Liste von Kriegen

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Die Liste von Kriegen stellt eine Auswahl historisch überlieferter Kriege dar. Es handelt sich um keine vollständige Auflistung aller kollektiv ausgeübten Gewaltakte gegen eine als Feind begriffene Gruppe, sondern nur um solche längerfristigen militärischen Auseinandersetzungen, die aufgrund ihres Verlaufs oder Ergebnisses Eingang in die historische Überlieferung und die wissenschaftliche Diskussion gefunden haben.

AntikeBearbeiten

Gewaltsame Auseinandersetzungen mit auswärtigen Feinden waren etwas Alltägliches in den nomadisierenden, aber auch den sesshaften Gesellschaften der Frühgeschichte und des Altertums, die keine klar definierten Grenzen hatten und deren Schutz von einer Kriegerschicht gewährleistet wurde, deren gesellschaftliche Stellung davon abhing, dass sie sich militärisch bewährten. Ihnen war gemeinsam, dass eine Gruppe meist heranwachsender Krieger ein- oder mehrmals im Jahr auf Beutezug in das feindliche Nachbargebiet ging (deren Krieger sich, sobald sie dazu in der Lage waren, für die empfangene Schmach rächten). Der Krieg war allgegenwärtig, er bestimmte das Leben und das Selbstverständnis solcher Stammesgesellschaften. Ihre Beutezüge sind uns daher nur gelegentlich überliefert. Aber auch die Herrscher der antiken Hochkulturen definierten sich über militärische Erfolge und mussten diese Legitimation ständig erneuern. Zwar waren diese Kriegszüge durch Gesandtschaften, Kriegserklärungen und Friedensverträge institutionalisiert, aber sie waren immer noch ein alljährliches Phänomen. Nur größere Eroberungskriege ebenbürtiger Gegner mit hohen Opferzahlen beschränkten sich auf wenige im Jahrhundert, weil in diesen Fällen erst eine neue Kriegergeneration heranwachsen musste. Die folgende Liste stellt daher nur eine stark eingeschränkte Auswahl dar.

Ägypten und VorderasienBearbeiten

ChinaBearbeiten

GriechenlandBearbeiten

Rom bis zum Tod Kaiser Justinians (500 v. Chr. bis 565 n. Chr.)Bearbeiten

MittelalterBearbeiten

Wie in der Antike war militärische Bewährung das wichtigste Mittel des Adels zur Herrschaftslegitimation. Dies gilt insbesondere für den niederen Adel (Rittertum). Da außerdem die nichtmilitärischen Mittel der Streitschlichtung wie allgemein anerkannte und institutionalisierte Oberherrschaften, positives Recht und Gerichtswesen wenig entwickelt oder ineffektiv waren, war der Krieg, institutionalisiert in Form des Fehdewesens, das am häufigsten gewählte Mittel zur Durchsetzung politischer Interessen.

Erst als im Spätmittelalter und vor allem in der Frühen Neuzeit die staatliche Gewalt ausgebaut und allmählich ein staatliches Gewaltmonopol durchgesetzt wurde, entwickelte sich der Krieg zu einer als problematisch empfundenen Störung des Normalzustands Frieden.

FrühmittelalterBearbeiten

HochmittelalterBearbeiten

SpätmittelalterBearbeiten

FrührenaissanceBearbeiten

NeuzeitBearbeiten

SpätrenaissanceBearbeiten

17. JahrhundertBearbeiten

18. JahrhundertBearbeiten

19. JahrhundertBearbeiten

20. JahrhundertBearbeiten

21. JahrhundertBearbeiten

Große Kriege seit dem Zweiten Weltkrieg (mit Opferzahl)Bearbeiten

 
Todesopfer durch Kampfhandlungen seit 1950.

Diese Liste enthält die zivilen Toten durch Infektionskrankheiten, Hungersnöte, Kriegsverbrechen, Völkermord usw. sowie die in Schlachten getöteten Soldaten, also die gesamte Anzahl der Kriegsopfer.

Es sind weltweit mindestens 25 Millionen Menschen nach Ende des Zweiten Weltkrieges durch Kriege gestorben. Im 20. Jahrhundert starben circa 100–185 Millionen Menschen durch Kriege.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten