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Liste der Kulturdenkmäler in Koblenz-Lützel

Wikimedia-Liste

In der Liste der Kulturdenkmäler in Koblenz-Lützel sind alle Kulturdenkmäler im Stadtteil Koblenz-Lützel der rheinland-pfälzischen Stadt Koblenz aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 18. Mai 2017).

Die Kulturdenkmäler sind Teil des seit 2002 bestehenden UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.

DenkmalzonenBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Feste Kaiser Franz Mayener Straße, Bodelschwinghstraße
Lage
1816–1822 Rest der nach dem österreichischen Kaiser benannten Feste, Teil der preußischen Festung Koblenz, 1816–22 nach Hauptentwurf des Ingenieuroffiziers Le Bauld de Nans et Lagny, 1890 aufgegeben, 1920 entfestigt, Sprengung des Hauptreduits 1959;
erhalten: gesamte Toranlage, vom Hauptreduit der südliche Kopfbau und Teile des nördlichen Kopfbaus mit Kommunikation zur Bubenheimer Flesche, Reste des Mantels und Ringpoterne, gesamtes Kehlreduit
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Denkmalzone Elisenstraße 1-9 (ungerade Nummern), Antoniusstraße 16 Elisenstraße 1-9 (ungerade Nummern), Antoniusstraße 16
Lage
1870–1875 dreigeschossige Fachwerkbauten, Rayonbebauung wohl um 1870/75, älteres Beispiel der Leichtbauweise im Festungsbereich  

EinzeldenkmälerBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Franzosenfriedhof Am Franzosenfriedhof
Lage
1870–1871 Friedhof der 1870/71 im Gefangenenlager auf dem Petersberg gestorbenen französischen Kriegsgefangenen; Umfassungsmauer;
Denkmal für den französischen Revolutionsgeneral Francois Sévérin Marceau, Pyramide mit Löwenrelief, 1796, Entwurf von Peter Joseph Krahe; wegen des preußischen Festungsbaus 1820 vom Petersberg hierher versetzt
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Neuendorfer Flesche Andernacher Straße, bei Nr. 100
Lage
1821–1825 auf dem Gelände der Rheinkaserne; unterirdisch erhaltener Teil der 1821/25 errichteten und 1890 geschleiften Befestigung  weitere Bilder
Wohnhaus Blumenstraße 1
Lage
1903 historistisches Eckwohnhaus; viergeschossiger Putzbau, Neurenaissance, 1903  
Wohnhaus Blumenstraße 8
Lage
1896 dreigeschossiges Zeilenwohnhaus, teilweise Backstein, mit aufwändigen neugotischen Einzelformen, bezeichnet 1896, Architekt wohl Peter Friedhofen  
Wohnhaus Mariahilfstraße 16
Lage
drittes Viertel des 19. Jahrhunderts spätklassizistischer Putzbau mit hölzernen Gliederungselementen, wohl aus dem dritten Viertel des 19. Jahrhunderts  
Wohn- und Geschäftshaus Mayener Straße 2/4, Am Güterbahnhof 1
Lage
Ende des 19. Jahrhunderts kurze Zeile viergeschossiger, ähnlich gestalteter Wohn- und Geschäftshäuser, Backstein, Ende des 19. Jahrhunderts  
Wallfahrtskapelle Maria-Hilf Mayener-Straße 82
Lage
1905–1907 Saalbau, neuspätgotische Stilformen, 1905–07, Architekt Heinrich Beyerle, Koblenz  weitere Bilder
Moselflesche Mayener Straße, bei Nr. 85, und Weinbergstraße
Lage
1816–1822 Reste der Moselflesche, noch erhalten die südliche Face mit Eskarpe mit Rondengang und Quermauern und im stumpfen Winkel dazu die anschließende Futtermauer  weitere Bilder
Grabplatte Mayener Straße, an Nr. 85
Lage
erste Hälfte des 16. Jahrhunderts Fragment einer Grabplatte mit Flachrelief, Basaltlava, wohl aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts
Maifelder Hof Neuendorfer Straße 1/3
Lage
1906 viergeschossiger neubarocker Putzbau, 1906; ortsbildprägend  
Villa Neuendorfer Straße 6
Lage
1901 Halbvilla; dreigeschossiger Putzbau mit malerisch geschachtelten Volumina, Neurenaissance, 1901, Architekt Jacob Friedhofen, Koblenz  
Wohnhaus Neuendorfer Straße 15
Lage
1889 viergeschossiger Putzbau, anspruchsvolle Neurenaissanceformen, bezeichnet 1889  
Falckenstein-Kaserne Von-Kuhl-Straße 50
Lage
1937–1938 1937/38 erbauter weitläufiger Kasernenkomplex mit den Gebäuden Nr. 1–4: dreigeschossige Putzbauten mit Walmdächern; Nr. 8 Betreuungsgebäude, 16:4 Achsen; Nr. 10 Mannschaftsheim; Nr. 20 eingeschossiges Werkstattgebäude; Hallen Nr. 22, 24, 25, 26, 33;
Erweiterungen 1951/52 durch die französische Armee: drei Stabsgebäude (Nr. 5, 6, 7) und Nr. 9, 12-16: gleiche Formensprache wie Dreißigerjahre-Bauten, jedoch viergeschossig sowie einfache Lager- und Hallenbauten und kleinere Funktionsgebäuden (Nr. 17, 19, 21, 23, 24a, 27, 28, 31, 31a, 41, 43-44a, 45, 47, 49, 51, 61-63);
vor Nr. 9 Bronzeskulptur des Generals August von Goeben, bezeichnet 1884
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LiteraturBearbeiten