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Liste der Kulturdenkmäler in Neuwied (Außenbereiche)

Wikimedia-Liste

AltwiedBearbeiten

EinzeldenkmälerBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Burgruine Altwied Schloßweg
Lage
12. und 13. Jahrhunderts langgestreckte Burganlage des 12. und 13. Jahrhunderts; Bergfried erste Hälfte des 13. Jahrhunderts, Umfassungsmauern des ehemaligen Frauenhauses aus dem 13. Jahrhundert, Reste mehrerer Gebäude, darunter spätgotischer Treppenturm, 16. Jahrhundert, vierteilige Vorburg  weitere Bilder
Ortsbefestigung Burgtorstraße und Oberstraße, jeweils hinter der Bebauung
Lage
fast vollständig erhaltene Umwehrung mit rechteckigen und runden Türmen  
Straßenbrücke Am Brückenstein
Lage
19. Jahrhundert Straßenbrücke, zweibogig, Bruchstein, 19. Jahrhundert
Evangelische Pfarrkirche Burgtorstraße
Lage
drittes Viertel des 15. Jahrhunderts Saalbau; Chor aus dem dritten Viertel des 15. Jahrhunderts, Schiff, Portal und Vorhalle von 1689; Gesamtanlage mit Pfarrhaus (Burgtorstraße 9): fünfachsiger Putzbau, erste Hälfte des 19. Jahrhunderts  
Wohnhaus Burgtorstraße 2
Lage
18. Jahrhundert Fachwerkhaus, teilweise massiv, 18. Jahrhundert  
Schulhaus Burgtorstraße 3
Lage
1886/87 ehemalige Schule, 1886/87
Wohnhaus Burgtorstraße 4
Lage
17. oder 18. Jahrhundert Fachwerkhaus, teilweise massiv, 17. oder 18. Jahrhundert  
Wohnhaus Burgtorstraße 6
Lage
17. oder 18. Jahrhundert Fachwerkhaus, teilweise massiv, verkleidet, wohl aus dem 17. oder 18. Jahrhundert  
Wohnhaus Oberstraße 3
Lage
spätes 19. Jahrhundert Wohnhaus mit rechtwinklig angebautem Fachwerktrakt, spätes 19. Jahrhundert
Meinhof nördlich des Ortes
Lage
zwischen 1859 und 1869 fürstlich wiedscher Pächterhof; dreiflügelige Hofanlage in Fachwerkbohlenbauweise, alpenländischer Stil, zwischen 1859 und 1869 errichtet; zugehörig: Ottoquelle, muschelförmige Brunnenschale, bezeichnet 1863

EngersBearbeiten

DenkmalzonenBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone ehemaliges kurfürstliches Schloss Alte Schloßstraße 2
Lage
1759–1762 zweieinhalbgeschossiger, siebzehnachsiger Mansarddachbau, dreiachsige Seitenflügel, Mittelrisalite, 1759–1762, Hofbaumeister Johannes Seiz;
Ehrenhof mit schmiedeeisernen Gittern, Sandsteinpfeilern nach Seiz-Entwurf, Sandsteinskulpturen von Johann Feill; zwei Wachthäuschen
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EinzeldenkmälerBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Stadtbefestigung um 1370 um 1370, im Unterbau der Häuser; sogenannter Grauer Turm (neben Alte Schloßstraße 1); ehemaliger Wehrturm (bei Jakobstraße 15); sogenanntes Duckesje (zwischen Klosterstraße 2a und 2d)
Von Speesches Haus Alte Schloßstraße 1
Lage
um 1770 auch Heinrich-Haus; Mansarddachbau, sieben zu sieben Achsen, um 1770, Architekt vermutlich Nikolaus Lauxen  
Grauer Turm Alte Schloßstraße, neben Nr. 1
Lage
um 1370 Bruchsteinrundturm der um 1370 errichteten Ortsbefestigung, im 19. Jahrhundert renoviert und umgestaltet  
Rathaus Alte Schloßstraße 3
Lage
1642 ehemaliges Rathaus; Krüppelwalmdachbau, teilweise Fachwerk, 1642  
Gasthaus Schloßschenke Alte Schloßstraße 5
Lage
1691 teilweise Fachwerk, angeblich von 1621, eher von 1691  
Wohn- und Gasthaus Alte Schloßstraße 27
Lage
erstes Viertel des 19. Jahrhunderts repräsentativer zweiflügliger Putzbau, im Kern wohl aus dem ersten Viertel des 19. Jahrhunderts
Wohnhaus Am alten Rathaus 1
Lage
1756 Fachwerkhaus, teilweise massiv, Krüppelwalmdach, bezeichnet 1756
Meisterhaus Am Heinrichhaus 2
Lage
um 1905/10 Sitz der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz; repräsentativer dreigeschossiger barockisierender Putzbau, um 1905/10  
Wohnhaus Am Heinrichhaus 9, Helle 2
Lage
17. Jahrhundert aus zwei Baukörpern bestehendes Wohnhaus; giebelständiges Fachwerkhaus, 17. Jahrhundert (Am Heinrichhaus 9); hinterer Bauteil (Helle 2): wohl älter, teilweise massiv erneuert, teilweise verbrettertes Fachwerk, teilweise verschiefert, wohl älter; an der Hausecke wohl Reste eines Stadtmauerturms
Wohnhaus Bendorfer Straße 32
Lage
1900 Zeilenwohnhaus, Klinkerfassade, kurz nach 1900
Pestkapelle St. Sebastian Bendorfer Straße, Ecke Kapellenstraße
Lage
1662 Pestkapelle St. Sebastian, bezeichnet 1662, Lage ursprünglich außerhalb der Stadtmauer  
Evangelische Pfarrkirche Dietrich-Bonhoeffer-Straße
Lage
1900/02 neuspätgotischer Bau, 1900/02  weitere Bilder
Wohnhaus Falksgasse 5/7
Lage
spätes 16. Jahrhundert Fachwerkhaus, teilweise massiv und verputzt, im Kern wohl noch aus dem 16. Jahrhundert
Katholische Pfarrkirche St. Martin Jakobstraße
Lage
neuromanische Säulenbasilika, Backstein und Tuff, 1897/98;
auf dem Friedhof Kriegerdenkmal 1870/71, bezeichnet 1897; ehemaliger Wehrturm der Stadtbefestigung am Nordrand des Friedhofs (siehe Jakobstraße, bei Nr. 15)
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Wehrturm Jakobstraße, bei Nr. 15
Lage
um 1370 Wehrturm der um 1370 errichteten Ortsbefestigung, dreigeschossiger Bruchsteinbau auf trapezförmigem Grundriss, das Dach mit Glockendachreiter angeblich von 1778  
Duckesje Klosterstraße, zwischen Nr. 2a und 2d
Lage
um 1370 Teil der um 1370 errichteten Ortsbefestigung, heute zweigeschossiger Rundturm mit Kegeldach  
Villa Klosterstraße 17a
Lage
um 1860 spätklassizistische Villa, um 1860
Bahnhof Engers Mühlhofener Straße 31
Lage
um 1860/70 spätklassizistischer Typenbau, um 1860/70  
Wohnhaus Sayner Landstraße 20
Lage
um 1900 villenartiges Wohnhaus; eingeschossiger Mansarddachbau, zweifarbige Klinkerfassaden, um 1900
Wasserturm Weiser Straße 1
Lage
1900 Wasserturm, bezeichnet 1900  weitere Bilder
Wohnhaus Weiser Straße 18
Lage
um 1920 Mehrfamilienwohnhaus, repräsentativer sechzehnachsiger Putzbau, Reformarchitektur, um 1920
Eisenbahnbrücke westlich des Ortes
Lage
1918 rechtsrheinischer Brückenkopf; doppeltürmiges Basalt-Brückentor der Kronprinz-Wilhelm-Brücke, 1918; vierbogiger Abschnitt auf drei Landpfeilern, Fachwerkkonstruktion von 1954  weitere Bilder

FeldkirchenBearbeiten

DenkmalzonenBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Ortskern Fahr Fahr, Linzer Straße 27–32, Kleine Brunnengasse 3–10, Große Brunnengasse 1–4, Fahrer Straße 69–81
Lage
17. und 18. Jahrhundert dichte, fast städtisch wirkende Bebauung mit Fachwerkhäusern, überwiegend aus dem 17. und 18. Jahrhundert

EinzeldenkmälerBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Evangelische Pfarrkirche Feldkircher Straße
Lage
erste Hälfte des 13. Jahrhunderts ehemals St. Martin; spätromanischer Pfeilerbau, erste Hälfte des 13. Jahrhunderts, um 1500 zur stufenförmigen Emporenhalle umgebaut; romanischer Taufstein, Anfang des 12. Jahrhunderts;
Gesamtanlage mit Pfarrhaus: Bruchsteinbau, zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, und ehemaliger Gerichtsstätte
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Wohnhaus Fahr, Fahrer Straße 77
Lage
1682 langgestrecktes Fachwerkhaus, teilweise massiv, bezeichnet 1682  weitere Bilder
Untere Mühle Fahr, Fahrer Straße 79
Lage
1686 Fachwerkhaus, teilweise massiv, bezeichnet 1686  weitere Bilder
Wohnhaus Fahr, Große Brunnengasse 1
Lage
17. Jahrhundert Fachwerkhaus auf hohem Kellersockel, wohl aus dem 17. Jahrhundert  
Wohnhaus Fahr, Große Brunnengasse 3/4
Lage
17. oder 18. Jahrhundert Fachwerkhaus, 17. oder 18. Jahrhundert  
Wohnhaus Fahr, Kleine Brunnengasse 3
Lage
18. Jahrhundert Fachwerkhaus, teilweise massiv, 18. Jahrhundert
Wohnhaus Fahr, Kleine Brunnengasse 7
Lage
Fachwerkhaus, teilweise massiv
Wohnhaus Fahr, Kleine Brunnengasse 10
Lage
zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts stattliches Fachwerkhaus, Mansarddach, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts
Wohnhaus Fahr, Linzer Straße 28
Lage
18. Jahrhundert Fachwerkhaus, teilweise massiv, 18. Jahrhundert
Rheinisches Haus Fahr, Linzer Straße 30
Lage
1584 mehrteiliges Fachwerkhaus, teilweise massiv, Mittelteil bezeichnet 1584, Querbau aus dem 17. oder 18. Jahrhundert, Erweiterung unter Mansarddach in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts  weitere Bilder
Villa Roentgen Fahr, Thomas-Mann-Straße 10
Lage
1847 Walmdachbau auf gestaffeltem Grundriss, 1847; bauliche Gesamtanlage mit Park- und Gartengelände einschließlich Bogenbrücke, bezeichnet 1897  
Wohnhaus Gönnersdorf, An der Linde 15
Lage
17. Jahrhundert Fachwerkhaus, 17. Jahrhundert
Wohnhaus Gönnersdorf, An der Linde 28
Lage
Fachwerkhaus
Wohnhaus Gönnersdorf, An der Linde 32
Lage
17. Jahrhundert Fachwerkhaus, teilweise massiv, 17. Jahrhundert, Fachwerkvorbau wohl etwas jünger
Wüstung Rockenfeld Rockenfeld
Lage
Ortswüstung, Gedenkstein von 1962/62
Burg Wollendorf Wollendorf, Karl-Marx-Straße 39a/41, Von-Ebner-Eschenbach-Straße 11
Lage
Stumpf eines mittelalterlichen Rundturms; Gesamtanlage mit Fachwerkscheune  weitere Bilder
Wohnhaus Wollendorf, Karl-Marx-Straße 44
Lage
17. Jahrhundert Fachwerkhaus, teilweise massiv, eventuell noch aus dem 17. Jahrhundert  
Wohnhaus Wollendorf, Karl-Marx-Straße 49
Lage
17. oder 18. Jahrhundert Fachwerkhaus, teilweise massiv, verputzt, wohl aus dem 17. oder 18. Jahrhundert  
Wohnhaus Wollendorf, Rockenfelder Straße 5
Lage
um oder nach 1800 Fachwerkhaus, um oder nach 1800

GladbachBearbeiten

EinzeldenkmälerBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt An der Marienkirche
Lage
1914 zweischiffige gewölbte Stufenhalle, nachgotische Formen, 1914  
Kriegerdenkmal Hans-Thoma-Straße, auf dem Friedhof
Lage
um 1920 Kriegerdenkmal 1914/18, Schauwand
Wülfersbergkapelle nordöstlich des Ortes
Lage
12. Jahrhundert romanische Kapelle eines früheren Prämonstratenserinnenklosters mit barockem Dachreiter  weitere Bilder
Wegekapelle nordöstlich des Ortes
Lage
18. oder 19. Jahrhundert Wegekapelle; kleiner offener Putzbau, 18. oder 19. Jahrhundert
Heiligenhäuschen östlich des Ortes an der Rommersdorfer Straße
Lage
18. oder 19. Jahrhundert Heiligenhäuschen; rund geschlossener, verputzter Mauerblock, 18. oder 19. Jahrhundert

Heimbach-WeisBearbeiten

DenkmalzonenBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone ehemalige Prämonstratenserabtei Rommersdorf Rommersdorfer Weg 2
Lage
vor 1125 ursprünglich dreischiffige Pfeilerbasilika, wohl vor 1125 begonnen, vor 1179 vollendet; 1202/04–10 Umbau des Südquerhauses; Chorneubau 1347/49–51, 1478 Anbau der Annakapelle; 1559/76, 1671, 1698 teilweiser Abbruch; Klostergebäude, begonnen zwischen 1135 und 1145, Dormitorium, Nord- und Ostflügel des Kreuzgangs sowie Kapitelsaal zwischen 1214 und 1233; Klosterbauten, 18. Jahrhundert, unter anderem neunachsiges Abtshaus, barocker Mansarddachbau, Konventsgebäude, bezeichnet 1708, Wirtschaftsgebäude, teilweise mit Mansarddächern; stattliche Hofeineinfahrt, 1777, Baudirektor Nikolaus Lauxen, Koblenz; Park  weitere Bilder

EinzeldenkmälerBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Wohnhaus Blocker Straße 11
Lage
1677 Fachwerkhaus, teilweise massiv, angeblich von 1677, wohl eher aus dem 18. Jahrhundert; jüngerer eingeschossiger Vorbau
Hofanlage Blocker Straße 22
Lage
18. Jahrhundert Streckhof; Wohnhaus Grauwacke/Fachwerk, 18. Jahrhundert; ehemaliger Stallteil 19. Jahrhundert
Hofanlage Brunnenring 18
Lage
18. Jahrhundert Hofanlage mit Fachwerkhaus des 18. Jahrhunderts, Bruchsteinscheune und Hofmauer des 19. Jahrhunderts
Wohnhaus Bungartstraße 16
Lage
18. Jahrhundert Fachwerkhaus, teilweise Bruchstein, 18. Jahrhundert
Pfarrhaus Burghofstraße 1
Lage
1791 Pfarrhaus; kubischer Mansarddachbau, 1791; Hofmauer mit barocken Torpfeilern
Katholische Pfarrkirche St. Margaretha Hauptstraße
Lage
1772 Saalbau, 1772, Architekt Johannes Seiz, 1891 basilikal erweitert, dreigeschossiger romanischer Turm  weitere Bilder
Dreifaltigkeitskapelle Hauptstraße, bei Nr. 3a
Lage
1711 ff. barocker Putzbau, Strebepfeiler, 1711 ff., Wiederaufbau nach Brand 1799  weitere Bilder
Gasthaus Hauptstraße 8
Lage
nach 1900 Gasthaus; barockisierende Stuck- und Putzdekoration, wohl kurz nach 1900  
Wohnhaus Hauptstraße 111
Lage
17. Jahrhundert Fachwerkhaus, teilweise massiv, 17. Jahrhundert, Giebeldreieck um 1900 erneuert  weitere Bilder
Wohnhaus Hauptstraße 131
Lage
Mitte des 19. Jahrhunderts Fachwerkhaus; traufständiger Teil mit Kniestock, Mitte des 19. Jahrhunderts, giebelständiger Teil um 1900
Wohnhaus Hauptstraße 133
Lage
spätes 19. Jahrhundert Fachwerkhaus, spätes 19. Jahrhundert
Wegekreuz Hauptstraße, Ecke Abteistraße
Lage
16. oder 17. Jahrhundert Wegekreuz, 16. oder 17. Jahrhundert; in giebelförmig geschlossener Nische Reliefkreuz
Wegekreuz Lindenstraße, vor Nr. 83
Lage
1742 Wegekreuz, bezeichnet 1742
Kriegerdenkmal Sayner Straße, Ecke Obere Görgengasse
Lage
um 1920 Kriegerdenkmal 1914/18
Wegekreuz Sayner Straße, Ecke Otzbachweg
Lage
1814 Schaftkreuz, bezeichnet 1814
Krupps Heiligenhäuschen nordöstlich des Ortes im Wald
Lage
1785 kleiner Putzbau, bezeichnet 1785

IrlichBearbeiten

EinzeldenkmälerBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul Apostelstraße
Lage
1831–1835 spätklassizistischer Saalbau, 1831–1835  weitere Bilder
Wegekreuz Kurtrierer Straße, an Nr. 26
Lage
1825 Schaftkreuz, Basalt, bezeichnet 1825  
Zehnthof Rodenbacher Straße 12
Lage
17. Jahrhundert Zehnthof; hochaufragender Massivbau, heutiges Erscheinungsbild aus dem 17. Jahrhundert, eventuell im Kern älter  
Wegekreuz Talweg, bei Nr. 63
Lage
18. oder 19. Jahrhundert Schaftkreuz, Basalt, 18. oder 19. Jahrhundert  
Villa Selter Wollendorfer Straße 88
Lage
1923 neuklassizistischer Walmdachbau, 1923  

NiederbieberBearbeiten

DenkmalzonenBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Jüdischer Friedhof Kurt-Schumacher-Straße, Von Stauffenberg-Straße
Lage
17. Jahrhundert Gründung im 17. Jahrhundert, mehr als 600 Grabsteine  weitere Bilder
Denkmalzone Rasselsteiner Kolonie Stahlwerkstraße 2–20 und 9a–12a, Gettelborn 1–19, Nordsteg 1–5, Marienborn 1–13a, Wiedufer 1–10, In den Akazien 1–3, 6 und 7
Lage
nach 1918 Werkssiedlung der Firma Rasselstein, nach dem Ersten Weltkrieg angelegt und ungewöhnlich vollständig erhalten  

EinzeldenkmälerBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Evangelische Pfarrkirche Am Kirchberg
Lage
Ende des 15. Jahrhunderts Chor und Turm des spätromanischen Vorgängers, dreischiffiges Langhaus vom Ende des 15. Jahrhunderts  weitere Bilder
Villa Aubachstraße 119
Lage
Ende des 19. Jahrhunderts repräsentative Villa, Backsteingliederung, Ende des 19. Jahrhunderts  
Haus Weyerwoog Augustenthaler Straße 86
Lage
drittes Viertel des 19. Jahrhunderts spätklassizistischer Massivbau, drittes Viertel des 19. Jahrhunderts  
Rat- und Backhaus Backhausgasse 1
Lage
1736 ehemaliges Rat- und Backhaus; Fachwerkhaus, teilweise massiv, angeblich von 1736  
Wohnhaus Backhausgasse 4
Lage
18. Jahrhundert Fachwerkhaus, teilweise massiv, 18. Jahrhundert  
Villa Burgstraße 76
Lage
um 1910/20 stattliche Villa, Reformarchitektur, um 1910/20  
Gemälde Kurt-Schumacher-Straße/Von-Stauffenberg-Straße
Lage
Anfang des 16. Jahrhunderts im Neubau der katholischen Pfarrkirche St. Bonifatius von 1961 ff. zwei mittelrheinische Gemälde, Anfang des 16. Jahrhunderts  
Villa Neuer Weg 26
Lage
um 1920 Mansarddach-Villa, um 1920  
Villen Weißer Berg 3, 5 und 7, Hans-Böckler-Straße 26, Weißer Berg 7
Lage
um 1910 drei ehemalige Direktorenvillen der Firma Rasselstein, Jugendstilformen, um 1910; Gesamtanlage mit Pförtnerhaus (Weißer Berg 7)  
Mühle Wiedbachstraße 58
Lage
18. Jahrhundert ehemalige Mühle; Krüppelwalmdachbau, 18. Jahrhundert  
Hof Nodhausen südwestlich des Ortes (Nodhausen 1)
Lage
1901 reich gestaffelter Bau, Schweizer Landhausstil, 1901; auf dem Gelände wohl Reste des seit 1742 angelegten Lustparks des wiedschen Hofes Nodhausen; Carlsaal, pavillonartiger klassizistischer Bau  

OberbieberBearbeiten

EinzeldenkmälerBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Straßenbrücke Braunsbergstraße/Löhstraße
Lage
19. Jahrhundert Straßenbrücke über den Aubach, einbogig, Bruchstein, 19. Jahrhundert  
Wohnhaus Braunsbergstraße 18
Lage
1768 zweiflügliges Wohnhaus, teilweise verputzt, angeblich von 1768; Bruchstein-Erdgeschoss, Fachwerk am rückwärtigen Flügel um 1700, am straßenseitigen Flügel aus dem 19. Jahrhundert
Hofanlage Braunsbergstraße 36
Lage
um 1800 Dreiflügelanlage, um 1800; Krüppelwalmdachbau, Bruchstein-Erdgeschoss, Fachwerk, teilweise verputzt, um 1800; Gesamtanlage mit Wirtschaftsgebäuden
Villa Friedrich-Rech-Straße 71
Lage
Ende des 19. Jahrhunderts Villa; vielteilig zergliederter Bau, Ende des 19. Jahrhunderts  
Wohn- und Geschäftshaus Friedrich-Rech-Straße 136
Lage
1905 stattliches gründerzeitliches Wohn- und Geschäftshaus, 1905  
Hotel Wiedscher Hof Friedrich-Rech-Straße 168
Lage
um 1910 Mansarddachbau, um 1910  
Papiermühle der Neuwieder Brüdergemeine Heimstraße 35–39
Lage
18. Jahrhundert ehemalige Papiermühle der Neuwieder Brüdergemeine, Fachwerkbau, teilweise massiv, 18. Jahrhundert und um 1800 oder vom Anfang des 19. Jahrhunderts  
Evangelische Pfarrkirche Pfarrer-Herbert-Köhler-Straße
Lage
11. oder 12. Jahrhundert unterer Teil der Apsis der Nikolauskapelle, 11. oder 12. Jahrhundert, Südturm aus dem zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts, einschiffiges Langhaus, 1751–1790  weitere Bilder
Wohnhaus Über dem Aubach 11
Lage
Fachwerkhaus, teilweise massiv  

Ehemalige KulturdenkmälerBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Straßenbrücke Friedrich-Rech-Straße
Lage
19. Jahrhundert Straßenbrücke über den Aubach, einbogig, Bruchstein, 19. Jahrhundert; aus Denkmalliste gelöscht

RodenbachBearbeiten

EinzeldenkmälerBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Wohnhaus Am Rast 6
Lage
18. Jahrhundert Fachwerkhaus, teilweise massiv und verschiefert, Krüppelwalmdach, 18. Jahrhundert  
Wohnhaus Niederbieberer Straße 2
Lage
Mitte des 19. Jahrhunderts ehemalige Schule (?); klassizistischer Bruchsteinbau, Zeltdach, Mitte des 19. Jahrhunderts  
Wohnhaus Oberdorfstraße 15
Lage
um 1800 Wohnhaus, Bruchsteinbau, teilweise verputzt, Fachwerkgiebel, um 1800; überbauter Brunnen  
Wohnhaus Oberdorfstraße 34
Lage
um 1800 Wohnhaus, Bruchsteinbau, teilweise Fachwerk, um 1800  

SegendorfBearbeiten

EinzeldenkmälerBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Wohnhaus Dorfstraße 13
Lage
um 1700 Fachwerkhaus, teilweise massiv, um 1700  
Wohnhaus Dorfstraße 14
Lage
spätes 17. Jahrhundert Fachwerkhaus, teilweise massiv, noch aus dem 17. Jahrhundert  
Wohnhaus Dorfstraße 19
Lage
um 1700 Fachwerkhaus, um 1700  
Brunnen Nodhausener Straße, Ecke Am Reichelbach
Lage
1868 Laufbrunnen, neugotisch, bezeichnet 1868  weitere Bilder
Nebengebäude von Schloss Monrepos nordwestlich des Ortes (Monreposstraße 2, 4, 6, 10, 12, 15)
Lage
ab 1899 Nebengebäude des 1969 beseitigten Schlosses Monrepos der Fürsten von Wied, Gesamtanlage;
  • Villa Waldheim: repräsentativer, reich gestaffelter Putzbau, um 1910;
  • Schwedenhaus (ehemaliges Forsthaus): dreigeschossiger Holzbau, dahinter zweigeschossige Bruchstein-Kapelle (?);
  • fürstlich-wiedscher Waldfriedhof;
  • ehemaliger Marstall: Dreiflügelbau, 1899;
  • sogenanntes Schweizerhaus;
  • Hahnhof: Fachwerkbau, teilweise massiv in klassizistischen Formen, Krüppelwalmdach, um 1910/20
 weitere Bilder

BodendenkmälerBearbeiten

 
Modell des Kastells Niederbieber

Als Teile des UNESCO-Weltkulturerbes Obergermanisch-Raetischer Limes befinden sich im Stadtteil Niederbieber die Reste und Rekonstruktionen des Kastells Niederbieber und im Stadtteil Heimbach-Weis die Überreste des Kleinkastells Anhausen. Ebenfalls als Bodendenkmal geschützt ist das sogenannte Heidenmäuerchen in Engers im Bereich des Grundstücks Klosterstraße 12; vom römischen Burgus sind keine obertägigen Reste erhalten.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kulturdenkmäler in Neuwied – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien