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Wappen von Bockau
Blick über das obere Bockau

Die Liste der Kulturdenkmale in Bockau enthält die Kulturdenkmale in Bockau.[Anm. 1]

Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Kulturdenkmale in Sachsen.

LegendeBearbeiten

  • Bild: zeigt ein Bild des Kulturdenkmals und gegebenenfalls einen Link zu weiteren Fotos des Kulturdenkmals
  • Bezeichnung: Name, Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals
  • Lage: Straßenname und wenn vorhanden Hausnummer des Kulturdenkmals; Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link Karte führt zu verschiedenen Kartendarstellungen und nennt die Koordinaten des Kulturdenkmals.
  • Datierung: gibt das Jahr der Fertigstellung beziehungsweise das Datum der Erstnennung oder den Zeitraum der Errichtung an
  • Beschreibung: bauliche und geschichtliche Einzelheiten des Kulturdenkmals, vorzugsweise die Denkmaleigenschaften
  • ID: Die ID wird vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen vergeben.

BockauBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Terrassen mit Stützmauern (Karte) 19. Jahrhundert oder älter Von geschichtlicher und landschaftsprägender Bedeutung. 08959311
 


Haldenkranz und ehemaliger Schacht des Tagesschachts Dorothea (Karte) 18. Jahrhundert Zeugnisse des Altbergbaus mit ortsgeschichtlicher Bedeutung,

Kegelförmige Kleinhalden, Stumpfkegelhalde mit Schacht als Trichter

08958624
 


Mundloch des Adolph-Beyer-Stollns (Karte) 1895 und älter Teil der Trinkwassergewinnungsanlage Aue, ehemaliger Bergwerksstolln, als Zeugnis des Altbergbaus von wasserbautechnischer und lokalhistorischer Bedeutung,

800 Meter langer, elliptisch gemauerter Stollen (aus Ziegel), vorgelagert kleine Ziegltonne mit ausgebrochenem Mundloch aus Bruchsteinmauerwerk mit Flankenmauern gleichen Materials, zusammenhängend mit Wasserhaus Aue.

08958620
 


Straßenbrücke über den Sosabach, mit reguliertem Bachbett (Karte) bezeichnet 1905 (Brücke) Steinbogenbrücke, wassertechnische und verkehrsgeschichtliches Zeugnisse mit baugeschichtlichem Wert,

Einbogige Granitquaderbrücke über den Sosaer Bach, mit Bezeichnung im Keilstein, Bachbett und Kaskade mit Granitquadern reguliert und teilweise aus gewachsenem Granit geschnitten.

08958615
 


Versorgungsteich (Karte) 19. Jahrhundert oder älter Von geschichtlicher und landschaftsprägender Bedeutung. 08959314
 


Rainlinie (Karte) 19. Jahrhundert oder älter Hufenbegrenzungen, von geschichtlicher und landschaftsprägender Bedeutung. 08959312
 


Gedenkstein für Ernst Teubner (Karte) nach 1930 Einfaches Denkmal für Oberforstwart Ernst Teubner, mit ortshistorischer Bedeutung.

Grob behauener Granitstein mit geschwärzter Inschrift: „Ernst Teubner/ Oberforstwart/ 1.IV.1907-21.XI.1930“

08958617
 


Wegestein 08958619
 


Straßenbrücke über den Sosabach (Karte) 18. Jahrhundert Steinbogenbrücke, einfaches baugeschichtliches Zeugnis mit verkehrshistorischem Wert,

Einbogige Überbrückung aus rosa Granitquadern, schwach ausgearbeitete Keilsteine

08958614
 


 
Gedenkstein für Richard Maucke Bärensäureweg
(Karte)
nach 1933 Einfaches Denkmal zur Erinnerung an Forstmeister Richard Maucke, mit ortshistorischem Wert.

Grob geglätteter Granitmonolith in einer Wegkurve, Inschrift: „Richard Maucke / Forstmeister / 1.11.1919–31.5.1933“, linke obere Ecke abgebrochen.

08958611
 


Halde des Stollns „Tiefer Bär“ (Karte) 1. Hälfte 19. Jahrhundert Zeugnis des Altbergbaus mit technikgeschichtlicher und ortsgeschichtlicher Bedeutung.

Abraumhalde als einfache Hangschüttung ohne befestigten Fuß.

08958621
 


Gedenkstein (Karte) 1889 Zum 800-jährigen Regierungsjubiläum der Dynastie der Wettiner, grob behauener Granitblock mit Inschrift, Zeugnis mit landesgeschichtlicher Bedeutung.

Unbehauener Granitmonolith mit Inschrift: „1089. 1889. H. A. Wettin“, Maße: 1,10 m Höhe, 1,20 m Breite, 0,60 m Tiefe, Stein hat sich gesenkt, so dass Inschrift heute nicht mehr vollständig lesbar ist

08958618
 


Mord- und Sühnestein für Johann John (Karte) 1828 (Kreuzstein) Einfacher Gedenkstein zur Erinnerung an den hier ermordeten Forstgehilfen Johann John, mit ortshistorischer Bedeutung.

Zirka 1,50 m hoher Granitstein, oben abgeschrägt, geschwärzte Inschrift und Kreuz: „Hier endete am 28.3.1828 d. Forstgehilfe Johann John durch Mörder“.

08958616
 


Rösche, Halde und Mundloch des Friede Gottes Stollns (Karte) ab 1787 Als ehemalige Zwitter-Bleiglanz- und Arsenkiesgrube Zeugnis des Altbergbaus mit technikgeschichtlicher und ortsgeschichtlicher Relevanz.

In tiefem Bergeinschnitt aufgewältigtes Stollenmundloch und Stollen, Mundloch rundbogig aus Bruchsteinmauerwerk, Schlussstein aus Granit („Friede Gottes Stollen 1993“), neues Gitter mit Schlägel und Eisen und sächsischem Wappen, vorgelagerte Halde als Hangschüttung mit originaler Abzugsrösche am Haldenfuß.

08958623
 


Bergbauliche Anlage mit allen erhaltenen Teilen wie Hauptschacht, Schürfgräben, Trichter, Halden und Maßensteinen (Karte) 17. Jahrhundert (Bergbauanlage) Zeugnis des historischen Erzbergbaus der Region, Hauptfeld auf der Gemarkung Lauter (Objekt 09238617), bergbaugeschichtlich von Bedeutung.

Zwei nicht voneinander abgrenzbare Grubenfelder, bewegtes Geländeprofil im Forstgebiet mit Gräben, Trichtern und Halden, Maßensteine St. Margaretha zum Teil neu (Maßensteine grenzen eine Grube bzw. einen Stolln von benachbarten ab).

09306260
 


Fünf Terrassen (Karte) 19. Jahrhundert oder älter Von geschichtlicher und landschaftsprägender Bedeutung.

Gehörten zu einem Gut, dessen Besitzer Reuter hieß.

08959310
 


Denkmal für H. B. Richter (Karte) nach 1898 Gedenkpyramide mit lokalgeschichtlicher Qualität.

Zirka 3 m hohe Pyramide aus Granitbruchstein, eingearbeitete Tafel beschriftet mit: „H.B. Richter 1865–1898“

08958609
 


Rainlinie (Karte) 19. Jahrhundert oder älter Hufenbegrenzungen, von geschichtlicher und landschaftsprägender Bedeutung. 08959313
 


Halden- und Bingengebiet eines Bergbau-Seifengebiets (Zinnerzbergbau) (Karte) 17./18. Jahrhundert Großflächiges Zeugnis des Altbergbaus, singulär im Gemeindegebiet, mit ortsgeschichtlicher und technikgeschichtlicher Relevanz.

Durch historischen Seiffenabbau veränderte Topographie um den Bachlauf des Stinkebachs.

08958626
 


Binge und Halde einer ehemaligen Kaolin-Fundgrube sowie Rainstein (Karte) vor 1734 Zeugnisse des lokalen Altbergbaus, mit ortshistorischer und technikgeschichtlicher Bedeutung.

Kaolin-Fundgrube als Konkurrenz zur privilegierten Weiße Erden Zeche Aue auf kurfürstliches Dekret hin 1734 geschlossen, unregelmäßige Halde als Hangschüttung vor dem heute verbrochenen Mundloch, mehrere zum Teil tiefe Bingen im ehemaligen Stollenverlauf, unmittelbar an langgezogener Binge auf ehemaligen Stollenverlauf einfacher Granit-Rainstein, oben abgerundet und mit eingeschlagener „1“, Rückseite eingewachsen.

08958625
 


 
Weitere Bilder
Empfangsgebäude, Güterschuppen und Nebengebäude eines ehemaligen Bahnhofs Am Bahnhof 1
(Karte)
Ende 19. Jahrhundert (Empfangsgebäude) Zeugnisse mit verkehrsgeschichtlicher Bedeutung.
  • Bahnhofsgebäude: zweigeschossiger Putz-Typenbau über Granitsockel, Fenstergewände aus Sandstein, im Erdgeschoss bauzeitliche Fenster,
  • Wartehallenvorbau an Bahndammseite, flachgeneigtes Satteldach im Schweizerstil mit gesägten Sparrenköpfen und weitem Überstand, im Innern aufwendig dekorierte Gusseisensäulen,
  • Frachtschuppen: eingeschossiger Baukörper, teils preußisches Fachwerk, teils massiv, verputzt und zum Teil verkleidet, flachgeneigtes Satteldach,
  • Nebengebäude: kleiner Schuppen (in Formen, die dem Hauptgebäude entsprechen)
08958613
 


Nebengebäude (zu Nr. 13) und Scheune (zu Nr. 2) einer ehemaligen Vitriolölhütte (Wohnhaus der Hütte 2003 abgebrochen) Auer Weg 2; 13 08958596
 


Wohnhaus mit rückwärtigem Anbau Auer Weg 5
(Karte)
Anfang 19. Jahrhundert Obergeschoss verschiefert, ehemals zur Vitriol-Hütte gehörendes Gebäude, Teil der alten Ortsstruktur, mit bauhistorischer Bedeutung.
  • Erdgeschoss massiv, zum Teil mit Granit-Fenstergewänden, Obergeschoss Fachwerk verschiefert, Fenster in originaler Größe, Giebel dekorativ verschiefert und mit großer Bergetür, verschiefertes Satteldach,
  • Scheunenanbau: Fachwerk, verbrettert, Schuppen: hinter Bruchsteinmauerwerk Fachwerk, verbrettert, Pultdach
08958594
 


Wohnhaus mit rückwärtigem Anbau Auer Weg 9
(Karte)
bezeichnet 1820 Obergeschoss Fachwerk verschiefert, Bestandteil der alten Ortsstruktur, mit bauhistorischer Qualität.
  • Erdgeschoss massiv und stark saniert, steinerner Türstock mit bezeichnetem Keilstein und bauzeitlicher Haustür, Obergeschoss Fachwerk, dekorativ verschiefert, Fenster in historischer Größe, Giebel verschiefert, Satteldach,
  • Anbau: Erdgeschoss im Hang massiv, Obergeschoss verbrettert, Satteldach
08958595
 


Straßenbrücke über die Zwickauer Mulde, den Floßgraben und eine Bahnlinie Bahnhofstraße
(Karte)
2. Hälfte 19. Jahrhundert Steinbogenbrücke in mächtiger Konstruktion, technisches Denkmal mit verkehrsgeschichtlicher und ortsbildprägender Relevanz.

Brücke liegt in den Gemeinden Bockau und Zschorlau (siehe auch Objekt 08958583), dreibogige, hohe Steinbogenbrücke aus rosa Granitquadern, Kämpferpunkte mit Stahlträgern provisorisch ertüchtigt, einfaches Geländer aus Metall und Brückenkrone nicht bauzeitlich.

09306084
 


Gedenkstein Gemeindeplatz 6 (vor)
(Karte)
1913 Zum hundertjährigen Jubiläum der Leipziger Völkerschlacht von 1813, Denkmal mit landesgeschichtlicher Bedeutung.

Auf dem Gemeindeplatz unter einer Eiche: einfacher Granitstein in Form eines Pyramidenstumpfes, mit eingearbeiteter Beschriftung: „18. X. 1813–1913“

08958612
 


Wohnhaus Hauptstraße 10
(Karte)
bezeichnet 1732 Obergeschoss Fachwerk verputzt, Granit-Türstock, Bestandteil der historischen Dorfstruktur mit bauhistorischer Qualität.

Erdgeschoss massiv, Fenster vergrößert, Granit-Türstock mit Ohrung und Keilstein (bezeichnet „ANNO 1732“ und Monogramm), vergittertes Oberlicht, Obergeschoss Fachwerk verputzt, mit vergrößerten, zum Teil gedoppelten Fenstern, profilierte Traufe, Giebel verschiefert, Schiefersatteldach mit stehenden Dachgaupen.

08958590
 


Wohnhaus (ohne hinteren Anbau) Hauptstraße 12
(Karte)
Anfang 18. Jahrhundert Obergeschoss verputztes Fachwerk, stattlicher Bestandteil der alten Dorfstruktur, mit aufwendigem Türstock (singulär im Gemeindegebiet), baugeschichtlich von Bedeutung.

Erdgeschoss massiv, durch Ladeneinbau beeinträchtigt, Fenster zum Teil bauzeitlich, mit Granitgewänden und Holzläden, reicher steinerner Türstock mit Ohrung, Keilstein und barocker Verdachung, im Keilstein Relief von Anker, Merkurstab und Lorbeerzweig, historische Hausnummer „No. 135“, Obergeschoss verputztes Fachwerk, verblattet, Fenster leicht vergrößert, profilierte Traufe und Schwelle, verkleidete Giebel, Satteldach mit Dachhecht.

08958587
 


Wohnhaus, ehemals Mühle Hauptstraße 36
(Karte)
um 1800 Obergeschoss Fachwerk verputzt, stattliches Zeugnis des historischen Dorfhandwerks, mit baugeschichtlichem und ortsgeschichtlichem Wert.

Erdgeschoss massiv und verputzt, gerader Türstock mit Keilstein aus Granit, zum Teil Fenstergewände aus Granit und vergittert, Obergeschoss Fachwerk verputzt, mit Fenster in historischer Größe, Giebelwand und -feld verschiefert, Satteldach.

08958585
 


Halde des Wismut-Erkundungsbergbaus „Schurf 6“ Lauterer Straße 16 (hinter)
(Karte)
um 1950 Zeugnis der jüngsten Bergbaugeschichte mit technikgeschichtlichem und ortsgeschichtlichem sowie ortsbildprägendem Wert.

Flache Hangschüttung, zum Teil begrünt.

08958593
 


Wohnhaus und daran angebautes Seitengebäude eines Bauernhofes Lutherstraße 15
(Karte)
bezeichnet 1719 Obergeschoss Fachwerk mit K-Streben, Granit-Türstock mit Ohrung, stattlicher Bestandteil der historischen Ortsstruktur, als ältester Fachwerkbau der Gemeinde mit hoher bauhistorischer Relevanz.
  • Wohnhaus: Erdgeschoss massiv, zum Teil verändert, im Rähm Blattsassen eines ehemaligen Umgebindes, Fenstergewände aus Granit, Türstock mit Ohrung, Keilstein (bezeichnet „ANNO 1719 J.M.K.M.“) und Oberlicht, Obergeschoss Fachwerk mit K-Streben, profilierte Schwelle mit Konsolen, Giebel verkleidet,
  • Nebengebäude: verputzter Massivbau mit Granit-Fenstergewänden und moderner Garageneinfahrt, Giebelfläche in Fachwerk, verblattet, Satteldach.
08958599
 


Seitengebäude eines Bauernhofes Lutherstraße 17
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert Obergeschoss Fachwerk, einziger denkmalrelevanter Bestandteil eines Bauernhofes, von bauhistorischer Qualität.

Über Bruchsteinmauerwerk-Erdgeschoss mit Rundbogentür, Obergeschoss aus Fachwerk, mit Lehmstaken ausgefacht, im hinteren Teil mit Ziegeln, Satteldach.

08958600
 


Häuslerhaus Lutherstraße 20
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert Ortstypisches Beispiel dörflicher Fachwerkbauweise, mit bauhistorischer Relevanz.

Erdgeschoss massiv, Fenster in hölzernen Gewänden und hölzernen Schlagläden, bauzeitliche Haustür mit Oberlicht, Obergeschoss Fachwerk, verputzt, Fenster in historischer Größe, profilierte Traufe, hinten am Haus Anbau einer Abseite, Giebel verkleidet.

08958607
 


Wohnhaus Lutherstraße 24
(Karte)
18. Jahrhundert Obergeschoss Fachwerk verputzt, Granit-Türstock, ortstypisches Beispiel dörflicher Fachwerkbauweise, mit bauhistorischer Relevanz.

Erdgeschoss massiv, Fenster leicht vergrößert, mit Klappläden, gerader Türstock aus Granit mit Ohrung, Keilstein und Oberlicht, Obergeschoss Fachwerk verputzt, ortstypische Bergeluke über Eingang, historische Fenster, breite profilierte Traufe, Giebel verschiefert, Schiefersatteldach mit weich gedeckter stehender Dachgaupe.

08958606
 


Gasthof Lutherstraße 25
(Karte)
18. Jahrhundert Obergeschoss Fachwerk, aufwendiger Granit-Türstock, mächtiger Bestandteil der alten Dorfstruktur, mit baugeschichtlicher und ortsgeschichtlicher Bedeutung.

Erdgeschoss massiv, Granit-Fenstergewände, Türstock aus Granit, in Stichbogenform, mit Keilstein, Obergeschoss Fachwerk heute unter aufgebrettertem Zierfachwerk verborgen, schieferverkleidetes Dachhaus, seitlich stehende Dachgaupen im Krüppelwalmdach.

08958608
 


Kriegerdenkmal für die Gefallenen des deutsch-französischen Krieges 1870/1871 und Kriegerdenkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges, umgeben von einem Ehrenhain mit Einfriedung Schneeberger Straße 47 (gegenüber)
(Karte)
nach 1871 Ortsgeschichtlich von Bedeutung.

In gärtnerisch neugestalteter Ehrenhainanlage drei Einzelmonumente:

  • Kalksteinobelisk mit klassizistischen Eckakroterien mit Eisernem Kreuz in Eichenlaub auf Schaft, Gedenkinschrift für Gefallene im Krieg 1866 und zwei Gefallene 1870,
  • Halbrunder Granitstein für Bockauer Freiwillige Sanitätskolonne mit Relief eines Eisernen und Roten Kreuzes,
  • Grob behauener Granitmonolith mit Inschrift: „Den Opfern der Weltkriege und der Gewaltherrschaft“,

Einfriedung: Jugendstil-Metallzaun auf Granitsockel, mit Granitpfeilern.

08958589
 


Wohnstallhaus eines Bauernhofes, mit Heiste Schneeberger Straße 57
(Karte)
2. Hälfte 19. Jahrhundert Obergeschoss Fachwerk verkleidet, Teil der alten Dorfstruktur, mit bauhistorischer Bedeutung.

Erdgeschoss massiv, steinerne Fenstergewände, Haustür erneuert, Obergeschoss Fachwerk verkleidet, Fenster in historischer Größe, Satteldach mit stehenden Dachgaupen, hohe Heiste aus Granitquadern.

08958588
 


Wohnhaus eines Bauernhofes, mit Stützmauer Schneeberger Straße 59
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert Fachwerkgebäude im dörflichen Kontext, mit bauhistorischer Bedeutung.

Erdgeschoss massiv, Fenster mit Putzfaschen leicht vergrößert, Obergeschoss Fachwerk verbrettert, Fenster in historischer Größe, Giebel verkleidet, verschiefertes Satteldach, profilierter Rähm.

08958591
 


 
Weitere Bilder
Kirche (mit Ausstattung) und Kirchhof mit Aufbahrungshalle, Torbogen und Einfriedung Sosaer Straße
(Karte)
ab 1429 Gotische Saalkirche mit polygonalem Chorschluss und barockem Westturm, wesentliche Bestandteile der Dorfstruktur, mit bauhistorischer, baukünstlerischer und ortsgeschichtlicher Relevanz.
  • Kirche, Torbogen: mit rundbogiger Öffnung, verputzt,
  • Parentationshalle: eingeschossiger Rechteckbau, verputzt, profilierter Rähm, Walmdach,
  • Einfriedung: als Lattenzaun zwischen Granitpfosten.
08958605
 


 
Weitere Bilder
Pfarrhaus Sosaer Straße 4
(Karte)
1. Hälfte 18. Jahrhundert Obergeschoss Fachwerk verschiefert, Granit-Türstock, mächtiges Fachwerkgebäude, Teil der alten Ortsstruktur, von baugeschichtlicher und ortsgeschichtlicher Bedeutung.

Erdgeschoss massiv, in Giebelwand mit Granitfenstergewänden, gerader Türstock mit Ohrung und Schlussstein, hohes Obergeschoss aus Fachwerk rundherum verschiefert, profilierte Traufe, Schiefersatteldach mit zwei Reihen stehender Dachgaupen.

08958604
 


Zechenhaus (ohne Anbauten) und Schacht mit Förderturmfundamenten einer ehemaligen Bleiglanz-Fundgrube Zechenhausweg 6
(Karte)
18. Jahrhundert Zeugnisse des Altbergbaus, mit ortsgeschichtlicher und technikgeschichtlicher Qualität.

Ehemaliges Zechenhaus, seit 1951 Produktionsgebäude der Bockauer Spirituosenfabrik, im II. Weltkrieg Außenstelle des Reichsarbeiterdienstes: eingeschossiger Putzbau, Fenster und Türen verändert, mächtiges Mansardwalmdach mit langem Dachhecht und Schleppgaupen, Giebel verbrettert, Schacht unter modernem Schutzhaus tonnenlägig 100 m tief, Wasserspiegel bei 40 m, zur Wismutzeit Erzerkundungsschacht mit Förderturmfundamenten aus Beton.

08958627
 

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kulturdenkmale in Bockau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

AnmerkungenBearbeiten

  1. Die Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Diese kann über die zuständigen Behörden eingesehen werden. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Eine verbindliche Auskunft erteilt das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen.