstlerisch von Wert“[5]  
Heimkehrerstein Kaditzer Straße
(!513.6762145551.0956195Lage)
RAD 1910   Gedenkstein
Grabmale Friedhof Naundorf-Zitzschewig Kapellenweg 14
(!513.6105005551.1170475Lage)
NAU 1903–08 Woldemar Kandler, Werner Juza Friedhof von Naundorf und Zitzschewig. Namentliche Erwähnung mehrerer Grabmale[6]
Kriegerdenkmal Kirchplatz 1
(!513.6730565551.1034865Lage)
RAD 1927 Emil Högg (Entwurf), Georg Wrba (Plastik) Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges
Weiberstein, Wettinstein Kötzschenbrodaer Straße 60
(!513.6556945551.0968755Lage)
SER 1884   Gedenkstein
Grabmale Friedhof Radebeul-West Kötzschenbrodaer Straße 166
(!513.6425005551.1033335Lage)
KOE 1873/74 Moritz Große, Gebrüder Kießling, Georg Richter-Lößnitz Friedhof von Kötzschenbroda. Namentliche Erwähnung zahlreicher Grabmale[7]
Moritz-Ziller-Denkmal Lößnitzgrund auf Höhe Lößnitzgrundstraße 41, jedoch am westlichen Hang (Wanderweg)
(!513.6552645551.1152225Lage)
NDL 1898   Denkmalanlage für Moritz Ziller über halbrundem Grundriss, Zyklopenmauer mit Abdeckplatten, Bänke und Inschrifttafel, „personengeschichtlich bedeutend“[8]
Grabmal Kleinecke Mohrenstraße 16
(!513.6256255551.1162035Lage)
NAU 1932 Burkhart Ebe Grabmal von Bildhauer Ebe für den Schwiegervater Kleinecke
Grabmale Friedhof Radebeul-Ost Serkowitzer Straße 33
(!513.6674895551.0985315Lage)
RAD 1890,
1901, 1920
Schilling & Graebner, Emil Högg, Max Czopka, Magdalene Kreßner Friedhof von Radebeul. Namentliche Erwähnung zahlreicher Grabmale[9][10]
May-Grabmal Serkowitzer Straße 33
(Friedhof Radebeul-Ost)
(!513.6674895551.0985315Lage)
RAD 1903 Paul Ziller, Gebrüder Ziller, Selmar Werner, Sascha Schneider Grufthaus von Klara und Karl May
Jugendstil-Grufthaus Franz Bauer Serkowitzer Straße 33
(Friedhof Radebeul-Ost)
(!513.6671395551.0978785Lage)
RAD 1898   Grufthaus für Franz Bauer
Bismarckturm Spitzhausstraße
(!513.6649585551.1138585Lage)
OBL 1907 Wilhelm Kreis (Entwurf), Alfred Große (Bau) Bismarckturm
Bacchusfigur (Jacobstein) Wackerbarthstraße 1
(!513.6217065551.1155085Lage)
NDL 1742,
1953
Werner Hempel (Kopie) 1,8 Meter große Bacchusfigur mit einem Thyrsosstab, oben auf der Spitze des Jacobsteins. 1953 durch eine Kopie des Dresdner Bildhauers Werner Hempel ersetzt

LiteraturBearbeiten

  • Große Kreisstadt Radebeul (Hrsg.): Verzeichnis der Kulturdenkmale der Stadt Radebeul. Radebeul 24. Mai 2012, S. 1–40 (Letzte von der Stadt Radebeul veröffentlichte Denkmalliste. Die seit 2012 beim Landkreis Meißen angesiedelte Untere Denkmalschutzbehörde hat noch keine Denkmalliste für Radebeul veröffentlicht.).
  • Frank Andert (Red.): Stadtlexikon Radebeul. Historisches Handbuch für die Lößnitz. Herausgegeben vom Stadtarchiv Radebeul. 2., leicht geänderte Auflage. Stadtarchiv, Radebeul 2006, ISBN 3-938460-05-9.
  • Volker Helas (Bearb.): Stadt Radebeul. Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Große Kreisstadt Radebeul (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Sachsen). SAX-Verlag, Beucha 2007, ISBN 978-3-86729-004-3.
  • Gudrun Täubert: Kunst im Öffentlichen Raum der Stadt Radebeul. In: verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul (Hrsg.): Beiträge zur Stadtkultur der Stadt Radebeul. Radebeul 2002.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Große Kreisstadt Radebeul (Hrsg.): Verzeichnis der Kulturdenkmale der Stadt Radebeul. Radebeul 24. Mai 2012, S. 1–40 (Letzte von der Stadt Radebeul veröffentlichte Denkmalliste. Die seit 2012 beim Landkreis Meißen angesiedelte Untere Denkmalschutzbehörde hat noch keine Denkmalliste für Radebeul veröffentlicht.).
  2. Volker Helas (Bearb.): Stadt Radebeul. Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Große Kreisstadt Radebeul (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Sachsen). SAX-Verlag, Beucha 2007, ISBN 978-3-86729-004-3 (Siehe auch beiliegende Karte).
  3. Große Kreisstadt Radebeul (Hrsg.): Verzeichnis der Kulturdenkmale der Stadt Radebeul. Radebeul 24. Mai 2012, S. 2 (Letzte von der Stadt Radebeul veröffentlichte Denkmalliste. Die seit 2012 beim Landkreis Meißen angesiedelte Untere Denkmalschutzbehörde hat noch keine Denkmalliste für Radebeul veröffentlicht.).
  4. Volker Helas (Bearb.): Stadt Radebeul. Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Große Kreisstadt Radebeul (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Sachsen). SAX-Verlag, Beucha 2007, ISBN 978-3-86729-004-3, S. 31–32.
  5. Große Kreisstadt Radebeul (Hrsg.): Verzeichnis der Kulturdenkmale der Stadt Radebeul. Radebeul 24. Mai 2012, S. 20 (Letzte von der Stadt Radebeul veröffentlichte Denkmalliste. Die seit 2012 beim Landkreis Meißen angesiedelte Untere Denkmalschutzbehörde hat noch keine Denkmalliste für Radebeul veröffentlicht.).
  6. Volker Helas (Bearb.): Stadt Radebeul. Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Große Kreisstadt Radebeul (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Sachsen). SAX-Verlag, Beucha 2007, ISBN 978-3-86729-004-3, S. 161–162.
  7. Volker Helas (Bearb.): Stadt Radebeul. Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Große Kreisstadt Radebeul (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Sachsen). SAX-Verlag, Beucha 2007, ISBN 978-3-86729-004-3, S. 179–181.
  8. Große Kreisstadt Radebeul (Hrsg.): Verzeichnis der Kulturdenkmale der Stadt Radebeul. Radebeul 24. Mai 2012, S. 24 (Letzte von der Stadt Radebeul veröffentlichte Denkmalliste. Die seit 2012 beim Landkreis Meißen angesiedelte Untere Denkmalschutzbehörde hat noch keine Denkmalliste für Radebeul veröffentlicht.).
  9. Große Kreisstadt Radebeul (Hrsg.): Verzeichnis der Kulturdenkmale der Stadt Radebeul. Radebeul 24. Mai 2012, S. 33 (Letzte von der Stadt Radebeul veröffentlichte Denkmalliste. Die seit 2012 beim Landkreis Meißen angesiedelte Untere Denkmalschutzbehörde hat noch keine Denkmalliste für Radebeul veröffentlicht.).
  10. Volker Helas (Bearb.): Stadt Radebeul. Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Große Kreisstadt Radebeul (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Sachsen). SAX-Verlag, Beucha 2007, ISBN 978-3-86729-004-3, S. 116–118.