Liste der Kulturdenkmäler in Frankfurt-Bockenheim

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Die Liste enthält die unter Denkmalschutz stehenden Kulturdenkmäler des Frankfurter Stadtteils Bockenheim.

Kulturdenkmäler in BockenheimBearbeiten

Am LeonhardsbrunnBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
 
Villa Am Leonhardsbrunn 5
Lage
Neoklassizistische Villa nach Entwurf von Robert Wollmann (1879–1948) mit symmetrischer Fassade, ausgebautem Mansarddach, säulenverzierten Gauben und kassettierter Dachuntersicht 1912 154490
 
 
Villa Am Leonhardsbrunn 7
Lage
Repräsentative neoklassizistische Villa von L. Valentin mit bossierter Fassade 1913 154491
 
 
Villa (angebaut an Ditmarstraße 7) Am Leonhardsbrunn 10
Lage
Zweigeschossige Villa von Georg Rizert (* 1879) aus roten Klinkern im kubischen Stil der frühen Moderne. Doppelhaus mit Ditmarstraße 7 1929/1930 154483
 
 
Villa Merton Am Leonhardsbrunn 12–14
Lage
Neobarocke Villa nach Entwurf von Anton Eyssen (1849–1928) für den Fabrikanten Richard Merton mit symmetrischer Fassade und Mittelrisalit mit aufwendigem Eingangsportal 1928 156849
 

BasaltstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
 
Torbogen Basaltstraße 23
Lage
Errichtet auf dem Grundstück einer ehemaligen Eisfabrik, auch für den benachbarten Schlachthof. Sandsteinbogen mit Bogenquaderung, Mozartbüste, Maske und drei Sandsteinreliefs. Um 1900 wurde er wie der dahinter liegende Festsaal „Zur Liederhalle“ erbaut. Ab 1928 wurde diese vom Gastwirt Hans Müller zu einem Lichtspieltheater umgebaut. Zuvor war er einer der größten Frankfurter Versammlungs- und Veranstaltungsräume. Rosa Luxemburg hielt hier am 23. September 1913 eine viel beachtete Rede über die politische Situation und die Aufgabe der arbeitenden Klasse. Ihre Rede wurde für sie zum Haftgrund. Neben dem Torbogen erinnert heute eine Gedenktafel an Rosa Luxemburg. 1941 wurde im Zuge einer Modernisierung die im Vordergebäude befindliche Gastwirtschaft zugunsten eines Kinofoyers mit Nebenräumen aufgegeben. Der „Titania-Palast“ überstand, anders als die meisten Frankfurter Lichtspielhäuser, die Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg nahezu unzerstört. Aus wirtschaftlichen Gründen musste das Kino 1977 schließen. Von 1985 bis 1998 Bürgerhaus der Saalbau GmbH, heute Spielstätte einer freien Bühne. Das Vordergebäude ist heute im Eigentum der altkatholischen Kirchengemeinde. um 1900 154485
 

BlanchardstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
 
Eckhaus (Zeppelinallee 65–67) Blanchardstraße 17
Lage
Die repräsentative neoklassizistische Villa mit rechteckigem Grundriss, symmetrischer Putzfassade und beidseitige Flügelbauten unter hohem Mansarddach weist hohe Fenster zwischen Klappläden an den Seitenflügeln, z. T. als Türen hinter ziervergitterten Balkons und den ursprünglichen Eingangsportikus auf. 1921 bis 1925 154606
 
 
Wohnhausblock Blanchardstraße 18–24
Lage
Wohnhaus von Julius Lönholdt auf rechteckigem Grundriss und vielfältig gegliederter Fassade mit Elementen der Neurennaicance und des Jugendstils Seiten- und Eingangsvorbauten in aufwendiger Sandsteinskulptierung. 1911 154487
 

Bockenheimer LandstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
 
Bockenheimer Warte Bockenheimer Warte
Lage
Die Bockenheimer Warte ist einer der Warttürme der Frankfurter Landwehr. 15. Jahrhundert 154488
 
 
Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Bockenheimer Landstraße 134
Lage
Neubau der Universitätsbibliothek nach Plänen von Ferdinand Kramer. Im Eingangsbereich der Bibliothek befindet sich die von Ossip Zadkine gefertigte Bronzeskulptur Prometheus. Diese bereits 1954 gefertigte Figur aus der griechischen Mythologie wurde 1965 in der Halle aufgestellt. Sie stellt Prometheus dar, wie er das Feuer in der Hand hält, um es den Menschen zu bringen. 1965 519126
 
 
Studentenwohnheim Bockenheimer Landstraße 135
Lage
Das Studentenwohnheim ist der einzige Wohnbau auf dem nach amerikanischem Vorbild geplanten Campus Bockenheim. Bau nach Plänen von Ferdinand Kramer. 1956 519127
 

BroßstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
 
Villa (Doppelhaus mit Nummer 7) Broßstraße 5
Lage
Flur: 25, Flurstück: 220/63
Neoklassische Villa nach Entwurf von Andreas Nikolaus Mehs (1866–1946) mit reich gegliederter symmetrischer Fassade, profilierten Fenstergewänden aus Sandstein und skulptierten Brüstungsfeldern. 1911 154489
 
 
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Villa (Doppelhaus mit Nummer 7) Broßstraße 7
Lage
Flur: 25, Flurstück: 367/220
Neoklassische Villa nach Entwurf von Alfred Bruno Engelhard (1867–1941) mit reich gegliederter symmetrischer Fassade, profilierten Fenstergewänden aus Sandstein und skulptierten Brüstungsfeldern. Vor dem Haus ist ein Stolperstein verlegt. 1911 154492
 

DitmarstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
 
Villa Ditmarstraße 4
Lage
Repräsentative durch Anbauten erweiterte Villa nach Entwurf von Hermann Muthesius (1861–1927) im Stil des ausklingenden Historismus 1923 154493
 
 
Villa Ditmarstraße 5
Lage
Repräsentative Villa nach Entwurf von Fritz Eppstein (1877–1960) 1924 154494
 
 
Villa Ditmarstraße 7
Lage
Zweigeschossige Villa von Georg Rizert (* 1879) aus roten Klinkern im kubischen Stil der frühen Moderne. Doppelhaus mit Am Leonhardsbrunn 10 1929/1930 154495
 
 
Villa Ditmarstraße 9
Lage
Repräsentative neoklassizistische Villa nach Entwurf von Clemens Musch (1887–1957) und Ernst May. Die Putzfassade ist durch Pfeiler aus Bossenquadern markant gegliedert. 1914 154496
 

ElisabethenplatzBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
 
kath. Elisabethenkirche Elisabethenplatz 5
Lage
Neugotische Kirche in Ziegelmauerwerk mit monumentalem Frontturm unter Spitzhelm. In der Kirche befindet sich ein Relief mit der Darstellung des Todes Marias aus dem 15. Jahrhundert. Einweihung am 16. Dezember 1870 154497
 

Emil-Sulzbach-StraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
 
Wohnhaus Emil-Sulzbach-Straße 13
Lage
Neoklassizistisches Wohnhaus auf bossiertem Erdgeschoss. Akzentuierung der Zierfassade durch kannelierte, kapitellbekrönte Sandsteinsäulen über beide Obergeschosse hinweg. ca. 1916
 
Husarendenkmal Emil-Sulzbach Straße
Lage
Expressionistisches Husarendenkmal. Das Denkmal stand ursprünglich auf einem Platz an der Emil-Sulzbach Straße (heute Theodor-Adorno-Platz) und wurde 2003 in die Senckenberganlage verlegt. 1925

FalkstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Franckeschule Falkstraße 71
Lage
Spätklassizistischer dreigeschossiger Schulbau auf nahezu quadratischem Grundriss mit Risaliten und straßenseitigem Eingangsportal. Erbaut als ehemalige Bockenheimer Realschule, für Knaben und Mädchen getrennter Unterricht, ab 1913 umbenannt in Falk-Mittelschule und ab 1950 benannt nach dem Theologen August Hermann Francke, die ehemalige Francke-Schule wurde 1888 als Knaben-Volksschule erbaut. 1876

FlorastraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Mietshaus Florastraße 25
Lage
Neogotisches Mietshaus in Ziegelmauerwerk hinter zweifarbiger Zierfassade. Brüstungsfelder, Stichbögen sowie Gesimse in gemauertem Schmuckverband. Übergiebeltes Eingangsportal. Fenster im Obergeschoß mit stuckdekorierten Bogenfeldern. An verputzter Seitenwand Blendfenster 1898

Georg-Speyer-StraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
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Alte Liebig Schule, jetzt Max-Beckmann-Schule Georg-Speyer-Straße 37 = Sophienstraße 70
Lage
Flur: 10, Flurstück: 693/38, 1028/42
Das Gebäude wurde 1913 bis 1966 durch die Liebig-Oberrealschule und ab 1988 durch die Max-Beckmann-Schule genutzt. Architekt war Stadtbaumeister Adolf Moritz. Im Inneren befindet sich hervorragendes originales Interieur: Malereien, Stuckaturen, Bauplastiken u. a. Der Entwurf der Ausmalungen stammt von Glasmaler Linnemann. 1913 154502
 

Georg-Voigt-StraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
ehemalige Professorenvilla, dann Institut der Universität, jetzt Tibethaus Deutschland Georg-Voigt-Straße 4
Lage
Neoklassizistische Villa mit Sandsteinquaderfassade und aufwendigem Schmuck im Fensterbereich 1910
 
ehemalige Professorenvilla, jetzt Institut der Universität Georg-Voigt-Straße 6
Lage
Neoklassizistische Villa mit symmetrischer Putzfassade mit Axialrisalit. Doppelhaus mit Nummer 8 1910
 
ehemalige Professorenvilla, jetzt Institut der Universität Georg-Voigt-Straße 8
Lage
Neoklassizistische Villa mit symmetrischer Putzfassade mit Axialrisalit. Doppelhaus mit Nummer 6 1910
 
ehemalige Professorenvilla, jetzt Institut der Universität Georg-Voigt-Straße 10
Lage
Neoklassizistische Villa mit symmetrischer Putzfassade mit Axialrisalit. Doppelhaus mit Nummer 12 1924
 
ehemalige Professorenvilla, jetzt Institut der Universität Georg-Voigt-Straße 12
Lage
Neoklassizistische Villa mit symmetrischer Putzfassade mit Axialrisalit. Doppelhaus mit Nummer 10 1924
 
Wohnhaus Georg-Voigt-Straße 17
Lage
Wohnhaus auf quadratischer Grundfläche und flachem Pyramidendach mit gartenseitigem Anbau und expressionistischer Bauzier 1920
 
Wohnhaus Georg-Voigt-Straße 19
Lage
Wohnhaus mit Fenstergewänden, übergiebeltem Balkon, Ziergitter sowie Dachgesims in expressionistischen Formen. 1925
 
Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie Georg-Voigt-Straße 14–16
Lage
Fünfgeschossiges Haus mit zur Georg-Voigt-Straße vorgelagertem Hörsaalgebäude nach einem Entwurf von Ferdinand Kramer. Nach einer Renovierung durch das Architekturbüro SSP SchürmannSpannel ist das Gebäude seit 2013 Sitz des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums und wurde im Juni 2017 in Maria-Sibylla-Merian-Haus umbenannt.[1] 1957

Ginnheimer StadtwegBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Europaturm Ginnheimer Stadtweg 90
Lage
Nach einem Entwurf von Johannes Möhrle und Peter Metzger im Auftrag der Deutschen Bundespost erbauter Fernmeldeturm. 1974–1979

Ginnheimer StraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Villa Passavant-Andreae und Bleidenbrunnen Ginnheimer Straße 9
Lage
Die erhaltene repräsentative Gartenvilla im Stil der italienischen Renaissance wurde nach dem Entwurf von Johann Friedrich Christian Hess für Samuel Passavant (1787–1855) errichtet. 1829

GräfstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Philosophicum Gräfstraße 74–76
Lage
Das Philosophicum ist ein von Ferdinand Kramer entworfener Stahlskelettbau mit nicht ummantelten Außenstützen. Treppenhäuser und Giebelscheiben in Stahlbeton. Es wurde nach Plänen des Architekten Stefan Forster umgebaut und mit einem vorgesetzten Anbau versehen. Nach der Fertigstellung im Jahre 2017 beherbergt das Gebäude Studentenappartements, die man „aufgrund der sehr hohen Mieten wohl besser als „Mikroapartments“ bezeichnet“.[2] 1958–1960
 
Das Philosophicum mit dem Vorbau der Stefan Forster Architekten
 
Bockenheimer Depot Gräfstraße 94–96
Lage
Das Bockenheimer Depot ist ein ehemaliger Betriebshof und die ehemalige Hauptwerkstatt der Straßenbahn Frankfurt am Main. Das Gebäude wird heute als Spielstätte der Städtischen Bühnen genutzt. 1900

GrempstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Grempsches Haus Grempstraße 36
Lage
Das steinerne Gebäude mit zwei Stockwerken und einen achteckigen Treppenturm gehörte zum Adelshof der Familie Gremp von Freudenstein. 1582 bis 1593

Hamburger AlleeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
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= Varrentrappstraße 28 = Werner-von-Siemens-Schule jetzt Gutenbergschule Frankfurt am Main Hamburger Allee 23
Lage
historisierender Schulbau. Architekt war Magistratsbaurat Rudolf Reinicke (1870–1939); ehemals Sitz der Werner-von-Siemens-Schule (Neubau im Gallus) jetzt Berufsschulkomplex (Frankfurt am Main) 1908–1911

Hans-Sachs-StraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Villa Hans-Sachs-Straße 6
Lage
Haus Erlenbach. Moderne Villa in kubischen Formen von Ferdinand Kramer. 1930

Hersfelder StraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Garagen Hersfelder Straße 21–23
Lage
Moderner Garagenbau auf parabolischem Grundriss von Ernst Balser und Franz Heberer in Backsteinmauerwerk für die Mannesmann-Mulag-LKW-AG 1922–1924

Homburger StraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Mietshaus Homburger Straße 36
Lage
Neobarockes Mietshaus mit symmetrischer Putz/Sandsteinfassade und reicher Bauplastik 1904

JuliusstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
= Markgrafenstraße 19 Juliusstraße 26
Lage
Mietshaus im Stil der Neorenaissance mit künstlerisch gestalteten Balkons. 1905

KiesstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Mietshaus = Robert-Mayer-Straße 28 Kiesstraße 1
Lage
Mietshaus im Stil der Neorenaissance 1904
 
Schmiede Kiesstraße 4
Lage
Ehemalige Militärlehrschmiede. Es handelt sich um einen klassizistischen Klinkerbau mit Kranzgesims im Zierverband 1881

KirchplatzBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
St.-Jakobs-Kirche. Geschützt sind Kirche, Mauer und Brunnen Kirchplatz 9
Lage
Im Kern handelt es sich um eine spätgotische Pfarrkirche aus dem Jahr 1365. Erweiterungen erfolgten 1634 und 1767. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erfolgte 1956 der Wiederaufbau. Es handelt sich um eine Saalkirche mit halbrund geschlossenen Schmalseiten und Glasfenstern von Charles Crodel (1956). Der klassizistische Glockenturm an der Südseite wurde 1852/53 nach Plänen des Bockenheimer Maurermeisters Brand in Backsteinmauerwerk erbaut. Ein klassizistischer Brunnen mit gusseiserner Pumpensäule und die Bruchsteinmauer stehen ebenfalls unter Schutz. spätes 18. Jahrhundert

Kreuznacher StraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Alter Friedhof und Kriegerdenkmal Kreuznacher Straße
Lage
Der Friedhof an der Kreuznacher Straße/Solmsstraße weist verschiedene geschützte Objekt auf. Darunter sind das Kriegermonument 1875 und die Gräber der Familie Rohmer: J.C.Rohmer (1825) und dessen Ehefrau (1858) sowie der Stele für H. Rohmer (1867) 1825

KuhwaldstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
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Elektrizitätswerk Kuhwaldstraße 61
Lage
Das Elektrizitätswerk ist ein gelber Klinkerbau mit roten Lisenen und abgesetzten Blendbögen an der Kuhwaldstraße. Das E-Werk befindet sich hinter einer symmetrischen Giebelfassade an der Kuhwaldstraße, während sich das ehemalige Verwaltungsgebäude und die Kondensationsanlage mit ihrer turmartiger Ausführung an der Ohmstraße befinden. 1892

KurfürstenplatzBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Platz und Brunnen Kurfürstenplatz
Lage
Der nach Kurfürst Wilhelm I. (Hessen-Kassel) benannte Platz wird durch den in der Mitte liegenden Monumental-Brunnen aus rotem Mainsandstein geprägt, der am 23. Mai 1914 eingeweiht wurde. Er ist eine Stiftung von Bockenheimer Bürgern. Sein Architekt war Prof. Caspar Lennartz und der Frankfurter Bildhauer Emil Hub. 1913

KurfürstenstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Miets- und Geschäftshaus = Leipziger Straße 51 (ehemaliges Kaufhaus West) Kurfürstenstraße 1
Lage
Miets- und Geschäftshaus nach Entwurf von Jean Eichberger (1883–1918). Die neoklassizistische Fassade weist Ornamente im Jugendstil auf. Heute Sitz der Kern AG (Sprachdienstleister) 1913
 
Mietshaus = Leipziger Straße 53 Kurfürstenstraße 2
Lage
Mietshaus mit Fassade mit Neurennaicancedetails und turmartiger Eckbetonung 1895

Leipziger StraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Delkeskampsches Haus Leipziger Straße 9
Lage
spätklassizistisches Landhaus um 1850
 
Miets- und Geschäftshaus = Kurfürstenstraße 1 (ehemaliges Kaufhaus Wronker-Bockenheim, nachmaliges Kaufhaus West) Leipziger Straße 51
Lage
Wohn- und Geschäftshaus nach Entwurf von Jean Eichberger (1883–1918). Die neoklassizistische Fassade weist Ornamente im Jugendstil auf. 1913
 
Mietshaus = Kurfürstenstraße 2 Leipziger Straße 53
Lage
Mietshaus mit Fassade mit Neurennaicancedetails und turmartiger Eckbetonung 1895
 
Mietshaus Leipziger Straße 60
Lage
Mietshaus im Stil der Neorenaissance mit Putzfassade und archivoltierenden Fenstern, teilweise durch Vorhangbogen ergänzt. Muscheldekor im Bogenfeld. Ein Erkertürmchen betont die Ecklage. um 1900
 
Mietshaus Leipziger Straße 62
Lage
Mietshaus nach Entwurf von Justus A. Helme. Im Erdgeschoss ist hinter Verkleidung ein Ladengeschäft im Jugendstil original erhalten. 1905
 
Mietshaus Leipziger Straße 62 A
Lage
Mietshaus im Stil der Neorenaissance mit Balkons auf profilierten Konsolen. Von 1909 bis mind. 1920 Sitz des Ersten Bockenheimer Kinos, Gegründet 1909 (Spielzeit täglich), 150 Plätze, Betreiber Eduard Reichel, Elbestr. 31. Nach Zweitem Weltkrieg u. a. Sitz einer Weinhandlung. 1905
 
Mietshaus Leipziger Straße 64
Lage
Neoklassizistisches Mietshaus. Die Ecklage wird durch einen zweigeschossigen Erker betont. um 1905
 
Bock-Apotheke Leipziger Straße 71
Lage
Das klassizistische Fachwerkhaus wurde durch den Apotheker F.G.Werner als „Offizin zum Löwen“ erbaut und dient bis heute als Apotheke. 1822

LudolfusstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Villa (Doppelhaus mit Nummer 11) Ludolfusstraße 9
Lage
Neoklassizistische Villa mit reicher Bauzier und Eckbetonung durch Altan. 1911
 
Villa (Doppelhaus mit Nummer 9) Ludolfusstraße 11
Lage
Neoklassizistische Villa mit reicher Bauzier und Eckbetonung durch Altan. 1911
 
Villa Ludolfusstraße 13
Lage
Villa mit schlichter neoklassizistischer Fassade und sparsamer Bauzier im Stil des Barock. Das ornamentierte Gartentor steht ebenfalls unter Schutz. 1911

Ludwig-Ehrhard-AnlageBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Festhalle Festhalle
Lage
Große Veranstaltungshalle nach Plänen von Friedrich von Thiersch errichtet. Der im Innenraum ohne Stützen auskommende Kuppelbau ist eine eiserne Tragekonstruktion, die von einer Steinfassade weitgehend kaschiert wird. Hier finden Ausstellungen, kulturelle und sportliche Veranstaltungen statt. 1907 bis 1909
 
Merkurbrunnen Merkurbrunnen
Lage
neoklassizistischer Zierbrunnen von Hugo Lederer als Stiftung des Bankiers A. L. A. Hahn. 1916

MarkgrafenstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Mietshaus = Leipziger Straße 62 Markgrafenstraße 1
Lage
Mietshaus nach Entwurf von Justus A. Helme. Im Erdgeschoss ist hinter Verkleidung ein Ladengeschäft im Jugendstil original erhalten. 1905
 
Mietshaus = Leipziger Straße 60 Markgrafenstraße 2
Lage
Mietshaus im Stil der Neorenaissance mit Putzfassade und archivoltierenden Fenstern, teilweise durch Vorhangbogen ergänzt. Muscheldekor im Bogenfeld. Ein Erkertürmchen betont die Ecklage. um 1900
 
Mietshaus Markgrafenstraße 3
Lage
Mietshaus im Stil der Neorenaissance von der Bornheimer Baufirma Anton Hilf. Putzfassade mit skulptiertem Erker in Sandstein über dem ebenfalls in Sandstein ausgeführten Erdgeschoss 1906
 
Mietshaus Markgrafenstraße 4
Lage
Mietshaus mit Jugendstilfassade von Wilhelm Derlam (1877–1948) mit Masken im Traufbereich 1904/1905
 
Mietshaus Markgrafenstraße 8
Lage
Mietshaus im Stil der Neorenaissance von Karl Schepp (1871-). Die ziervergitterten Balkons dienen als Flankierung des vom Zwerchgiebel im Jugendstil bekrönten Mittelrisalits 1908
 
Mietshaus Markgrafenstraße 9
Lage
Mietshaus im Stil der Neorenaissance von der Bornheimer Baufirma Anton Hilf 1907
 
Mietshaus Markgrafenstraße 11
Lage
Mietshaus im Stil der Neorenaissance von Anton Hilf mit seitlichem Erker 1907
 
Mietshaus Markgrafenstraße 13
Lage
Mietshaus im Stil der Neorenaissance von Bornheimer Baufirma Anton Hilf mit reich ornamentiertem Erker und skulptierten Balkonbrüstungen 1907
 
Markuskirche (Frankfurt) Markgrafenstraße 14–16
Lage
Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg 1944 zerstört und 1952 bis 1954 von den Architekten Helmuth Hartwig und Edeltraut Hartwig wieder aufgebaut. 1912
 
Mietshaus Markgrafenstraße 15
Lage
Aufwendiges Mietshaus nach Entwurf von Karl Schepp mit Anklängen des Jugendstils 1907
 
Mietshaus Markgrafenstraße 15 a
Lage
Aufwendiges Mietshaus nach Entwurf von Karl Schepp mit Anklängen des Jugendstils mit zentriendem Erker 1907
 
Mietshaus Markgrafenstraße 16 b
Lage
Neoklassizistisches Mietshaus hinter verputzter Zierfassade in Sandstein. Ebenfalls geschützt ist der Zaun zwischen kunstvoll bearbeiteten Steinpfeilern 1905
 
Mietshaus Markgrafenstraße 17
Lage
Historistisches Mietshaus mit skulptierendem Axialerker aus Sandstein. Das Mansardgeschoss wurde später verändert 1905
 
= Juliusstraße 26 Markgrafenstraße 19
Lage
Mietshaus im Stil der Neorenaissance mit künstlerisch gestalteten Balkons. 1905

MertonstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Uni-Hauptgebäude (Jügelhaus) Mertonstraße 17–21
Lage
Das neobarocke Hauptgebäude des Campus Bockenheim der Frankfurter Universität wurde von Ludwig Neher (1850–1916) erbaut. Ursprünglich diente es der „Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften“ und ab der Universitätsgründung der Universität. Es wurde umfangreich erweitert und ist mit dem benachbarten Senckenbergmuseum baulich verbunden. 1906
 
Studentenhaus Mertonstraße 28/Jügelstraße
Lage
Das von Apel, Letocha, Rohrer, Herdt entworfene Studentenhaus war das erste Studentenhaus und ein Geschenk der USA. Es ist Sitz des AStA, verschiedener Studentengruppen, eines Cafés und eines Kindergartens. 1953

OhmstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
= Kuhwaldstraße 61,Elektrizitätswerk Kuhwaldstraße 61
Lage
Das Elektrizitätswerk ist ein gelber Klinkerbau mit roten Lisenen und abgesetzten Blendbögen an der Kuhwaldstraße. Das E-Werk befindet sich hinter einer symmetrischen Giebelfassade an der Kuhwaldstraße, während sich das ehemalige Verwaltungsgebäude und die Kondensationsanlage mit ihrer turmartiger Ausführung an der Ohmstraße befinden. 1892

Robert-Mayer-StraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Physikalischer Verein Robert-Mayer-Straße 2–4
Lage
Das neobarocke Gebäude mit der auffallenden Kuppel der Sternwarte wurde von Franz von Hoven (1842–1924) für den Physikalischen Verein erbaut. 1908
 
= Kiesstraße 1 Robert-Mayer-Straße 28
Lage
Mietshaus im Stil der Neorenaissance 1904
 
Mietshaus Robert-Mayer-Straße 30
Lage
Historistisches Mietshaus von Wilhelm Derlam (1877–1948) 1907
 
Mietshaus Robert-Mayer-Straße 32
Lage
Das Haus mit Fassade im Stil der Neorenaissance stammt von Wilhelm Derlam (1877–1948) 1907
 
Robert-Mayer-Straße 34
Lage
wie Hausnummer 32 aber Eckhaus. Dreigeschossiger Erker und aufwendige Volutengiebel 1908
 
Wohnhaus Robert-Mayer-Straße 36
Lage
Mietshaus im Stil des Historismus von Ernst G.Müller mit profilierten Fenstergewände in Sandstein 1907/1908
 
Mietshaus Robert-Mayer-Straße 38
Lage
Mietshaus im Stil des Historismus von Peter Umpfenbach (1877-) 1904/1905
 
Mietshaus Robert-Mayer-Straße 40
Lage
Neogotische Putz/Sandsteinfassade 1905
 
= Schloßstraße 113 Robert-Mayer-Straße 41
Lage
Mietshaus der Neurennecaince von Heinrich Heuss (1879–1922) mit nahezu trapezoider Grundriss 1904/1905
 
Mietshaus Robert-Mayer-Straße 42
Lage
Mietshaus von Wilhelm Derlam (1877–1948), Eckbetonung auf polygonalem Grundriss mit gotisierend ornamentiertem Erker 1905
 
Mietshaus Robert-Mayer-Straße 44
Lage
Mietshaus im Stil der Neurenaissance von Wilhelm Derlam (1877–1948) mit floralem Stuck im Traufbereich 1905

Rödelheimer StraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Schönhof Rödelheimer Straße 34
Lage
Ehemaliges Rittergut. Barockes Hofgut 1750 nach Vorstellungen des Besitzers I. d’Orville umgebaut. Komplex aus Herrenhaus, Verwalter- und Nebengebäude nach Brand 1819 klassizistische Ergänzungen von F. Rumpf. Schönhof 1845 dezimiert durch Bau Main-Weser-Bahn. 1898 städtische Übernahme. Dazugehöriges klassizistisches Gartenhaus von F. Rumpf (für Barckhaus errichtet) seit 1964 im Grüneburgpark 1819

RohmerplatzBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Kriegerdenkmal Rohmerplatz
Lage
Das Kriegerdenkmal zur Erinnerung an die 1200 im Ersten Weltkrieg Gefallenen aus Frankfurt-Bockenheim wurde im Auftrag des Kriegervereins Bockenheim durch den Frankfurter Bildhauer Oskar Ufert (1876–1952) geschaffen 1925

SchloßstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Mietshaus Schloßstraße 102
Lage
Mietshaus in gotisierende Formen. Aufwändiges mehrgeschossiges Erkertürmchen mit Fachwerkgiebel und Maske. Erdgeschoss in Quadermauerung, Obergeschoss mit teilweise Zierfachwerk 1908
 
= Robert-Mayer-Straße 41 Schloßstraße 113
Lage
Mietshaus der Neurenaissance von Heinrich Heuss mit nahezu trapezoidem Grundriss 1904/1905

SenckenberganlageBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Professorenvilla Senckenberganlage 9–11
Lage
Neoklassizistische Professorenvilla. Doppelhaus mit Nr. 11; künftig Teil der Jüdischen Akademie 1914
 
Senckenberg Naturmuseum Senckenberganlage 25–27
Lage
1908
 
vor dem Museum Senckenberganlage 25
Lage
Böttgerdenkmal von Friedrich Schierholz
 
vor dem Museum Senckenberganlage 25
Lage
Senckenbergdenkmal 1863 von A. v. Nordheim

SolmsstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Alter Friedhof und Kriegerdenkmal Solmsstraße
Lage
Der Friedhof an der Kreuznacher Straße/Solmsstraße weist verschiedene geschützte Objekte auf. Darunter sind das Kriegermonoment 1875 und die Gräber der Familie Rohmer 1825
 
Wasserturm Solmsstraße 38
Lage
Wasserturm des ehemaligen Gaswerks Bockenheim (heute: Werksgelände Solmsstraße der Mainova AG). Es handelte sich ursprünglich um einen 1896 errichteten zylindrischen Schacht aus Eisenfachwerk mit zweifarbiger Ziegelausmauerung unter oktogonalem Zeltdach. 1989 wurde der Wasserturm unter Denkmalschutz gestellt, wiewohl die gemauerte Außenfassade schon damals baufällig war. 1995 wurde die Fassade schließlich abgebrochen unter Erhaltung des früher unter Fassade verborgenen Stahlgerüsts auf seinem Klinkersockel. Im Jahr 2000 wurde das Turmskelett zugunsten eines Neubaus demontiert, konserviert und im Jahr 2007 nur wenig von seinem ursprünglichen Standort entfernt wieder aufgestellt und um seinen Fuß herum ein kleiner Teich angelegt. Der Wasserbehälter ist befüllt, bei geeigneter Witterung sprühen aus ringsum angebrachten Düsen Wasserfontänen, die bei Dämmerung mit farbigen LEDs hervorgehoben werden. 1870

SophienstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
 
weitere Bilder
Jüdischer Friedhof Bockenheim Sophienstraße
Lage
Flur: 10, Flurstück: 694/38
Der jüdische Friedhof hinter einer hohen Mauer steht mit allen ca. 300 Grabsteinen unter Schutz 1714 154572
 
 
Mietshaus Sophienstraße 4
Lage
Flur: 10, Flurstück: 875/42
Neoklassisches Mietshaus von Gesser&Grünwald mit Axialrisalit und verziertem Erker 1911
 
Mietshaus Sophienstraße 6
Lage
Flur: 10, Flurstück: 893/42
Neoklassisches Mietshaus von Anton Hilf mit Bauzier 1911 154584
 
 
Mietshaus Sophienstraße 8
Lage
Flur: 10, Flurstück: 892/42
Neoklassisches Mietshaus von Bornheimer Baufirma Anton Hilf mit großem Zwerchhaus und zentrierendem Altan 1911 154583
 
 
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Mietshaus Sophienstraße 10
Lage
Flur: 10, Flurstück: 891/42
Neoklassisches Mietshaus von der Bornheimer Baufirma Anton Hilf mit Axialerker und plastisch herausgearbeitetem Gurtgesims 1911 154573
 
 
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Mietshaus Sophienstraße 12
Lage
Flur: 10, Flurstück: 890/42
Neoklassisches Mietshaus von Bornheimer Baufirma Anton Hilf mit plastischer Bauzier und zentralem Atlan. Vor dem Haus sind mehrere Stolpersteine verlegt 1911 154574
 
 
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Mietshaus Sophienstraße 14
Lage
Flur: 10, Flurstück: 791/41
Neubau in einer Gesamtanlage (das Bild zeigt die Gesamtanlage; Nr. 14 ist am linken Rand) 1912 156935
 
 
Mietshaus Sophienstraße 16
Lage
Flur: 10, Flurstück: 967/42
Neoklassisches Mietshaus mit Anklängen des Jugendstils unter weit vorkragendem Balkon Mittelaltan und vergitterte Fenster 1912 154575
 
 
Mietshaus Sophienstraße 18
Lage
Flur: 10, Flurstück: 966/42
Neoklassisches Mietshaus mit Schmuckfassade 1912 154576
 
 
Mietshaus Sophienstraße 20
Lage
Flur: 10, Flurstück: 965/42
Mietshaus der Neurenaissance mit Erker und Balkons vor volutenübergiebelter Fassade und neoklassizistischer Ornamentik 1912 154577
 
 
Mietshaus Sophienstraße 22
Lage
Flur: 10, Flurstück: 979/42
Neoklassizistisches Mietshaus von Georg Schmidt (1881–1963) und Carl Schmidt mit zentrierendem halbrunden Erker 1912 154578
 
 
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Alte Liebig Schule, jetzt Max-Beckmann-Schule Sophienstraße 70 = Georg-Speyer-Straße 37
Lage
Flur: 10, Flurstück: 693/38, 1028/42
Das Gebäude wurde 1913 bis 1966 durch die Liebig-Oberschule und ab 1988 durch die Max-Beckmann-Schule genutzt 1913 154502
 

VarrentrappstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Bismarckschule Varrentrappstraße 34–36
Lage
Neobarockes Schulgebäude Haupttrakt, Hausmeisterwohnung, Aula, Pavillon 1907
 
= Hamburger Allee 23 = Werner von Siemens Schule Varrentrappstraße 38
Lage
Neoklassizistischer Schulbau von Rudolf Reinicke 1908–1911

WurmbachstraßeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
 
Mietshaus Wurmbachstraße 11
Lage
Mietshaus im Stil der Neorenaissance von Johann Franz Engel (1878-). Betonung der gefassten Gebäudeecke durch Balkone und Zierkonsolen in Sandstein mit darüberliegendem Ecktürmchen mit welcher Haube. 1911

ZeppelinalleeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
 
Villa Zeppelinallee 15
Lage
Das neoklassizistische Eckhaus zur Sophienstraße wird als portugiesisches Konsulat genutzt. 1912 154589
 
 
Villa Zeppelinallee 17
Lage
Zeppelinallee 17 wurde als türkisches Generalkonsulat genutzt. Der Komplex, bestehend aus einer neoklassizistischen Villa von 1912 mit Hausnummer 12 und dem eigentlichen Konsulat, Zeppelinallee 17/19 einem neoklassizistischen Doppelhaus. Die repräsentative Villa wurde 1911 nach einem Entwurf des Architekten Christoph Gesser gebaut und weist reiche plastische Stuckornamentik auf. 1911 154590
 
 
Villa Zeppelinallee 19
Lage
Siehe Nummer 17 1911 154591
 
 
Villa Zeppelinallee 21–23
Lage
Das Doppelhaus Zeppelinallee 21/23 wurde nach Entwurf des Stadtbaumeisters Joseph Ernst Richter erbaut. Das Haus besitzt eine neoklassizistische Zierfassade und einen zentrierenden Vorbau zwischen aufwändigen Balkongittern. 1911 154592
 
 
Villa Zeppelinallee 25
Lage
Neoklassizistische Villa. Architekt Johann Peter Walluf schuf eine symmetrische, reich ornamentierte Putz/Sandstein-Fassade hinter einer Ziergittereinfriedung zwischen aufwendig skulptierten Pfosten. 1913 154594
 
 
Villa Zeppelinallee 27
Lage
Neoklassizistische Villa. Architekt Johann Peter Walluf schuf eine symmetrische, reich ornamentierte Putz/Sandstein-Fassade hinter einer Ziergittereinfriedung zwischen aufwendig skulptierten Pfosten. 1913 154595
 
 
Doppelvilla Zeppelinallee 29–31
Lage
Zeppelinallee 29–31 ist eine denkmalgeschützte neoklassizistische Doppelvilla nach einem Entwurf von A. Hermann Schädel. Das Aussehen des Hauses wird durch die Steinfassade in Quaderverblendung geprägt. Das flach geneigte Mansarddach ist nicht mehr im Originalzustand. 1913 154596
 
 
Villa Zeppelinallee 33
Lage
Eine reiche Werksteinfassade und eine Ziereinfriedung zwischen Steinpfosten zeichnet die neoklassizistische Villa aus. 1911 154597
 
 
Villa Zeppelinallee 35
Lage
Zeppelinallee 35 wird als Französisches Generalkonsulat genutzt. Es handelt sich um die linke Hälfte der dreigeschossigen Villa Hausnummer 35/37. Die Villa verfügt über eine neoklassizistische Fassade und die ursprüngliche Einfriedung. 154598
 
 
Villa Zeppelinallee 37
Lage
siehe Hausnummer 35 154599
 
 
Villa Sonneck Zeppelinallee 38
Lage
Die neoklassizistische Villa wurde erbaut für Heinrich Irenaeus Quincke, ein damals berühmter Internist und Chirurg. Als Architekten beauftragte er den bekannten Hermann Muthesius, der diese zweistöckige Villa im englischen Landhausstil errichtete. Bis 1975 war sie in Privatbesitz, dann wurde die Villa von der IKB Deutsche Industriebank erworben, die das Haus in elf Monaten renovieren und für ihre Anforderungen umbauen ließ, einschließlich des Einbaus einer großen Tiefgarage. 2004 wurde die Villa an einen privaten Investor verkauft, der die Liegenschaft von 2004 bis 2007 kostspielig wieder ihrem ursprünglichen Zweck als Wohnhaus zuführen ließ. 1907 bis 1910 154600
 
 
Villa Zeppelinallee 39/41
Lage
Das Doppelhaus mit der Hausnummer 39/41 ist eine repräsentative Villa. Mit der neoklassizistischen symmetrischen Fassade aus Steinquadern, dem reichen Schmuck im Fensterbereich und dem aufwändig profilierten und ornamentierten Dachgesims fällt das Haus selbst im Umfeld der Villen der Zeppelinallee auf. 1910 154601
 
 
Villa/Konsulat Zeppelinallee 43
Lage
Das Haus Zeppelinallee 43 ist seit etwa 1995 das Generalkonsulat von Griechenland. Das Gebäude an der Ecke zur Ludolfusstraße wurde von Julius Lönholdt entworfen. Trotz seines ungewöhnlichen turmartigen Vorbaus handelt es sich um einen sehr strengen spätklassizistischen Entwurf. Letztendlich war der Stil des Gebäudes und die Bedeutung des Klassizismus für Griechenland, der ausschlaggebende Grund es als Konsulat zu erwerben. 154603
 
 
Villa Zeppelinallee 44
Lage
neoklassizistische Villa mit einer gegliederten Steinfront; profilierte und ornamentierte Türgewände am Eingang und kassettierte Brüstungsfelder prägen das Aussehen. Genauso wie das Haus steht auch die ursprüngliche Einfriedung unter Denkmalschutz 1912 154604
 
 
Villa Zeppelinallee 47
Lage
repräsentative Villa, die 1910 nach Entwürfen von Bruno Paul errichtet wurde. Auch hier besteht eine neoklassizistische Steinfassade und die ursprüngliche Einfriedung. 1910 154605
 
 
Eckhaus (Blanchardstraße 17) Zeppelinallee 65–67
Lage
Die repräsentative neoklassizistische Villa mit rechteckigem Grundriss, symmetrischer Putzfassade und beidseitige Flügelbauten unter hohem Mansarddach weist hohe Fenster zwischen Klappläden an den Seitenflügeln, z. T. als Türen hinter ziervergitterten Balkons und den ursprünglichen Eingangsportikus auf. 1921 bis 1925 154606
 
 
Villa Zeppelinallee 69
Lage
zweigeschossige neoklassizistische Villa mit hohem Mansarddach und übergiebeltem Risalit mit historisierenden Schmuckformen. Bauherr Wilhelm Rohmer (* 13. Februar 1850 Bockenheim † 28. Februar 1912 Meran), verheiratet mit Helena de Chapeaurouge (* 5. Dezember 1877; † 3. Oktober 1960 Frankfurt). Wilhelm Rohmer ist der Namenspatron der Rohmerstraße und des Rohmerplatzes in Frankfurt-Bockenheim. Heute Sitz eines Industrieverbandes. 1910 154607
 
 
Villa Zeppelinallee 77
Lage
Neoklassische Villa mit symmetrischer Putz/Sandsteinfassade von Alfred Engelhard, erbaut für Hermann Weil. 1912 154608
 
 
Frauenfriedenskirche Zeppelinallee 99–103
Lage
Auf Initiative von Hedwig Dransfeld, der Vorsitzenden des Katholischen Deutschen Frauenbundes wurde die monumentale, architektonisch bedeutende und künstlerisch reich ausgestattete Kirche von Hans Herkommer erbaut. 1927 bis 1929 156938
 
 
Villa Zeppelinallee 105
Lage
neoklassizistische Villa nach Entwürfen von Wilhelm Derlam (1877–1948) mit symmetrischer, durch Girlanden charakterisierte Fassade. 1921 bis 1923 154587
 
 
Villa Zeppelinallee 107
Lage
neoklassizistische Villa nach Entwürfen von Wilhelm Derlam (1877–1948) mit symmetrischer, durch Girlanden charakterisierte Fassade. Das Gebäude ist heute Wohnsitz des US-amerikanischen Generalkonsuls. 1921 bis 1923 154588
 

Neuer Bockenheimer FriedhofBearbeiten

Eine Vielzahl von Gräbern und Gebäuden auf dem neuen Bockenheimer Friedhof stehen unter Denkmalschutz. Diese sind im Friedhofsartikel dargestellt.

LiteraturBearbeiten

  • Heike Kaiser: Denkmaltopographie Stadt Frankfurt am Main. Nachträge. Limitierte Sonderauflage. Henrich, Frankfurt am Main 2000 (Materialien zum Denkmalschutz in Frankfurt am Main, 1).
  • Heinz Schomann, Volker Rödel, Heike Kaiser: Denkmaltopographie Stadt Frankfurt am Main. Überarbeitete 2. Auflage, limitierte Sonderauflage aus Anlass der 1200-Jahr-Feier der Stadt Frankfurt am Main. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-7973-0576-1 (Materialien zum Denkmalschutz in Frankfurt am Main, 1).
  • Volker Rödel: Denkmaltopographie / Die Frankfurter Stadtteilfriedhöfe. ISBN 978-3-921606-61-2, 2007.
  • Thomas Zeller: Die Architekten und ihre Bautätigkeit in Frankfurt am Main in der Zeit von 1870 bis 1950. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-921606-51-9.

WeblinksBearbeiten

Commons: Kulturdenkmäler in Frankfurt-Bockenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Thomas Edelmann: Campus Kramer, stylepark.com, 11. Februar 2014, & SSP-Architekten: Forschungszentrum für Biodiversität und Klima BiK-F (mit vielen weiteren Literaturhinweisen)
  2. Enrico Santifaller: Philosophicum in Frankfurt am Main, erschienen auf bauwelt.de, Ausgabe 10.2017, & Stefan Forster Architekten: Philosophicum, Frankfurt am Main (dort auch viel Bildmaterial zum neuen Look des Philosophicums).